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Alles bitte anschnallen, es geht los

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(@erutan)
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[#1221559728]

Ich bin eigentlich eher zurückhaltend wenn es darum geht, den Kollaps des existierenden Systems zu unken. Aber nun ist es meiner Ansicht nach bald so weit.

Nein, es geht nicht unbedingt nur darum, daß in den USA schon wieder zwei Banken pleite sind von denen eine in die Insolvenz ging und die andere von der Bank of America übernommen wurde, es geht vielmehr um ein von vielen Menschen schon lange vorausgesagtes Prinzip, das sich nun überdeutlich realisiert.

Aber von Anfang an:

Was hier in den Medien immer so vorsichtig als eine "Verflechtung der Banken" bezeichnet wird, bedeutet nichts anderes: Alle Banken sind nichts als bloße Ableger des Regimes.
Banken sterben nicht so einfach; sie werden gestorben wenn sie ihre Pflicht und Schuldigkeit getan haben bzw. wenn die Menschen in Verbindung mit diesen Banken ihre Pflicht und Schuldigkeit getan haben.

Bei den betroffenen Banken handelt es sich in erster Linie um Investment- und Immobilienbanken. Das hat System.

Warum sterben diese Banken?

Ganz einfach. Das Regime muß einen Weg finden, sich vom Dollar abzukoppeln und möglichst viele reale Werte an sich reißen.
Bis jetzt hat es davon gelebt, den Menschen gegen Zinsen Geld zu verleihen mit denen sie möglichst viele Werte schaffen sollten.

Das haben die Menschen getan. Darunter nicht nur kleine Häuslebauer. Das große Geld mit den Zinsen wurde mit Leuten gemacht, die an das ihnen vorgegaukelte unendliche, immerwährende Wirtschaftswachstum glaubten und dies fest in ihre Unternehmensplanung einkalkulierten.

Nun streichen deren Finanziers einer nach dem anderen die Fahnen und Insolvenzverwalter treten auf den Plan. Und was tun die? Die versuchen natürlich so viel wie möglich für die vermeintlichen Anleger zu sichern. Und wer sind diese Anleger? Von Kleinanlegern mal abgesehen ist das niemand anderes als das Regime.

Wären die Banken unabhängig würden sie sich jetzt um die vielen Schuldner prügeln da sie einen Markt mit deutlich verminderter Konkurrenz sähen. Das tun sie aber nicht.
Wie uns die Bank"experten" mittlerweile täglich erklären, wird es zunehmend schwieriger, an Kredite zu gelangen.
Warum? Was kann der Schuldner, der pünktlich seine Raten zahlte, dafür, daß seine Bank pleite ging?
Und was könnte eine andere Bank (ein vermeintliches Konkurrenzunternehmen) dagegen haben, diesen Schuldner zu übernehmen?

Halten wir uns vor Augen, daß all diese Banken nur Ableger eines einzelnen Regimes sind, ist es offensichtlich.

Das Regime hat nun die Möglichkeit, quasi zum Nulltarif all die Werte, die Unternehmen und Immobilien zu übernehmen, die mit fremder Leute Arbeit und ihren selbstgedruckten Dollars aufgebaut wurden.

Es wird so tun, als habe es sogar Verlust erlitten. In Wirklichkeit hat es doppelt und dreifach verdient. All die Menschen haben geschuftet und geackert und stehen nun massenweise vor dem Nichts.
Natürlich dürfen viele Menschen weiterhin als Sklaven für das Regime arbeiten und diejenigen, die dazu gehören, werden sich sogar als Gewinner der Krise betrachten.

Dieses massenhafte Aufkaufen oder besser gesagt Abjagen von währungsunabhängigen Werten bedeutet, daß die Weltwährung Dollar kurz vor dem Aus steht. Bevor der Dollar seinen Wert verliert und es für das Regime nicht mehr möglich sein wird, seine Macht an diese Währung zu knüpfen, verlagert es seinen Schwerpunkt hin zu jenen Werten, die nach dem Megacrash mehr wert sein werden, als Gold:

Lebensmittel und Immobilien.

Mit diesem Besitz bleibt die Welt auch nach dem Dollarcrash erpreßbar und fest in der Hand des Regimes. Es kann in Ruhe ein neues Währungs- und Marionettensystem aufbauen wobei das Kommende noch restriktiver sein wird als das aktuelle.

Die Menschen werden sie als Helden feiern wenn sie eine neue, vermeintlich stabile und sichere Währung verkünden. Diese Währung wird eine weltweit einheitliche Währung sein und es wird kein Bargeld mehr geben.
Und das Regime wird die Macht sein, die diese neue Währung "erschafft" und sie steuert.

