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Bin Laden und die unterschiedlichen Versionen eines Mordes

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(@erutan)
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[#1346449002]

Daß die USA weder ein moralisches noch ein juristisches oder gar internationales Recht hatten, eine millitärische Aktion auf Pakistanischem Boden durchzuführen, dürfte mittlerweile ja hinreichend bekannt sein. Wäre es umgekehrt geschehen, hätte das pakistanische Millitär einen Mordanschlag auf US amerikanischem Boden durchgeführt, hätten die USA unverzüglich mit Krieg geantwortet. Man beachte, daß die USA sogar zwei Kriege anzettelten nachdem (vermeintliche oder tatsächliche) Terroranschläge, also nicht millitärische Aktionen auf ihrem Boden durchgeführt wurden.

Nun aber setzt einer der Beteiligten Soldaten, der unmittelbar in das Geschehen eingebunden war, noch einen drauf.
Er hat ein Buch geschrieben. Es trägt den Namen "No Easy Day" und ist leider noch nicht im Handel. Die darin enthaltenen Informationen widersprechen jedoch der offiziellen Schilderung bei der Ermordung Bin Ladens.

Im Mai 2011 behauptete der Regierungssprecher Carney, Bin Lade habe Widerstand geleistet und sei somit in Notwehr erschossen worden.
Nicht, daß das die USA von ihrer Schuld befreien würde....wer von einem amerikanischen Überfallkommando auf pakistanischem Boden angegriffen wird, hat ja wohl jedes Recht, Widerstand zu leisten und sich zu verteidigen.

Nun setzt der Buchautor Mark Owen aber noch einen drauf. Er bahauptet, es habe sich keineswegs um Notwehr gehandelt. Man habe Bin Laden schon bei der ersten Begegnung sofort in den Kopf geschossen. Danach sei er zu Boden gefallen und man habe ihn dann mit weiteren gezielten Schüssen getötet.

Bin Laden sei dabei unbewaffnet gewesen. Man habe zwar anschließend bei einer Durchsuchung zwei Pistolen gefunden, diese seien aber nicht einmal geladen gewesen.

Somit tut sich das US Marionettenregime einmal mehr als dreister Lügner hervor. Ich frage mich, wie lange sich die Welt das noch gefallen lassen wird.

Interessant ist auch, daß die USA-Regierung scheinbar nur halbherzige Versuche unternimmt, das Buch von der Veröffentlichung fern zu halten. Zwar hielt man Owens vor, er würde zwei Verträge zur Geheimhaltung brechen, doch erscheint mir all das viel zu wischiwaschi.

Auch die Aussage Owens, er würde mit dem Buch keine wirklichen Staatsgeheimnisse verraten, läßt aufhorchen. Man könnte sich fragen, ob auch er die Geschichte etwas eingefährt und entschärft hat um die Veröffentlichung nicht zu gefährden und einer Gefängnisstrafe zu entgehen.
Man weiß ja wie es dem Soldaten erging, der WikiLeaks mit Informationen versorgte....

So behauptet Owen, man habe nicht den Auftrag zu einer Hinrichtung erhalten, sondern nur zur Gefangennahme. Man sei aber so angespannt gewesen, daß man kein Risiko eingehen wollte. So sei es zu dem Schuß gekommen, den sein Kollege abgegeben habe.
Angesichts des Umstandes wie menschenverachtend und selbstherrlich die USA üblicherweise vorgehen und wie viel Unangenehmes Bin Laden wohl hätte berichten können, kann man jedoch davon ausgehen, daß es von vorn herein eine geplante Hinrichtung war.


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(@seda33-2)
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Was mich sehr verwundert hat, war das Ausbleiben der Reaktionen der Anhänger Bin Ladens. Wenn man die jahrelangen Aufstände und Drohungen seiner Anhänger verfolgt hat, dann waren deren Reaktionen auf diese rechtlich umstrittene Hinrichtung doch eher bescheiden. Angesichts der Art und Weise, wie er umkam, hätte man mit gehäuften Anschlägen und Drohgebärden rechnen müssen. Aber nichts dergleichen ist geschehen. Das passt auch nicht nichtig ins Bild.

Was ist eigentlich davon zu halten, dass im Vorfeld immer wieder berichtet wurde, Bin Laden sei schwer erkrankt und teilweise wurde ebenfalls spekuliert, er sei überhaupt nicht mehr am Leben gewesen. Dazu passten ja auch die veröffentlichten Videos, auf denen er ja überhaupt nicht sehr gesund aussah und im Grunde waren es ja immer wieder die gleichen Bilder, die gezeigt wurden. Er wurde ja schon als Phantom bezeichnet und ob er am Ende noch sehr viel Einfluss auf seine Organisation hatte, bleibt dahingestellt. Al Kaida hat sich doch inzwischen neu organisiert, vielleicht sogar mit Hilfe von Geldern aus der USA - Täuschungsmanöver und Propaganda sind doch bei den Militärs ein beliebtes Mittel und nichts neues.

Was Owen angeht, man weiß ja auch nicht wirklich, ob er nicht im Auftrag geschrieben hat. Alles ist möglich bei diesem verlogenem Haufen.


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(@uranus32)
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Wie man hört kämpft Al Qaida jetzt auf Seiten der Syrischen Rebellen im dortigen Bürgerkrieg.

Daß auch die CIA die Rebellen unterstützt ist ja inzwischen von offizieller Seite zugegeben worden.

Diese sogenannte Übergangsregierung der Rebellen hat wohl auch die Unterstützung Saudi-Arabiens. Womit dann klar sein dürfte was da in Syrien derzeit läuft. Es soll dort eine Regierung installiert werden die der Allianz freundlicher gesinnt ist als daß Assad-Regime.

Was Bin Laden betrifft; der war wohl schon Anfang der 2000´er schwerer Nierenkrank und konnte wohl nicht in irgendwelchen Höhlen rumturnen. Möglicherweise hat dann ein Doppelgänger seine Rolle überneommen und dieser ist dann jetzt ausgeschaltet worden. Daß könnte auch eine Erklärung dafür sein warum diese Fotos von diesem Leichnahm nicht veröffentlicht wurden.


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(@harvester)
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bin laden war ein CIA agent. das, was er an infrastruktur mit namen al quaida aufgebaut hat, ist nix weiter als ein verlängerter arm der CIA im mittleren osten.

das diese leute sich nun auch in syrien daran machen, eine weitere regierung in nordafrika entsprechend umzubesetzen wundert mich nicht besonders... genug nachschub bekommen sie ja scheinbar...

ach ja, sowas ähnliches wurde vor einigen jahren in iran auch probiert, ist aber gescheitert... grüne revolution wurde das in den hiesigen medien 2009 genannt.


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Beiträge: 1710
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(@uranus32)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren

So wie es aussieht wird Al Quaida auch immer größer, auch dank größerer Millionenbeträge aus Saudi-Arabien und Qatar. Wobei da doch die Frage aufkommt, wie dies so unbemerkt von Mossad, CIA und anderen Geheimdiensten der Allianz vonstatten gehen kann. Diese Dienste arbeiten derart proffessionell, daß es kaum vorstellbar ist daß dies so ohne weiteres möglich sei. Von daher teile ich Deine Einschätzung daß es zwischen Al Quaida und CIA irgendeine Form der Zusammenarbeit geben muß.


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