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Illuminaten

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(@blacklady00)
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Beigetreten: Vor 21 Jahren

PS: Bitte nicht an den kleine Fehlern in der Rechtschreibung stören.
     Meine Gedanken sind schneller als meine Reflexe. Sorry


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Beiträge: 1689
 Zak
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(@zak-2)
Noble Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

uiui blacklady00, hätte die natur eine rasse/art als herrscher vorgesehen, dann würden wir jetzt von kakerlaken oder ratten beherrscht werden ::)
in der natur gibt es genügend beispiele für symbiosen zwischen starken und schwachen. beherrscht wird in den seltensten fällen...wenn dies überhaupt im menschlichen sinne vorhanden ist. eigentlich wird dann eher etwas ausgenützt und das fällt wieder unter die parasiten.
der gedanke vom herrschen einer menschlichen rasse gegenüber einer anderen oder allen anderen, ist wirklich geistiger holocaust. hier kann man klar das gehirn als brandopfer sehen.

grüße, zak


Antwort
Beiträge: 874
Registered
(@dark-knight13)
Prominent Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren

Moin!

nur als kurzer Einschub:
Nein, die Evolutionstheorie ist keine Theorie, jeder kann sie bei sich zu Hause nachprüfen, man braucht nur  Lebewesen mit einer sehr kurzen Generationenfolge (in der Forschung wurden bevorzugt Fruchtfliegen eingesetzt, neue Generation nach ~14 Tagen) und ein Ökosystem, das einen Zwang in eine Bestimmte Richtung aufweist (Bsp. Raum mit weißen Wänden und einem Jäger, wahrscheinlich würden sie sich in Richtung Durchsichtigkeit entwickeln, da Durchsichtige auf weißen Wänden schwerer gesehen werden können als Schwarze und somit eine höhere Überlebenswahrscheinlichkeit besizten).

Nein, es überlebt nicht der Stärkere oder Robustere, es überlebt (wahrscheinlich, denn in diesem Bereich geht es nur um Wahrscheinlichkeiten, nicht Gewißheit!) derjenige, der besser an eine bestimmte Situation angepaßt ist. 'Survival of the fittest' heißt 'Überleben des Bestangepaßten', das Wort 'Fit', daß wir im Deutschen benutzen hat nichts mit dem englischen 'fit' zu tun, es ist ein 'false friend'. Schaut ins Wörterbuch, wenn ihr's nicht glaubt. Das englische 'fit' heißt 'passend' und hat nichts, aber auch rein gar nichts, mit fitness (Gesundheit) zu tun, außer dem Wortstamm.

Nein, die natürliche Evolution ist keine aktive Kraft und sie verläuft auch nicht zufällig. Sie ist das Ergebnis der Lebensumstände eines Lebewesens, die oft nicht offensichtlich sind und erscheint somit zufällig. Aktive Züchtung und Auslese ist kulturelle Evolution, bei der Natürlichen sind diese Faktoren passiv, vorgegeben durch die Lebensumstände (hauptsächlich das Ökosystem der Spezies und die Mitbewohner des Ökosystems). Die Züchtungen des Menschen sind reine Anmaßung, er glaubt die Natur besser zu verstehen, als sie sich selbst, dabei versteht er nicht einmal, wie er in ihr funktioniert. Das Ergebnis sind dann z.B. Hunde, die nach 5 Jahren kaum noch gehen können, weil sie verzüchtete Hüften haben, aber ja soo schön aussehen (Z.B.  Schäferhunde). Mit der Gentechnik wurde dann endgültig die Büchse der Pandora geöffnet, hier fummelt er jetzt wirklich in Dingen rum, deren Zusammenhänge nicht einmal annähernd verstanden wurden. Die geringsten Auswirkungen dürften Mißernten bei angeblichen 'Supersaaten' sein. (Ein gutes Beispiel ist hier die genetisch 'verbesserte' Baumwolle in Indien, die kaum die Hälfte der Erträge liefert und das auch noch in mangelhafter Qualität; Ergebnis war eine beschleunigte Verarmung der Landbevölkerung. Mittlerweile hat dort jedoch ein Umdenken begonnen und man kehrt zu Altbewährtem zurück. (Googlestichworte: 'grüne revolution' (Auswirkungen durch Gentechnik noch verschlimmert) 'indien' 'baumwolle'))

Und, nein, Evolutionstheoretisch gesehen sind die 'Deutschen' so erfolgreich, weil sie eben keine einheitliche 'Rasse' darstellen (in diesem Zusammenhang von Rasse zu sprechen zeugt sowieso von Unkenntnis, die Menschen sind genetisch nicht verschieden genug, als daß man von Rassen sprechen könnte), sondern weil sie ein Mischvolk sind. Deutschland war der Schmelztiegel des Mittelalters, das ist die Stärke, Verschiedenheit. 'Rassismus' führt zu abgeschlossen Populationen und soetwas führt zu Inzucht und Degeneration, gutes Beispiel sind die europäischen Königshäuser, die heiraten nicht aus Volksnähe neuerdings Bürgerliche, sondern um frisches Blut in ihre Linien zu bekommen. Genetische Vielfalt jedoch führt zu erhöhter 'fitness' im evolutionstheoretischem Sinne (also bessere Anpassungsfähigkeit). Dies ist auch das Geheimnis der sexuellen Attraktivität von sogenannten 'Mischlingen', man kan ihnen im wahrsten Sinne des Wortes ihre erhöhte 'fitness' ansehen.

Sorry, das der Einschub so lang geworden ist, aber ich hatte irgendwie das Gefühl, daß es mal wieder nötig war.