Genauso wird es kommen wenn nicht überall auf der Welt die Menschen das Regime erkennen und dagegen aufbegehren.

Der Umbruch wird eine Zeit sein wo das Regime auf einen Teil seiner Machtausübung zwangsläufig verzichten muß. Es kann die Welt erpressen aber es hat nur eingeschränkte Möglichkeiten, sich gegen Aufstände zu wehren da die sogenannte "öffentliche Ordnung" nur eingeschränkt funktionieren wird.

Jetzt wäre der einzige Zeitpunkt wo man das Regime ein für allemal absetzen könnte. Nur zu diesem Zeitpunkt wäre es verwundbar. Nach Einführung der neuen Währung und Etablierung neuer Marionettenregime hätte das Regime ein für allemal gewonnen.

Wir können nur dann gewinnen wenn wir koordiniert handeln und wissen, wer unser Gegner ist.
Die kommenden zwei bis drei Jahre sind entscheidend.


124 Antworten
Beiträge: 69
(@roque)
Beigetreten: Vor 22 Jahren

Hallo,

also so sehr ich an internationale Verstrickungen und Dollar-Verarsche glaube, so wenig argumentativ begründet sind Deine Aussagen.

Hart arbeitende Leute haben schon immer Geld verloren wenn Sie Fehler gemacht haben und Risiken eingegangen sind. Ob sie über die Risiken von Vollfinanzierungen mit variablen Zinssätzen aufgeklärt wurden sei mal dahin gestellt.
Die US Regierung versucht nur den Kollaps der Finanzbranche zu verhindern. Vielleicht haben die auch zu lange tatenlos zugeschaut wie sich eine Blase auftut, aber für ein Einverleiben des Regims hast Du mir zu wenige Beweise geliefert.

Wir bereits oben erwähnt bin ich mir sicher, dass es Verstrickungen und Verschwörungen gibt, nur bin ich es Leid immer nur Behauptungen und Vermutungen zu lesen, die als Selbstverständlichkeit dargestellt werde.

Kannste was beweisen?

gruß
roque


Antwort
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(@arkas-2)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren

Dieses große Einsammeln von echten Werten findet tatsächlich statt, da hat Erutan schon Recht.
Bloß würde ich es ein bischen anders formulieren, es ist nicht so, dass man die Banken einfach sterben lässt, sondern es ist so, dass unser ganzes Finanzsystem von Anfang an so ausgerichtet war, dass es genauso enden musste wie es jetzt bald enden wird.
Das Spiel ist zuende, das heißt, das "Regime" wie Erutan es nennt hat gar nicht mehr viele Optionen, was aber kein Problem ist, da es von Anfang an so geplant war.
Die US-Regierung und andere versuchen auch nicht wirklich den Kollaps aufzuhalten, sie sitzen alle in einem Boot das auf den Wasserfall zutreibt, mal wird ein bischen links (nicht politisch gemeint) gepaddelt (man lässt eine Bank sterben) mal ein bischen rechts (man rettet eine Bank) aber grundsätzlich bleiben wir auf der Mitte des Flusses, umdrehen ist technisch gar nicht mehr möglich.

Zurück: Wie findet das große Einsammeln satt?
So ganz genau kann ich das auch nicht erklären, aber sagen wir mal so, es ist logisch und es gibt Anzeichen dafür. Ich werde dazu ein bischen nachlesen und dann nochmal was schreiben. Aber vielleicht kann Erutan dazu ja auch noch mehr sagen.

Man sollte übrigens selber das gleiche machen, wobei ich da keine Tipps mehr abgebe, kann durchaus sein, dass vor der Hyperinflation nochmal eine deflationäre Phase kommt, in der es besser gewesen wäre Cash zu haben, Aktien, Zertifakte und sonstigen Papier-Firlefanz sollte man aber wohl schon jetzt abstoßen.


Antwort
Beiträge: 2134
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(@erutan)
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Beigetreten: Vor 21 Jahren

Zurück: Wie findet das große Einsammeln satt?

Als ein Beispiel kann die derzeitige Lage der US Farmer dienen.

Um das ganze Ausmaß und die ganze Tragweite zu erkennen, muß ich aber etwas ausholen.

