Hallo.
Ich bin neu hier und weiß nicht, ob diese Frage vielleicht schon mal behandelt wurde, habe allerdings nicht die Zeit alle Beiträge danach durchzusuchen.
Also: Woher kommt die Theorie mit den Polöffnungen?
Gesetzt den Fall, es gibt eine innere Welt und es gibt auch div. Zugänge. (in Höhlen, vielleicht auch hinter einer Tür in Lhasa, ...) -> Weshalb dann aber die schwer beweisbare und auch schwer vorstellbare Theorie von mehreren tausend Kilometer breiten Öffnungen an den Polen?
Und: Angeblich soll es ja schwierig bis unmöglich sein, an brauchbare Satellitenaufnahmen von den Polen zu kommen. Hat das auch schon mal jemand nachgeprüft? Ich meine nicht, nur in Atlanten oder ggf. im Internet zu stöbern. Hat schon mal jemand beispielsweise bei der ESA oder vielleicht beim DWD angerufen und entsprechende Satellitenaufnahmen angefragt??
Ich weiß: Kann natürlich auch dann noch alles gefälscht sein!
Aber – gibt es hier vielleicht ein paar vermögende Abenteurer, die schon mal losgezogen sind um sich mit eigenen Augen von irgendetwas zu überzeugen? Und sei es nur, dass sie zurückkommen und bestätigen können, dass es tatsächlich nicht möglich ist bis zum Pol vorzudringen, weil man zuvor von irgendwem aufgehalten wurde.
Gibt es irgendjemand, der etwas zu berichten weiß?
Gruß, Jung
hallo, also das mit den Polöffnungen kann sein, muß aber nicht sein. Der eigentliche Hinweis stammt aus der Edda. Dort ist die Rede von Hvergelmir und Bifröst in Niflheim. Und wer sich auskennt, weiß das Niflheim der Nordpol ist und Hvergelmir ist ein Strudel als Weg von Asgard nach Midgard der Birfröst genannt wird. Da haben wir die mythologische Basis, die aber auf keinen Fall andeutet, dass es sich hier um ein Loch mit 1000Km oder mehr Durchmesser handelt. Die Überlegungen stammen von Berichten von Admiral Byrd oder Olaf Jansen und nun versucht man krampfhaft dieses mit der Realität übereinzubringen.. Ich galube persönlich eher an jenen Strudel, wie in der Edda, der irgendwie vom magnetischen Pol umwandert wird. Macht geologisch für mich eher Sinn. Auch die Edda schreibt das Hvergelmir wandert und das tut der magnetische auch. Meine geschätzte LAge ist das Crocker Island, und dann mal drüber oder drunter. Wie groß : keine Ahnung?? also jeder kann sich hier sein eigenes Bild machen.., wer weiß, eventuell ist das mit dem Riesenloch eine Ente, damit das Kleinere nicht bekannt wird.. 😉
Die Geschichten aus der Edda kenne ich. Aber wie schon gesagt, fällt es schwer, davon auf eine derart gigantische Öffnung zu schließen.
Die Berichte von Byrd sind mir unbekannt. Berichtet er wirklich von einer derartigen Öffnung??
Waren zu dessen Zeit "Hohle-Erde-Theorien" schon bekannt? Wenn ja, könnte es sein, daß er sich wichtig machen wollte!!
Wenn nein, warum sollte er dann lügen!?
Bis ich eine solche Öffnung nicht mit eigenen Augen gesehen habe, halte ich auch erstmal andere Zugänge für wahrscheinlicher.
Naja -> der Gedanke an solche Öffnungen an den Polen ist allerdings sehr reizvoll!
Gruß, Jung
Auch hier möchte ich nicht beleidigend wirken, aber diese Wortwahl kann ich nicht unkommentiert lassen:
Zitat von alvaricus
"Der eigentliche Hinweis stammt aus der Edda. Dort ist die Rede von Hvergelmir und Bifröst in Niflheim. Und wer sich auskennt, weiß das Niflheim der Nordpol ist und Hvergelmir ist ein Strudel als Weg von Asgard nach Midgard der Birfröst genannt wird. "
Ich gebe zu, dass ich die Edda nicht gelesen habe, auch mag ich mich nicht so gut in nordischer Mythologie auskennen wie Du ... trotzdem ist das m.E. eine Mythologie, die auf vielfältige Weise ausgelegt werden kann.
Eine Formulierung "Wer sich damit auskennt, der weiss ..." halte ich in diesem Zusammenhang für äusserst zweifelhaft. Oder gibt es da tatsächlich eine Passage, in der steht, dass die beschriebenen (mythischen) Plätze der Realität entsprechen? Gibt es dafür reale Beweise (wieder diese Dinger, die reproduzierbar sein müssen)? Oder werden die von einer tausende Jahre alten, weltweiten Verschwörung vertuscht?
HvS
@Hvs also die Edda beschreibt Niflheim als nebeliges Eisreich im hohen Norden. Da unserer Nordpol eine eisreiche Region ist, die im hohen Norden liegt und ständigem Nebel ausgesetzt ist, liegt die Deutung doch sehr nahe! Einen Beweis bei einer mythologischen Quelle zu führen ist wohl nicht möglich. Hvergelmir ist als Strudel beschrieben und Bifröst ist der Durchgang zwischen Feuer Wasser und Eis, daher die Regenbogenfarben.Hvergelmir liegt, laut Edda, mitten in Niflheim. Wenn man also einen reellen Bezug strickt, liegt diese Deutung doch wohl sehr nahe. Aber alles andere ist natürlich auch deutbar... Wer kann heute schon was beweisen? Armer Heinrich Schliemann, er wäre ein Unbekannter wenn er nicht die Sagen zur Verwertung genommen hätte..