Hi Seda33,
Das macht nicht nur die TCOM, sondern alle anderen Provider auch. Es nennt sich Next-Generation-Network (NGN). Damit läuft nicht nur die sämtliche Internet-Kommunikation auf bestimmte Server, sondern eben auch Telefongespräche.
Stichwort: Apple Watch.
Das ist ein Chiparmband mit einem Display, welches dem Benutzer sogar auch die Uhrzeit mitteilt. (Sarcasm)!
Leute müssen nicht gezwungen werden, das zu tragen, ganz im Gegenteil, sie wollen es, und bezahlen sogar noch Geld dafür, es tragen zu dürfen...
Besser gehts doch gar nicht, aus Sicht eines theoretischen Überwachungsapparates! ^^
---
ALDOUS HUXLEY sagte im Jahre 1949 folgendes:
"Innerhalb der nächsten Generationen denke ich dass die Regierenden der Welt entdecken werden, dass kindische Prägung und einschläfernde-Hypnosemittel mehr effizient sind, als Instrumente der Beherrschung, als Knüppel und Gefängnisse und das die Lust nach Macht genauso zufriedengestellt werden kann, dadurch dass Leute ihre Dienstbarkeit lieben, besser als sie festzubinden und in Gehorsam zu zwingen."
---
Es ist 2015 und nun finden wir diese seltsame Prophezeiung in unserer Realität wieder...
Guten Abend zusammen,
nun doch noch ein Kommentar.
Das empörte Aufzucken unserer Politiker in Sachen Snowden ist an Scheinheiligkeit nicht mehr zu überbieten.
Aber vielleicht fangen wir mit dem Vorgänger der NSA-Snowden-Affäre an?
Es begann im Jahr 1952 (vielleicht auch schon 1947) als Präses Trumann und Co. die NSA gründeten und sein späterer Nachfolger, Ronald der I. im Regen, die Kompetenzen ins Unendliche schraubte.
Das Ergebnis war P-415 Echelon. Oder jetzt einfach nur Echelon.
Damit die Sache auch einen Gleichklang zu heutigen Situation bekommt, vorab ein paar Aussagen
ehemaliger Beteiligter zu Echelon:
„Humbug“ --- Ernst Uhrlau, Geheimdienstkoordinator der Bundesregierung.
(Das war der Knaller als "Geheimdienstchef"der Politik)
„Echelon ist nur ein Gerücht.“ --- Frits Bolkestein, EU-Kommissar für den Binnenmarkt.
(Was erwartete man von einem ehemaligen Shell-Manager )
„Wir brauchen mehr Beweise.“ --- Graham Watson, Vorsitzender des Ausschusses
für Bürgerrechte im Europaparlament.
(da hatten wir den richtigen schottischen FDP-Mann für Bürgerrechte)
Dies sind nur drei Stimmen als Beispiel, ganz abgesehen von unserem ehemaligen BundesKohl:
„……..unsere amerikanischen Freunde“ !
Echelon ist ein Abhörsystem mit ehemals 120 Satelliten (ausgebaut mit anderem Namen wie wir wissen) und funktioniert wie ein Staubsauger im Äther. Milliarden von Nachrichten und Gesprächen wurden täglich empfangen - es erzählte mir jemand von 60 Tonnen Papier pro Tag ? -.
Fest beteiligt GCHQ/England (und SUSLO London) = UKUSA-Union.
Hinzu kamen Australien, Neuseeland und Kanada.
Diese vier Partner der amerikanischen Lauscher hatten den sogenannten Zweitzugriff auf die abgehörten Daten. Den Erstzugriff hatten (und haben) die NSA-Brüder -es wurde fleißig gefiltert. Nun die Frage was hatten wir, die BRD, für einen Zugriff? Wir Dumm-Bratzen hätten uns mit dem Drittzugriff mit Partnern wie Taiwan, Malaysia, Singapur, Südkorea zufrieden geben müssen. Haben wir aber nicht!
Abgegriffen wurden die gereinigten Drittdaten für die „Intelligente Gemeinde“ über internetartiges
Wide Area Network WAN.
Das wichtigste Verlangen von Beginn an war nicht nur die „normale Spionage“, sondern der viel lukrativere Zweig der Wirtschafts-/Industriespionage, da man auf „normalen Wege“ nicht mehr konkurrenzfähig war (nach der materiellen Plünderung Deutschlands 1945 ff. und der „Abwerbung“ von Techniker, Ingenieuren und wissenschaftlichen Personal - Paradebeispiel ist W.v.Braun- mußte eine andere „Beschaffungsart“ her).
Dies ist eine Kurzbeschreibung des Vorläufers der jetzt verwandten Spy-Programme.
Und hier kommen das Parlament in Deutschland und das Europaparlament ins Spiel.
