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Atomtest enthüllt unterirdischen Kontinent

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 LOKI
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(@loki)
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[#1075598676]

Grüß euch zusammen!

Im Time-Magazine vom 22.02.1993 erschien unter dem Titel "Hilfreiche H-Bombe - ein chinesischer Atomtest enthüllt einen unterirdischen Kontinent" eine interessante Kurzmeldung.

Das Studium der Schockwellen einer chinesischen 66 Megatonnen-Atombombe, die unterirdisch gezündet wurde, enthüllte, daß es in etwa 2000 Meilen Tiefe einen Kontinent geben müsse - an der Grenze zwischen Erdkern und der Zone flüssigen Gesteins gleich darüber, wie die Wissenschaftler mutmaßten.

Der Begriff "Kontinent" würde weit gefaßt, denn was die US Geological Survey gefunden habe, sei eine Region von etwa 200 Meilen Durchmesser und 80 Meilen Tiefe, die dichter sei als die sie umgebenden Regionen. Schlußfolgerung: Der Mantel, der den Erdkern umschließe, weise eine ähnliche Komplexität auf wie die Oberfläche......

Zeitenschrift Nr. 2

Gruß und Tschüß
Loki


27 Antworten
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(@alvaricus)
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also ein Hinweis auf eine zweite Lithosphärenschicht (Oberfläche)in gut 3000 Km Tiefe... ?  was bedeutet, dass die Erdschale so dick ist und der Innenraum einen Durchmesser von gut 6000 Km besitzt... wenn man das so deuten will...
@bynaus:  ja ja ich weiß.. aber das ist, wenn dem so sit ein weiteres Indiz für die falsche Auslegung der P und S-Wellen Deutung.
Gruß
Alvaricus


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(@bynaus)
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Nein, lieber alvaricus: Das ist bloss ein Hinweis darauf, dass Lithosphären-Slabs (die abtauchenden Teile von ozeanischen Platten) bis zur Kern-Mantelgrenze absinken können. Es wurden unterdessen mehrere von diesen Plattenstücken entdeckt, unter anderem solche, die mitten drin schräg im Mantel stecken, also unterwegs nach unten sind. Warum es keine zweite Lithosphärenschicht sein kann: Die Stücke sind vereinzelt und umgeben den Kern nicht durchgehend. Vermutlich sind sie (und ihr etwas anderer Chemismus) die Quelle für Mantelplumes.

Hier zeigt sich auch mal wieder die Schizophrenie des unvollständigen Zitierens: Obwohl im gleichen Text der Erdkern erwähnt wird, wird daraus ein Argument gemacht, um denselben zu verneinen...


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Beiträge: 596
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(@alvaricus)
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Nein lieber bynaus: ich kann deinem Text nur entnehmen, dass du interpretierst....wie das US Geological Survey. Man kann so interpretieren, aber ist das ein Beweis? Und wer erwähnt denn den Erdkern? ist diese Schlussfolgerung nicht eine interpretation der Daten? Wenn nicht, also wenn es einen Beweis gibt - hätte ich ihn gerne und  du wärst der erste der ihn bringt ... Aber eine andere Frage: Wieso werden die abtauchenden Basaltschichten in gut 3000 Km Tiefe nicht aufgeschmolzen ? - die Bedingungen lassen doch eigentlich keinen feste Struktur zu.
Und wieso sprichts du von Bruchstücken  ich lese...

Schlußfolgerung: Der Mantel, der den Erdkern umschließe, weise eine ähnliche Komplexität auf wie die Oberfläche

Gruß
Alvaricus


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Beiträge: 413
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(@bynaus)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren

Eben: LIES! "Der Mantel..." Der Mantel der Erde ist das gesteinige Dingsda, das von 2900 Meter Tiefe bis unter die Kruste reicht, im allgemeinen fest ist und aus Silikaten und Oxyden besteht... Es steht nichts anderes, als das (nicht wie früher angenommen) der Mantel sehr Komplex und nicht etwa homogen ist.

Interpretation, naja: Diese seismischen Verfahren lassen aber nur eine mögliche Lösung zu. Das ist etwa so, wie wenn du ein Röntgenbild deines Armes anzweifelst, weil du glaubst, du seist inwendig hohl... "Ach, diese Knochen und so, die sind bloss eine Interpretation..." Tatsächlich haben beide Verfahren (Röntgen und Seismik) ähnliche Verfahrensweisen.

Warum sie nicht aufschmelzen: Tun sie schon, nur ganz langsam. Das kann man nachrechnen, dass diese Plattenstücke erstaunlich lange brauchen, bis sie aufschmelzen. Nachrechnen, nachrechnen, nachrechnen... so ist das eben. Nur mit Hilfe der Mathematik kommt man auf einen grünen Zweig - denn unser Gehirn ist nicht dazu gemacht, die Welt naturwissenschaftlich zu erforschen.


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