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diverse Kontra-Hohlkörper Argumente

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(@alvaricus)
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zu Marcus Haas -(war schon Thema...):
guckst Du hier: [url] http://www.hohle-erde.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?board=HE-the;action=display;num=1075602230;start=45#45 [/url]
Gruß
Alvaricus


Antwort
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(@creaping)
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Beigetreten: Vor 21 Jahren

Ein Konzept zur Entstehung der Hohlkugelerde geht davon aus, das nach der Akkretion der Materie in einer Kugel die Schale erstarrte und das flüssige Innere durch die Zentrifugalkraft an den Rand gepresst wurde. Diese Vorstellung ist gleich aus mehreren Gründen abwegig, denn zum einen müsste sich die Erdkugel dafür nach dem Abkühlen ausgedehnt haben, um im inneren Platz zu schaffen, was zweifellos ein Widerspruch zu der Vorstellung einer harten Schale ist, zum anderen bilden sich aus schnell rotierenden Körpern keine Hohlkugeln, sondern Rotationsellipsoide und ein solches ist unser Planet auch in guter Näherung - sie ist am Äquator dicker als an den Polen. Rotiert der Körper so schnell, das die Gravitation der Zentrifugalkraft nicht mehr standhalten kann wird er schließlich zerrissen. Da wir heute über die Kontinentaldrift bescheid wissen, ist auch bekannt, das die Kontinente auf dem Mantel schwimmen, so das hier sicher kein Widerstand gegen das Zerreißen des Planeten zu erwarten ist.

Das ist also deswegen schwachsinnig, weil die Erde damals noch aus Staubklumpen bestand?

An anderer Stelle hingegen wird gesagt, das im Inneren von Planeten ein heißes Plasma dem Druck der darüber liegenden Erdschichten entgegenwirkt, was leider völlig abwegig ist. Bilden soll sich dieser Gaskern, weil angeblich die Abstoßung zwischen den Atomrümpfen der Gravitationskraft bei der Bildung des Planetensystems entgegenwirkt. Dabei wird aber nicht bedacht, das die Elektronen auch noch im Plasma vorhanden sind und sich die Ladungen gegenseitig aufheben, so das die Gravitationskraft in der Summe der Kräfte überwiegt. Aber selbst wenn die Bildung eines Gaskerns überhaupt möglich wäre, würden Druck und Temperatur wahrscheinlich nicht ausreichen, um dem Gewicht eines Planeten standzuhalten, das geschmolzene Gestein würde in den Kern tropfen und das Gas würde entweichen.

Ich hab leider Probleme, diesen Text zu verstehen. Was will Marcus damit ausdrücken?(Die Antwort von alvaricus hat es auch net gebessert =/ )

Durch Erdbeben und Atombombenversuche hat die Geologie heute ein sehr gutes Bild vom inneren Aufbau des Erdinneren und durch die Erbebenwellen, die durch die Erdkugel und auch ihren Kern laufen, kann man Rückschlüsse auf ihren Aufbau gewinnen. Besonders interessant ist dabei die Tatsache, das P-Wellen (Primäre Transversalwellen, Kompressionswellen) und S-Wellen (Sekundärwellen, Schwingungen senkrecht zur Ausbreitungsrichtung) sich in unterschiedlichen Medien unterschiedlich ausbreiten.
P-Wellen zeigen auf der dem Erdbebenherd gegenüberliegenden Seite einen ringförmigen Schatten, der darauf zurückzuführen ist, das Wellenfronten die den Kern gerade noch passieren anders abgelenkt werden als solche, die in ihn eindringen. Das die Wellen zum Kern hin abgelenkt werden, lässt darauf schließen, das der äußere Kern flüssig ist, weil sich P-Wellen in Flüssigkeiten langsamer ausbreiten - die Schallgeschwindigkeit in Festkörpern ist größer als in Flüssigkeiten. Der innere Kern hingegen muss wieder fest sein, denn Wellen die in ihn eindringen werden wieder nach außen gebrochen.
Im Gegensatz dazu können sich die S-Wellen in flüssigen Medien nicht fortpflanzen und dringen deshalb nicht in den Kern ein, deshalb beobachtet man einen Schatten gegenüber vom Erdbebenherd.
Wellenart und Richtung sind aber nicht die einzigen Informationen, auch die Art der Wechselwirkung kann aus der Polarisation (horizontal oder vertikal zur Erdoberfläche) und des Energiespektrums abgeleitet werden, sodass man beispielsweise unterscheiden kann, ob Brechung und Reflexion an einer Fest-Flüssig-Grenze stattgefunden haben oder nur eine Reflexion an einer Fest-Gasförmigen-Grenzfläche.
Auch hier kann die Hohlwelttheorie nicht mithalten, denn durch einen Hohlraum im Inneren könnten sich die Erbebenwellen nicht ausbreiten und man würde eine andere Verteilung der Erdbebenwellen an den seismografischen Stationen beobachten.

hab das Gegenteil auf der Seite http://pousada.ch gelesen:
Es will mir nicht in den Kopf hinein, wie man z.B. die seismischen Erschütterungen auf der anderen Seite der Welt hier messen kann, wenn die Erde ein "fester Körper" ist, die Dämpfung ist meines Erachtens viel zu hoch um noch ausreichende seismische Bewegungen zu messen. Mit einfachen Mitteln kann man ein Experiment machen um diese These zu wiederlegen.

Wir nahmen einen ca. 15 cm grosse Steinkugel, befestigten auf einer Seite Piezo-Sensoren und auf der gegenüberliegenden Seite schlugen wir mit einem metallischen Gegenstand gegen die Kugel. Die Wirkung am Sensor war gleich "null".

Das gleiche versuchten wir nun mit einer hohlen Kugel, und siehe da, wir erhielten Schwingungen am Sensor die einem seismischen Ereignis sehr nahe kamen. Vor- und Nachbeben waren hier zu erkennen.


Antwort
Beiträge: 6
Registered
(@anunnaki)
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Beigetreten: Vor 21 Jahren

Erklärungsversuche der Theorie der Hohlen Erde mit der auf der Urknallhypothese basierenden Astronomie - immer wieder amüsant, wie solche Theorien mit klassischer Physik (jetzt im weitestens Sinne) erklärt werden wollen 🙂

Hinweis: Tesla sagte er könne Wellen von Pol zu Pol durch die Erde übertragen

Hmmm: http://aristik1.free.fr/u0578HohleErde.htm (gerade gefunden erst)


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