ah ach jetzt kapier ich die 180 Breitengrade grad' nö nö - die Impulsübertragung muss nicht zwingend eine Diagonale sein, denn du vergisst das Erdinnere, dass dann auch die Übertragung beeinflusst.
denn du vergisst das Erdinnere, dass dann auch die Übertragung beeinflusst.
Damit ist das Argument überflüssig und nichts-aussagend geworden, denn damit kann ich jede Beliebige Erdbebenverteilung "erklären".
woher der Impuls für diese Bewegung? nur durch Konvektion? Nö.
Ich sähe dazu gerne deine Berechnung, warum dieser "Impuls" nicht durch Konvektion allein erreicht werden kann. Masse der Kontinente, Adhäsion zwischen Mantel / Kruste, Kraft der Konvektion, etc. Ich meine, es wird doch bestimmt einen guten Grund für dein "Nö" geben, nicht wahr? Das hast du doch nicht etwa aus dem Bauch heraus geschrieben, nicht wahr...
Ich hab was geniales für euch - es könnte unserer Diskussion erheblich weiter helfen.
Es handelt sich dabei um ein PC-Programm. Es ist Freeware, also frei verteilbar. Damit lässt sich die Ausbreitung seimischer Wellen im Erdinnern beschreiben. Es sind einige Beben gespeichert, die abgerufen werden können. Man sieht, wie sich welche Wellentypen im Innern der Erde ausbreiten, reflektiert werden und wie sie dann an den Stationen auftauchen.
Die Frage ist, ob das Programm etwas "modifiziert" werden könnte, damit man eine "Hohle Erde" simulieren könnte. Dann könnte man ausprobieren, ob man irgendwie das gleiche Rückstrahlungsmuster hinkriegt. Eventuell müsste da jemand dahinter, der etwas mehr Ahnung vom Programmieren hat als ich...
Auf jeden Fall: Hier ist der Link
http://www.geol.binghamton.edu/faculty/jones/jones.html
Dann scrollt ihr runter bis zu diesem Titel:
"Seismic Waves: A program for the visualization of wave propagation" Dort darunter findet ihr den Link zur Readme und zur Exe Datei.
Viel Spass wünsche ich euch. Hoffentlich lässt sich das Programm modifizieren...
Hallo,
P Wellen sind Kompressionswellen. Die Teilchenbewegung ist in Richtung der Wellenausbreitungsrichtung gerichtet. (Beispiel: Schallwellen, Schockwelle)
S Wellen sind Longitudinalwellen. Die Teilchenbewegung ist quer zur Wellenausbreitungsrichtung gerichtet. (Beispiel: Seilwellen)
richtig muss es lauten:
[b]P[/b]rimäre-Wellen sind Longitudinalwellen (Schwingung der beteiligten Teilchen in Ausbreitungsrichtung der Welle = Längsschwingung).
[b]S[/b]ekundäre-Wellen sind [b]Transversalwellen[/b] (Schwingung der beteiligten Teilchen quer zur Ausbreitungsrichtung der Welle = Querschwingung).
Beides, also P- und S-Wellen, sind jeweils Schallwellen (= elastische Wellen). Die Ausbreitungsgeschwindigkeit von P-Wellen ist höher. Diese erreichen demnach den "Empfänger" eher, daher der Name "primäre Welle".
Transversale Schallwellen können nur dann existieren, wenn die Teilchen des zu durchdringenden Mediums durch spezielle Kräfte gekoppelt sind. Diese Kopplungen liegen in Gasen und Flüssigkeiten nicht vor.
Viele Grüße,
Giggerl
Er hat recht - hab da fälschlicherweise geschrieben, dass S Wellen Longitudinalwellen seien - mein Fehler.
Nur, die Schallwellen, mit denen wir kommunizieren, (wenn wir das nicht übers Internet tun) sind allesamt P-Wellen: Da sich S Wellen nicht in Gasen / Flüssigkeiten ausbreiten, können sie auch keine "klassischen" Schallwellen sein - wir hören sie ja nicht.