Wie in vielen anderen Unternehmen, funktioniert auch die US Landwirtschaft nur auf Basis von Krediten. Praktisch ausgedrückt bedeutet das in etwa:

Der Farmer übernahm oder modernisierte den Hof bereits zu Beginn mit einem hohen Darlehen. Für die Raten und Zinsen gehen ein Großteil seiner Umsätze drauf. Neben weiteren Kosten, wie Versicherungen, Energiekosten etc. bleibt ihm nur das was er zum Leben braucht. Viele Farmer leben sicherlich nicht am Existenzminimum aber ihnen bleibt nicht genug, um größere Summen anzusparen.

Vor der Aussaat z.B. benötigt ein Farmer daher regelmäßig einen weiteren Kredit. Je nach Ertrag, Wetter und Nachfrage kann er diesen vollständig oder nur teilweise nach der Ernte zurückzahlen.

Das gleiche gilt für den Fall, daß seine Maschinen reparaturbedürftig sind oder Neuanschaffungen aufgrund wachsenden Konkurrenzdrucks unumgänglich sind.

Das Ganze funktioniert so lange einigermaßen gut, wie die Umsätze steigen. Diese Steiegerungsrate ist auch fest eingeplant, sowohl seitens der Bank als auch seitens der Farmer. Die Bank weiß aber etwas, was sie dem Farmer verschweigt:
Die Umsätze werden irgendwann zwangsläufig stagnieren und sich dann sogar rückläufig entwickeln.

Die Konsumenten können die stetig steigenden Lebensmittelpreise nicht zahlen. Es entstehen Discounter, große Lebensmittelketten, die zu Hauptabnehmern der Landwirtschaft heranwachsen und die Preise diktieren.

Da steht nun der Farmer mit seinen 200 Ha Acker, seinem riesigen Mähdrescher, den er sich auf Kredit kaufen mußte um seine Ernte überhaupt einfahren zu können, mit seinen 10 Angestellten, ohne die sein Betrieb nicht laufen würde, und hat nun die Wahl, entweder zu verhungern oder die Kreditraten nicht mehr zurückzuzahlen.

Doch es gibt ja noch die Bank. Sie wird ihn schon nicht hängen lassen. Er hat einen guten Draht zu seinem Kundenbetreuer und ist sicher, daß man einen Weg finden wird.

Am nächsten Tag erfährt er in den Nachrichten, daß seine Bank pleite ist; sein Kundenbetreuer arbeitslos und ein Insolvenzverwalter das Ruder übernommen hat.
Der kann seinen Kreditvertrag zwar nicht einfach auflösen doch er kann auf dessen Erfüllung pochen...was für den Farmer unmöglich ist.

So bleibt dem Farmer nichts anders übrig, als die Farm zu verkaufen. Ein Käufer ist schnell gefunden. In den USA werden seit einiger Zeit schon kleinere Farmen von großen, Quasi-Monopolisten aufgekauft...das Ganze natürlich wieder auf Kredit.

Wenn er Glück hat, stellt ihn der Käufer ein. Wenn er Pech hat, darf er fortan bei Walmart Tüten packen oder Autos parken.

Es mag so klingen, als sei das ein amerikanisches Phänomen. Tatsächlich ist es dem regime gelungen, die Amerikaner - wie kein anderes Volk - zu einem "Kauf auf Pump-Volk" zu machen. Eine Vollfinanzierung für Haus oder Auto ist (oder war) dort üblich.

Hierzulande gehen die Menschen glücklicherweise etwas vorsicheriger mit Verbraucherkrediten um. Das bedeutet aber fast gar nichts denn quasi der gesamte Mittelstand basiert auf Kredit.

Um konkurrenzfähig zu bleiben sind regelmäßige große Investitionen nötig. Kein mittelständisches Unternehmen (und die machen ca. 80% unserer Wirtschaft aus) kann so etwas aus der Portokasse bezahlen. Alles basiert auf pump und funktioniert nur solange die Umsätze immer weiter steigen. Daß sie seit einigen Jahren schon flächendeckend stagnieren und sogar rückläufig sind, ist wohl jedem bekannt.
Für ein kleines Einzelunternehmen bedeutet das selten mehr, als daß man sich den neuen Wagen eben erst in 3 Jahren leisten kann oder daß man schlimmstenfalls aufgeben muß....für den sogenannten Mittelstand bedeutet es aber, daß ein unglaublicher Schuldenberg nicht mehr zurückzahlbar ist.

Die Schnelllebigkeit unserer Zeit, die rasante Entwicklung von kurzlebigen Modentrends, gepaart mit dem festen Glauben daran, daß die Umsätze immer weiter steigen solange man den Fortschritt mitmacht, haben zu unglaublichen Investitionen geführt, die den Mittelstand nun in die Knie zwingen werden.