Noch kurz zu AH und um damit auch wieder auf das eigentliche Thema zu lenken:
Ich sehe nicht wirklich viel positives in diesem Zusammenhang, daß einzig Bemerkenswerte dürfte seine Abneigung gegen den aktionären Ausverkauf staatlichen Eigentums gewesen sein. Ein Problem, dessen Auswirkungen wir heute alle zu spüren bekommen (die liebe Globalisierung). Aber für diese Erkenntnis brauchte es keinen Hitler, das hatten andere schon vor ihm herausgefunden.
Hitler war lediglich eine Marionette. Ich persönlich halte ihn für reichlich uninteressant, interessant wird es, wenn man sich seine Geldgeber, ohne die er nie irgendetwas erreicht hätte, anschaut.
Z.B. wären die schnellen Feldzüge ohne die Laster von GM (hier vertreten durch Opel) und Ford kaum möglich gewesen und auch das IBM-Lochkartensystem erfreute sich großer Beliebtheit bei der Organisation in den Vernichtungs- und Arbeitslagern. Und dies ist nur ein Teil der Amerika Connection, die Liste dürfte sich lange fortführen lassen und ist International.

Ich glaube, Eruatan hat hier genau den Nagel auf den Kopf getroffen, eine der Erfolgreichsten Desinformationskampagnen war, die 'wahren Illuminaten' mit dem albernen bayrischen Geheimorden gleichzusetzen. Auch sind die 'wahren Illuminaten' wohl eher ein loser Zusammenschluß verschiedener Interessengruppen mit ähnlichen Zielen. Es läuft wie in der Ölindustrie, wir haben verschiedene Gruppen (Konzerne) mit ähnlichen oder sogar identischen Zielen (möglichst hoher Gewinn), warum also sollten sie sich bekämpfen (und eine Niederlage risklieren), wenn sie sich auch einigen könnten, zum Gewinn aller beteiligten? Hackt nicht die eine Krähe der anderen kein Auge aus?
Ebenso teile ich seine Ansicht um die Helfershelfer, viele düften wohl gar nicht wissen, welchen Interessen sie wirklich dienen.
Wie sonst könnten Gesetze verabschiedet werden, die es Konzernen erlauben, Abfindungen für Entlassene von der Steuer abzusetzen, was im Endeffekt bedeutet, das der Arbeiter (denn er ist praktisch der einzig wirklich verbliebene Steuerzahler, die großen Konzerne zahlen praktisch nichts, bekommen sogar oft noch, dafür haben sie durch ihre Lobbyisten gesorgt) seinen eigenen Arbeitsplatzabbau mit seinen Steuerzahlungen (die er auch auf die Abfindung leisten muß) bezahlt? Er bezahlt sogar nicht nur seine Entlassung, er zahlt sogar für die Verlagerung seines ehemaligen Arbeitsplatzes, denn die Kosten dafür können innerhalb des Konzerns verlagert werden, so daß gesamt nicht nur oft kein Gewinn, sondern Verlust entsteht, der von der Steuer abgesetzt wird und zu Steuerrückzahlungen an Riesenkonzerne führt.
Ein wunderbar perverses Beispiel ist DaimlerCrysler: Daimler macht Riesengewinne, Crysler einen netten Verlust. Gesamt macht DaimlerCrysler so Verlust und bekommt die Steuerzahlungen von Daimler rückerstattet. Sollte sich Crysler irgendwann nicht mehr halten können, so könnte Daimler sogar die Kosten für Werksschliessungen in den USA hier mit den geleisteten Steuerzahlungen verrechnen, der deutsche Steuerzahler würde somit sogar den Arbeitsplatzabbau dort bezahlen.

Da kann man sich wirklich fragen, für wen sie wirklich arbeiten, für das Volk oder nicht doch für ihre Einflüsterer?

bis denn!
dark knight13


Antwort
Beiträge: 1308
Registered
(@highjump)
Noble Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren

dark_knight13 hat ja eigentlich alles gesagt, zu ergänzen wäre vielleicht noch, dass die Evolutionstheorie zumindest im kleinen funktioniert, was aber nicht bedeuten muss, dass sie auch im großen so läuf. (Ein guter Einstieg in das Theman sind überings auch die Galapagos-Inseln.() Ich persönlich bin da aber noch skeptisch.

Was Hitler & Co betrieben haben, hat aber so gut wie nichts mit Evolutionstheorie zu tun hat, sondern Sozialdarwinismus ist - eine Pseudowissenschaft.

Wie der zweite Weltkrieg gezeigt hat, ist die arische Rasse nicht überlegende, klügere, stärke zum Herrschen bestimmte, sonst hätte sie ja gewinnen müssen. Jaja, ich weiß, die anderen haben sich "gegen die Regeln der natürlichen Auslese gestellt" Bei der Evolution(wenn man sie schon anweden will) kann man leider nicht betrügen, das gehört zum Spiel.

Ich persönlich finde Hitler schon ziemlich interessant, weil er nicht in das übliche Diktatorenschema passt. Er war ungebildet, hatte keine Familie und alle seine gute Charaktereigenschaften liegen auf der harten Seite, wie Zähigkeit, Durchsetzngsvermögen etc. Zudem wandelt sein Charakter sich nicht im geringsten. Verglichen mit Mao, Stahlin oder Napoleon ziemlich eindimensional.
Klingt für mich wie ne schlecht ausgedachte böse Romanfigur


Antwort
Beiträge: 207
(@Nabla)
Beigetreten: Vor 21 Jahren

Klingt für mich wie ne schlecht ausgedachte böse Romanfigur

Ja "schlecht ausgedachte Romanfigur" triftt es genau.
Ich weiß nicht was man von dem was man über die Geschichte gelehrt kriegt glauben sollte,
aber auf jeden Fall nicht alles.


Antwort
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