Diese allzu fantastische Theori stell ich mal hier unter "Theorien":
"der Herr der Ringe" ist eine Parabel: Sauron steht für die Illuminaten, die die Welt unterjochen wollen (und damit teilweise schon ganz schön weit sind). Sein Symbol ist ein rotes Auge. Im 3.Band schaut das Rote Auge von einem Turm vor dem Schicksalsberg: wir haben also das Auge im Dreieck. Abgesandte aller Rassen besiegen letztendlich Sauron, also müssten sich Menschen jeder Rasse (oder Religion)? zusammentun um den Ring zu vernichten. (Ein Ring ist immer etwas das die Menschen bindet, so wie z.B. Mind Control).
Es klingt irre, ich wollt's dem Forum aber nicht ersparen, weil ich diese Theorie so lustig und kreativ fand - und auch gar nicht so weit hergeholt!
Also ich weiß nicht wo Du das her hast aber es gibt noch mindestens eine weitere Anspielung die darauf hindeutet, daß Du gar nicht soooo falsch liegst:
Saurons Stadt heißt Moriah. Moriah ist der alte, heute nicht mehr so geläufige Name des Berges Zion, des Bergs von Jerusalem also. Moriah = Jerusalem?
Diverse andere Begriffe wurden ebenfalls entlehnt.
Die Uruk-Hai....Uruk war eine alte mesopotamische Stadt. Dorther kam der biblische Abraham.
Grüße
Erutan
also ich glaube eher an die "normale" theorie, da Tolkien seine herr der ringe ideen im schützengraben des 2. weltkrieges geschrieben hat.
soll sauron woll eher hitler da stellen.
und die "menschen" müssen sich vereinen (alliierte) um ihn zu besiegen.
wusstet ihr eigentlich das der schöpfer von "die Chroniken von narnja" und tolkien zimmmergenossen waren. daher auch die ähnlichkeiten zwischen den filmen! 😮
also ich glaube eher an die "normale" theorie, da Tolkien seine herr der ringe ideen im schützengraben des 2. weltkrieges geschrieben hat.
soll sauron woll eher hitler da stellen.
und die "menschen" müssen sich vereinen (alliierte) um ihn zu besiegen.
Das glaube ich eben nicht. Der "Böse" ist der Herr Moriahs und Moriah ist nun einmal der Berg Jerusalems. Demnach ist der "Böse" der Herr Jerusalems.
Aber es geht noch weiter. Gestalten, die an Elfen erinnern heißen bei ihm nicht Elfen sondern Elben was eher an "Alben" (Weiße, Hellhäutige) erinnert. Sie werden auch so dargestellt, nämlich als hochgewachsene, ethisch hochstehende Rasse, die weiter entwickelt ist als der Rest Mittelerdes.
Das ist gar nicht sooo weit hergeholt. Es finden sich schon gewisse Parallelen zwischen "Der Herr der Ringe" und der Nibelungensage.
Wenn dem aber so ist, dann ist beim Herrn der Ringe ganz sicher nicht Deutschland der Buhmann sondern es ist genau umgekehrt.
Es ist meiner Ansicht nach zu simpel zu glauben, daß nun jeder Engländer, jeder Amerikaner etc. von dem "Bösen" Hitlers überzeugt gewesen sei.
Diese Figur erschien genau genommen erst NACH dem Krieg.
Nur weil es JETZT eine "richtige" Ansicht gibt, muß es vor und während des 2. Weltkrieges nicht ebenso gewesen sein.
Gerade England, das immer so kriegslüstern erscheint, ist dies in Wirklichkeit gar nicht.
Wie man die Engländer in einen Krieg drängt, hat wieder einmal der 2. Irak-Krieg gezeigt.
Auch zu Beginn 2. WK wollte weder der König noch der Premiermenister Neville Chamberlain einen Konflikt. Chamberlain war sogar sehr angetan von der deutschen Politik und machte viele Zugeständnisse an die, wie er selber sagte, berechtigten Forderungen Deutschlands.
Erst als er durch den Kriegstreiber Churchill abgelöst wurde, ging England auf massiven Konfrontationskurs. Kurz darauf verstarb Chamberlain. Zufall?
Langer Rede kurzer Sinn: Ich kann mir gut vorstellen, daß viele Engländer die Sache anders sahen als wir es uns heute vorstellen.
Hallo zusammen,
ich hab die Bücher zwar nie gelesen, den ersten Teil damals im Kino gesehen und den dritten noch gar nicht. Als ich den zweiten Teil erst kürzlich im Fernsehn sah kamen mir aber ähnliche Gedanken wie Kannengiesser und Erutan.
Grundsätzlich kann man den Kampf Gut gegen Böse natürlich von vielen verschiedenen Standpunkten aus sehen, schließlich gibt es vom echten Wissen um das wirkliche Gute und das wirklich Böse bis zur totalen Verblendung alle möglichen Varianten von Ansichten.
Wenn man also die Begriffe wie Moriah und Uruk aussen vor lässt, klingt die Hitler-Theorie genauso glaubwürdig wie die andere.
Die ganze Darstellung der Schicksalsgemeinschaft der verschiedenen Reiche der Menschen, der Elben und der Zwerge (kommen die als Volk auch vor ? weiß ich leider nicht) lässt mich allerdings eher in Richtung von Erutan tendieren, alle Werte und Lebenseinstellungen die da hochgehalten werden werden doch von heute entweder verurteilt oder zumindest unterschwellig bekämpft.
Von Treue und Tapferkeit die sich durch die ganze Geschichte ziehen brauchen wir gar nicht zu reden, diese Gesellschaft mag zwar von ein paar Konflikten und Vorurteilen nicht ganz frei sein, aber was das abgrundtief Böse, die Lüge und den Verrat betrifft, so ist sie davon fast vollkommen rein, bzw. werden diese Untugenden entsprechend behandelt.
Was mir auch noch aufgefallen ist, es spielen in den Filmen nur weiße Schauspieler. Das hat aus meiner Sicht auf keinen Fall was mit Rassismus zu tun und ich will auch nicht darauf hinaus, aber es könnte irgendwie darauf hinweisen, dass die Geschichte nicht in einer total entrückten anderen Welt spielt, denn dann könnten ohne Probleme auch Menschen völlig verschiedener Herkunft auftauchen, wie das in anderen Fantasy Filmen, Geschichten durchaus vorkommt und dabei auch nicht ungewöhnlch erscheint.
Um nochmal auf den Anfang zurück zu kommen:
Ich glaube es ist sehr schwer solche hintergründigen Motive sinnvoll herau zu arbeiten. Schließlich wissen wir nicht, was Tolkien sich dabei gedacht hat, vielleicht trifft die Hitler-Theorie vollkommen zu, für die sich aus einem anderen Blickwinkel vermutlich genauso viele Anhaltspunkte finden lassen wie für andere Theorien. Ausserdem kann man das eben nunmal schwer objektiv beurteilen, die wenigstens Menschen sehen sich schließlich als das "Böse" und die anderen als die Guten. Wo auch immer jemand sich einordnet, fast jeder hält sich für das "Gute" (im weitesten Sinne) und kann sich deshalb vermutlich auch irgendwie mit der zweifelsfrei guten Seite einer Geschichte identifizieren.
Vergleicht man die Welt von Mittelerde mit der unseren anhand der Begriffe von "Gut und Böse" im Sinne von zwei sich gegenüber stehenden Seiten, so haben in Mittelerde völlig klare Fronten und keinen Zweifel, während wir hier im totalen Chaos leben, in dem keiner mehr ernsthaft sagen kann was richtig, bzw. falsch, und was gut bzw. böse ist.