Es ist gar nicht nötig, daß deutsche Banken medienwirksam Insolvenz anmelden. Es reicht völlig wenn den Unternehmen nun plötzlich weitere, dringend benötigte Kredite versagt werden (wie bereits angekündigt). Unzählige Unternehmen sind dann schlagartig pleite.
Andere werden versuchen durch Massenentlassungen Kosten zu reduzieren aber es wird nicht gelingen. Es wird den gegenteiligen Effekt haben. Die Kaufkraft wird weiter schwinden und den Absatz erschweren.

Viele Unternehmen werden für immer verschwinden, doch auf strategisch wertvolle Unternehmen warten schon die Geier.

es ist nicht so, dass man die Banken einfach sterben lässt, sondern es ist so, dass unser ganzes Finanzsystem von Anfang an so ausgerichtet war, dass es genauso enden musste wie es jetzt bald enden wird.

Vollkommen richtig. Das war mißverständlich ausgedrückt.


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Beiträge: 1293
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(@arkas-2)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren

Sehr gutes Beispiel, genauso läufts.

Dass dieses System auf Kollaps angelegt ist sieht man doch schon daran, dass es nur klappt, wenn es Wachstum gibt. Ich hab mich schon immer gefragt woher ein 3%iges Wirtschaftswachstum in einem Land kommen soll, wenn nicht durch ein 3%iges Bevölkerungswachstum. Natürlich kann man immer neue Produkte erfinden die die Menschen noch nicht haben, aber das ist sehr bald ausgereizt, irgendwoher muss das Geld schließlich auch kommen um das zu kaufen, das würde nur funktionieren, wennd die "älteren" Produkte wegen Rationalisierung billiger würden, was aber das Wachstum gemessen in Umsatz auch schon wieder bremst. Das hat in Bezug auf Lebensmittel gut geklappt, dafür wird heute weniger ausgegeben, es wurde Geld frei für neues und somit für Wachstum in anderen Zweigen der Produktion.
Hängt natürlich auch davon ab, wie man das Wachstum misst. Misst man es tatsächlich an den Umsätzen in einer bestimmten Währung ist das ganze ohnehin Quatsch, weil die sich durch Inflation oder Deflation auch verändert.
Fazit ist jedenfalls, dass niemals endendes Wachstum nur eines ist und zwar krankhaft. Nichts materielles auf der Erde kann ewig wachsen nur immaterielle Dinge wie bspw. eine FIAT-Währung.
Soll eine menschliche Gesellschaft nicht im Chaos ende muss sie auf Balance angelegt sein.

Noch ne kleine Korrektur zu meinem Beitrag oben. Ich hab geschrieben die US-Regierung versuche nicht wirklich den Kollaps aufzuhalten, stimmt auch, die wissen, dass es nicht geht.
Was aber wirklich ernsthaft versucht wird ist das Hinauszögern eines Dollar-Kollaps.
Die ganze Geld-Druckerei im letzten Jahr - denn was anderes ist es nicht, wenn man Banken einfach "raushaut" (bail-out) indem man ihnen ihre Mist-Papiere zum Nominalwert (also weit über dem was real bei Schuldnern wie dem Farmer eingetrieben kann) abkauft oder über Sondertender neues Geld in den Markt pumpt (FED und EZB) -
führt ja unübersehbar zu Inflation, eine völlig logische Reaktion, je mehr Geld im Umlauf ist, desto weniger ist es wert.
Das wird mit allen Mitteln versucht zu verschleiern, da die Amis mit ihrem Dollar ja in der ganzen Welt einkaufen gehn. Würden bspw. die Araber ein Schild an die Tür vom Öl-Laden hängen "No $" wäre das Spiel gelaufen und das "Einsammeln" wäre zumindest international vorbei.
So versucht man das Spiel so lange am Laufen zu halten wie möglich, weil man eben noch was rausholen kann. Ausserdem darf es natürlich nicht passieren, dass die Bevölkerung von der realen Inflationsrate von etwa um die 10 % (US wie hier, dort noch mehr als bei uns) erfährt, sonst würde ja keiner mehr sein Geld für 3-5% zur Bank tragen sondern alle würden abheben und kaufen was das Zeug hält, die Folge wäre sofortiger Bankenkollaps oder eben Hyperinflation.

