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yellowstone und lake toba

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(@alvaricus)
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Jakarta (dpa) - Zwei Tage nach dem Ausbruch des Vulkans Talang auf der Insel Sumatra beginnen immer mehr indonesische Feuerberge zu rumoren. Inzwischen sei bei acht weiteren Vulkanen in verschiedenen Landesteilen deutlich verstärkte Aktivität festzustellen.

Die Erdbebenaktivität der letzten Zeit birgt leider ein nicht unerhebliches Risiko. Die Ausbrüche an sich birgen lokale Risiken und können bei den Stratovulkanen sogar ein Mt.St. Helens Charakter erreichen, was sicherlich auch schlimm ist aber halt immer wieder vorkommt. Selbst der Anak Karkatau ist wieder aktiv und droht auszubrechen. Eine Wiederholung des Superausbruchs ist jedoch unwahrscheinlich, weil der Aufbau weniger Risiken birgt. Doch Sumatra ist ein Hexenkessel. Nicht weil die Insel über zig Vulkane verfügt, sondern weil Sie über die wahrscheinlich zweitgrößte Caldera der Erde verfügt. Die Caldera unter dem Lake Toba ist ca. 20 x 40km  lt eineigen Studien bis 100km und damit annähernd so groß wie die des Yellowstone. Provozieren die tektonischen Tätigkeiten einen vorzeitigen Ausbruch, könnte sich diese unfertige Caldera zumindest teilentladen und könnte neben einer enormen seismischen Aktivität zu einem gewaltigen Ausbruch(VI6 - 7) führen, der mit Sicherheit Auswirkungen auf das Weltklima hat. Beim letzten Ausbruch dieser Caldera vor 74.000 Jahren wurde nachweislich die Menschheit auf wenige 1000 Menschen dezimiert und führte zum sog genetischen Eva Kollaps. Die Würm_Eiszeit wird als Folge dieses Ausbruches gesehen. Die seismischen Auswüchse eines solchen Ausbruches sind der Wissenschaft unbekannt... nur fest steht, dass diese Werte jenseits aller bekannten Größen erreichen. Diese Schockwelle, könnte die Caldera des Vesuvs und noch wahrscheinlicher die Supercaldera des Yellowstone-Vulkan zur Explosion bringen, zumal sich der Vulkan fast genau gegenüberliegend der Insel Sumatra befindet und dort die Schockwellen nahezu gleichzeitig von allen Seiten eintreffen. Was dann folgt ist die Apokalypse: ca 3000 Kubikkilometer Material werden dann in die Atmosphäre geschleudert und erzeugen eine neue Kaltzeit, die nach einer Phase der absoluten Verdunkelung einsetzt. Ein Überleben, wird, wenn überhaupt, nur im Äquatorialbereich möglich sein. Zum Vergleich: Der mt.St.Helens schleuderte 3 Kubikkilometer in die Atmosphäre. Der Pinatubo erreichte eine Temp.Absenkung von 0,5 Grad Celsius... Kurzinfo: Der Yellowstone bricht mit einer rel genauen Regelmäßigkeit alle 600.000 Jahre aus. Der letzte Ausbruch war vor 630.000 Jahren. Seit etwa 1920 misst man, dass sich die Erde anhebt, bis 1995 um 74 cm im Schnitt. In den letzten Jahren verändert sich das stetige Anwachsen in ein sog. Atmen, will heißen: die Achse des Grundniveaus ist gekippt und die Oberfläche hebt und senkt sich. Es dauert definitiv nicht mehr lange...

Also rumpelts im Karton, ist Schicht im Schacht und der Vorhang schließt sich.

Gruß
Alvaricus


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Wobei nicht mehr lange in solchen Einheiten viele viele Generationen einschliessen kann. Ich denke die Menschheit wie wir sie kennen wir den Ausbruch des Yellow's nicht mehr mitbekommen 😉


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(@alvaricus)
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@MoD:

ich hoffe... aber wenn in Sumatra der erste Dominostein in s Fallen gerät, kann es noch diesen Monat soweit sein... Der eigentliche Prozess kann in der Tat noch Hundert Jahre und mehr dauern, viel mehr aber nicht.. doch die Anzeichen wie "Atmen der Yellowstone Oberfläche und der Anhebevorgang" zeigen, dass es sehr wahrscheinlich eher losgeht. Die Kammer ist voll. Ein Erdbeben kann ausreichen. Der Ausbruch des Mount St. Helens hat die Situation geringfügig entschärfen können und uns noch mal eventuell 10 oder 20 Jahre geschenkt.. Anm.: Die Vulkane im NW der USA stehen mit sog. Magmenkanälen in Verbindung.  
Wenn es also in Sumatra kracht... und die vielen bevorstehenden Ausbrüche können dieses definitv provozieren, dann kann der seismische Ausschlag den Yellowstoneausbruch auslösen, weil, wie schon geschrieben, alle Schockwellen fast gleichzeitig dort ankommen und lokal weitere Erdbeben produzieren, die letztendlich den Ausbruch herbei führen.
Gruß
Alvaricus


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@ alvaricus
Es stellt sich mir die Frage, ob die Menschheit einen solchen Ausbruch passiv fördert, ich kann es mir aber mit konkreten Mitteln nicht vorstellen. Was sind 1000 Jahre und mehr schon in geologischen Maßstäben? Ich würde nicht so pessimistisch denken (wollen).  
Sumatra allerdings könnte eine konkrete Bedrohung darstellen, da gebe ich dir recht. Wie realistisch sind diese Ausbrüche und wenn,  glaubst du wirklich, dass dadurch ein seismischer Ausschlag so stark wird, dass er Yellowstone den Rest gibt?


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(@alvaricus)
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@MoD:
einzelne Ausbrüche oder Erdbeben, wie vor kurzem mit bis 8 auf der Richterskala haben nur lokale Auswirkungen. Ich speziell glaube jedoch, dass Verschiebungen auf der einen Seite der Erde zu Spannungen auf der anderen Seite führen. Die Gegend ist also schon geladen, wenn man so will..
Kommt es jetzt zu einem Ausbruch der Caldera in Sumatra, die Unruhe zur Zeit kann das provozieren.., dann kann die Explosionswucht einen seismischen Ausschlag jenseits aller Messwerte hervorrufen. Bsp:
Der Ausbruch des Tomba um 1816 in Indonesien hatte die Wucht von über 200000 Hiroshimabomben und produzierte durch die Schockwellen noch in der Londoner Themse Miniflutwellen... Hier hat es Schockwellen gegeben, die mehrfach um den Erdball liefen und Vulkanausbrüche und Fogebeben an allen Orten (Entladung) der Erde...
ich will jetzt nicht weiter spinnen, aber die Gefahr ist da..
Wir Menschen haben da übrigens keinen Einfluß...
Gruß
Alvaricus


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