Da mal wieder ein Hurrikan der auf die USA zieht und es mal wieder der je größte gemessende ist habe ich mich gefragt ob das alles nur Zufall ist. Ich weiß, im Moment ist Hurrikanzeit in der Karibik, aber wäre das nicht eine geniale Methode das Land anzugreifen ohne das jemand, der von Wetterkriegsführung je gehört hat verdacht schöpft? Vielleicht sind es auch nur eigene Experimente oder doch ein Agressor, wobei man jetzt selbstverständlich die RDs heranziehen könnte.....
Jemand ne Idee?
Wer Zweifel daran hat, dass Wetter als Waffe benutzt wurde, wird und werden kann, der kann sich in den folgenden Artikel davon überzeugen:
Quelle: [url] http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/21/0,1872,2038229,00.html [/url]
[b]In England hält sich hartnäckig das Gerücht, dass die Royal Air Force mit geheimen Experimenten die Flutkatastrophe von Lynmouth ausgelöst habe.[/b]
[b]Die Flutkatastrophe von Lynmouth[/b]
Es geschah im August 1952 an der Südküste Englands. Der Wetterbericht kündigte Regen an. Es regnete 24 Stunden lang. Zwei kleine Flüsse wurden zu reißenden Sturzbächen und eine Flutwelle wälzte sich durch den Küstenort Lynmouth in der Grafschaft Devon. 34 Menschen ertranken und die Stadt wurde zum größten Teil verwüstet. Die Sturzfluten stiegen auf das 250fache der normalen Regenmenge.
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Recherche der BBC[/b]
Bewohner des Ortes berichteten, dass vor der Flutkatastrophe mehrere Flugzeuge beobachtet wurden. Die BBC befragte einen Piloten zu dem Vorfall, der bestätigte, dass er damals große Mengen von Salzen versprüht habe. Bis heute bestreitet das britische Verteidigungsministerium, dass es geheime Wetterexperimente gegeben habe.
[b]Wolkenimpfung mit Silberjodid[/b]
Bekannt ist, dass mit Silberjodid schon in den 50er Jahren experimentiert wurde. Regen lässt sich künstlich herstellen, wenn Wolken mit Silberjodid "geimpft" werden. Aus einer mit Silberjodid versetzten Aceton-Lösung werden Wasser anziehende Salze frei. Diese verbinden sich mit den Eiskristallen und sinken durch das zunehmende Gewicht. Dabei schmelzen sie und gehen als Regen nieder.
[b]Vom Gerücht zum schweren Verdacht[/b]
Am 15. August 1952 begann in Bedford, 300 Kilometer von Lynmouth entfernt, der Count down des geheimen Wetterexperimentes "Cumulus". Das Ziel der Mission wurde sorgfältig protokolliert. Die Unterlagen wurden im Staatsarchiv unter Verschluss gehalten. Nach fast 50 Jahren wurden die geheimen Staatsakten des britischen Verteidigungsministeriums freigegeben. Daraus ging hervor, dass in der Gegend um Lynmouth getestet wurde, ob künstlicher Regen auch militärisch genutzt werden könne. Es gilt als erwiesen, dass die Flugstaffel mehrmals Wolken geimpft habe.
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Wettermanipulation im Vietnamkrieg[/b]
Auch die USA setzte im Vietnamkrieg auf Wettermanipulation. Um den Nachschub der Vietcong zu unterbinden, wurde auch hier mit chemischen Substanzen der Monsunregen verstärkt und die Regendauer verlängert. Mit fast 3000 Flugeinsätzen wurden Wolken geimpft. Das sollte sintflutartige Regenfälle auslösen und den Feind kampfunfähig machen.
[b]Verbot durch UNO Konvention[/b]
Die UNO reagierte daraufhin mit einer Konvention, die "Enmod Warfare" - die Kriegsführung durch Umweltmodifikation verbietet. Die UNO Konvention wurde am 18. Mai 1977 in Genf unterzeichnet und trat am 5. Oktober 1978 in Kraft. Doch diese Konvention hinderte die Verteidigungsexperten nicht daran, mit den "ungeheuren" Möglichkeiten der Wettermanipulation weiter zu experimentieren.
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Mit der UNO-Resolution von 1977 haben sich alle Signatur-Länder, darunter auch die USA, dazu verpflichtet, auf militärische Einsätze der Wettermodifikation zu verzichten. Doch lässt der Beschluss leider genügend Schlupflöcher. Die Studie zeigt, worum es der Luftwaffe geht: maßgeschneiderte und gezielte Gewitter, Nebelbänke oder Trockenheit.
[b]"Die Herrschaft über das Wetter 2025"[/b]
Die 1996 veröffentlichte Zukunftsstudie "Owning the weather in 2025" des US-Militär-Instituts "Air War College" in Alabama prognostiziert, dass es spätestens im Jahr 2025 möglich sein wird, für Kampfeinsätze das lokale Wetter in die gewünschte Richtung zu beeinflussen. Die amerikanischen Kriegsstrategen könnten dann mit der Wunderwaffe "Natur" ganze Landstriche klimatisch beherrschen und modifizieren. In Extremfällen würde das auch die Schaffung neuer Wetterphänomene und sogar die Veränderung des lokalen Klimas einschließen.
An einen möglichen Widerspruch zur Umweltresolution der UNO haben die Macher der Studie jedoch gedacht, denn sie konzentriert sich auf die Beeinflussung von Wetterprozessen in überschaubaren Gebieten von lediglich bis zu 2000 Quadratkilometer Größe. Der Studie zufolge wird man bis 2025 in verschiedenen Teilen der Welt in der Lage sein, lokale Wettermuster nach Wunsch zu gestalten. Dies geschieht dadurch, dass man die verschiedenen Wetterfaktoren für Regen, Sturm oder Nebel entweder unterdrückt oder verstärkt.
[b]Geteilte Meinungen [/b]
Noch vor wenigen Monaten brachte die Frankfurter Allgemeine Zeitung ein Buch über die Macht des Wetters heraus, das die US-Studie als "State-of-the-Art"-Papier darstellt. Erstaunlich jedoch ist, dass die Studie sich jetzt als Abschlussarbeit von sechs Studenten des "Air War College" entpuppte. Für Colonel John Lanicci, Meteorologe des Instituts, ist die Arbeit und damit die Theorie der totalen Wettermanipulation reine Spekulation. Die genaue Vorhersage und Erforschung des Wetters sei ein wesentlich wichtigerer Aspekt bei militärischen Aktionen.
[b]Wirtschaftszweig: Wettermanipulation [/b]
Aber auch wenn das Militär erklärt, die Ideen der Wetterbeeinflussung zurückgestellt zu haben, auf dem zivilen Sektor geht die Forschung weiter. Überall auf der Welt beschäftigen sich Wissenschaftler und clevere Geschäftsleute mit kleineren oder größeren Versuchen, das Wetter zu verändern. Sicher muss die US-Studie kritisch betrachtet werden und sicher ist vieles daran reine Spekulation. Doch aufgrund der bereits bestehenden Möglichkeiten, kann man doch sicher sein, dass wenigstens auf kleine Gebiete beschränkt in den nächsten Jahrzehnten "Wetter auf Bestellung" möglich sein wird.
Oder man könnte auch sagen: jetzt zeigt uns mal die Natur wie wehrhaft sie sein kann.
Kennt Ihr den: Begegnen sich im weiten All zwei Planeten. "Wie Geht´s" fragt der eine. "Ach, gar nicht so gut, ich habe Menschen." Sagt der andere: "Ach nicht so schlimm, das geht vorbei." 🙁