Nach langem Drängen wurde im Juli 2000 wurde ein Untersuchungsausschuss im EU-Parlament eingesetzt. Nach einem Jahr Arbeit folgendes Ergebnis (ich zitiere die Süddeutsche Zeitung - Nikolaus Richter - 30.05.2001):
"EU-Bericht bestätigt Bestehen des globalen Abhörsystems Echelon und relativiert zugleich dessen Gefährlichkeit". An der Existenz des Abhörsystems könne nicht länger gezweifelt werden, aber es handle sich doch nur um einen "Papiertiger".
An dieser Stelle, mit dem Wissen um Edward Snowden, kann man(n)/Frau sich nur noch an den Kopf fassen.
Eines jedoch war den Verantwortlichen in den jeweiligen Regierungen der BRD seit Anfang der 70ziger klar:
Es gibt eine „freundschaftliche Bedrohung“ durch die Amerikaner!
Nur das spätere Ausmaß an Spionage, Betrug und Erpressung war so nicht ganz abzusehen.
Nur ein kleiner Abriss, aber ein Einstieg in die Welt der Gutmenschen ! Es geht darum die Menschen zentral „zu leiten“. Dafür brauchen die Amerikaner diese Systeme. Fehlt nur noch TTIP !!
Einen feinen, kleinen Schritt haben wir auch schon getan. Wir haben die EU und die sagt uns jetzt schon was geht und was nicht. Beispiel: Glühbirnen und Co. etc.
Manchmal zweifel ich am Geist unserer Politiker; und zwar kräftig.
Grüße Justus
Nachtrag:
Hatte ich ganz vergessen, ein Beispiel:
Der wohl berühmteste Echelonangriff auf deutschem Boden betraf die deutsche
Firma Enercon. Der deutsche Windenergieanlagenhersteller Enercon GmbH hatte
den neuen, preiswerten Windkraftanlagentyp E-40 entwickelt, der auch für den
amerikanischen Exportmarkt von Bedeutung war.
Wie sich durch eine Recherche des Plusminus-Magazins der ARD und einer
Sendung am 14. April 1998 herausstellte, hatte die NSA durch Echelon die Daten
und Konferenzen, die per Satellit und Telefonleitungen zwischen dem Forschungslabor und der
Fabrikationsanlage Enercons übertragen wurden, abgehört, Forschungsdaten und
die Sicherheits- und Zugangscodes der E-40 abgefangen und damit ein
Agententeam ausgestattet.
Das Agententeam konnte mit Hilfe der Daten die Sicherheitssperren einer E-40 Anlage ausschalten und so die eigentlichen Betriebsmechanismen analysieren und fotografieren.
Die gewonnenen Erkenntnisse gab die NSA an die amerikanische Konkurrenzfirma Kenetech weiter, die daraufhin flugs die Neuentwicklung Enercons als eigenes Patent anmeldete und Enercon daraufhin gerichtlich untersagte, die darauf basierenden Produkte auf dem US-Markt zu vertreiben.
Für Enercon ergab sich aufgrund des Echelonangriffs ein Verlust in Höhe von 100 Millionen DM.
Teil 2: Snowdens finest
Gehen wir also weiter in der Betrachtung des "gläsernen Menschen" und unseren "amerikanischen Freunden".
Wer nun glaubte nach einem Untersuchungsbericht
(BERICHT über die Existenz eines globalen Abhörsystems für private und wirtschaftliche Kommunikation (Abhörsystem ECHELON) (2001/2098 (INI)) von 192 Seiten würde
Empörung laut in Europa, der sah sich getäuscht.
Luxemburg und Jean Claude Juncker bauten ein Steuerparadies mit "Kaffee-Fahrten zu meinem Geld" auf (auf der Rückfahrt wurden die Zinsen mit genommen).
Andorra, Lichtenstein, Monaco und die Kanal-Inseln waren ebenso nicht in Gefahr -
Was sollte Echelon dort?? Amerikanisches Geld war schon da !!
Wen störte es schließlich, dass unter anderem die BRD es verabsäumten die unerlaubte Nutzung von Abhörstationen auf ihrem Teretorium zu unterbinden. Ein Verstoß gegen das EU-Gemeinschaftrecht und ein Verstoß gegen internationale Abkommen zum Schutz der Menschrechte wurde billigend in Kauf genommen.
Ich glaube es war im Jahre 2000, als Ex-CIA-Direktor James Woolsey erläutert, dass die Geheimdienste zur Spionage gegen europäische Unternehmen benutzt werden.
Grund sei Beweise wegen Bestechungen in Amerika zu sammeln.
Er gab unumwunden zu uns ausspioniert zu haben:
Zitat: „Ja, meine kontinentaleuropäischen Freunde, wir haben euch ausspioniert.
Und es stimmt auch, dass wir Computer benutzen, um Datenmaterial nach
Stichworten zu durchsuchen. Wir haben euch ausspioniert, weil ihr mit Bestechung arbeitet".
Da sage ich: Ach ja? Er konnte nicht einen Bestechungsversuch dokumentieren!
Bis Snowden ist es noch ein weiter Weg. Und die jeweilige Regierung wußte nichts?
Schauen wir mal was die Datenbanken noch alles hergeben.
Grüße Justus