Die Frage ist bloß noch ob die Rettungsaktionen im nächsten Jahr die Pleiten übersteigen werden, gibts mehr Pleiten bei Firmen und Banken könnten wir zuerst noch eine klassische deflationäre Rezession erleben, dass es am Ende aber mit Inflation endet da sind sich viele einig, weil sich dadurch die Staaten entschulden und sich die Politikerklasse (sozusagen die Hampelmänner des "Regimes" wie Erutan es nennt) ja auch gerne über Wasser halten will, denn die werden am Ende dieses Vorgangs sicher abgelöst.

Noch was zu Deinem ersten Beitrag Erutan, Du schreibst:

Jetzt wäre der einzige Zeitpunkt wo man das Regime ein für allemal absetzen könnte. Nur zu diesem Zeitpunkt wäre es verwundbar. Nach Einführung der neuen Währung und Etablierung neuer Marionettenregime hätte das Regime ein für allemal gewonnen.

Wir können nur dann gewinnen wenn wir koordiniert handeln und wissen, wer unser Gegner ist.
Die kommenden zwei bis drei Jahre sind entscheidend.

Ja, diese Zeit ist entscheidend, vielleicht auch 5 Jahre, aber egal.
Ich teile Deine Auffassung aber nicht, dass mit dem Kommen der New World Order nach der Chaos-Phase des Spiel für immer gelaufen sei.
Ich hab schon vor langer Zeit 1984 und Brave New World gelesen und jeweils am Ende der Bücher hatte ich eher das Gefühl, dass es sich um Systeme im Niedergang handelt, es war so wie die Ruhe vor dem Sturm. Heute bin ich mir noch sicherer, dass so ein System wie es vielleicht geplant ist, nicht lange und schon gar nicht ewig hält.
Warum sollte es auch? Unterdrückung gab es schon immer, gut diesmal betriffts die ganze Welt, aber frühere Systeme betrafen auch das was die Menschen unter einem wesentlichen Teil ihrer Welt verstanden. Zudem muss man die Natur des Menschen berücksichtigen und den Zusammenhang mit seinem Fortschritt. Solche statischen Systeme mit totaler Kontrolle sind extrem unflexibel und es gibt einfach zu wenig "Action" als das etwas vorwärts ginge, flapsig gesagt. Stillstand bedeutet für den Menschen aber auch immer Niedergang, Fortschritt kommt meistens durch die Not zustande, etwas ändern zu müssen, weil der Konkurrent einen unter Druck setzt.
Man müsste also zumindest wirtschaftlich ein marktwirtschaftliches System bestehen lassen, das führt aber dazu, dass einzelne Vermögen anhäufen und es zu politischen Zwecken einsetzen können.
Es gibt noch einen Haufen mehr Aspekte, die dafür sprechen, dass so ein System nicht lange hält und vor allem sollten wir nicht noch den Größwahn derer die sowas wollen unterstützen indem wir ihnen nachplappern dass sie unbesiegbar sind.

Das ist überhaupt das größte Übel an der ganzen Thematik, dass von einem absolut übermächtigen Feind geredet wird, gegen den man bitte Wiederstand leisten soll (Alex Jones & Co.). Dass das ein Widerspruch in sich ist interessiert dann vor lauter Panik und Angst niemanden.
Was sollte man überhaupt tun? Ganz einfach, das Überleben sichern. Wer in 20 Jahren noch lebt kann seine Ideen weitergeben, wer noch lebt und nicht zu 100% auf das neue System angewiesen ist, kann das in größerem Umfang tun.

Die Idee mit einer Art von "Aufstand" die Weltherrschaft an sich zu reißen ist total an den Haaren herbeigezogen. Das werden linke und rechte Extremisten und vielleicht noch andere versuchen, drohen sie Erfolg zu haben werden Leute mit Geld eingeschleust die die Sache in die gewünschte Richtung lenken, erkennt man das geht der Kampf im Inneren dieser Bewegung los und es kommt nichts dabei raus.

Das Beste für die gemeinsame "Sache" ist deshalb, dass jeder sich so gut es geht um sich selber kümmert, um seine Familie und um soviele sonstige Leute wie es eben möglich ist.
Hier zu ein Zitat aus dem Film 10.000 BC

"Ein guter Mann zieht einen Kreis um sich herum und sorgt für die die da rinn sind, seine Frau seine Kinder.
Andere Männer ziehen einen größeren Kreis und kümmern sich um ihre Schwestern und Brüder.
Doch manche Männer haben ein großes Schicksal sie müssen einen Kreis um sich ziehen der viele mehr einschließt.
Dein Vater war einer von diesen Männern.
Du musst selber entscheiden was für ein Mann du selber bist."


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