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Methoden und Ergebnisse 😉

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(@alvaricus)
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[#1070963581]

Hallo  und Moin

Dieses ist kein Angriff gegen die Wissenschaft. Nur ein Apell an den eigenen Menschenverstand sich "eigene" Gedanken zu machen... ob gebildet oder nicht... und nicht halbblind alles zu akzeptieren:

[color=Red][font=Verdana]Wie fängt man (wissensch.) einen Löwen in der Wüste?[/font][/color]

[u]Mathematische Methoden:[/u]
Die Hilbertsche oder axiomatische Methode
Man stellt einen Käfig in die Wüste und führt folgendes Axiomensystem ein:

Axiom 1 (p): Die Menge aller Löwen in der Wüste ist nicht leer.
Axiom 2 (q): Sind Löwen in der Wüste, so ist auch ein Löwe im Käfig.

Schlußregel: Ist p ein richtiger Satz und gilt "wenn p, so q", so ist auch q ein richtiger Satz.
Satz: Es ist ein Löwe im Käfig.

[u]Die geometrische Methode[/u]
Man stelle einen zylindrischen Käfig in die Wüste.

1. Fall: Der Löwe ist im Käfig. Dieser Fall ist trivial.
2. Fall: Der Löwe ist außerhalb des Käfigs. Dann stelle man sich in den Käfig und mache eine Inversion an den Käfigwänden. Auf diese Weise gelangt der Löwe in den Käfig und man selbst nach draußen.

Achtung: bei Anwendung dieser Methode ist dringend darauf zu achten, daß man sich nicht auf den Mittelpunkt des Käfigbodens stellt, da man sonst im Unendlichen verschwindet.

[u]Die Bolzano-Weierstrass Methode[/u]
Man halbiere die Wüste in Nord-Süd-Richtung durch einen Zaun. Dann ist der Löwe in einer der beiden Hälften. Wir nehmen an, daß er in der westlichen Hälfte ist. Nun halbiert man den westlichen Teil durch einen Zaun in Ost-West-Richtung. Der Löwe ist entweder im nördlichen oder im südlichen Teil. Wir nehmen an, er ist im nördlichen.

Auf diese Weise fährt man fort. Der Durchmesser der Teile, die hierbei entstehen, strebt gegen Null. Auf diese Weise wird der Löwe schließlich von einem Zaun beliebig geringer Länge eingegrenzt.

Achtung: Hier achte man darauf, daß der Löwe durch den Zaun nicht beschädigt wird! Er steht unter Artenschutz.

[u]Die funktionanalytische Methode[/u]
Die Wüste ist ein separabler Raum. Er enthält eine abzählbar dichte Menge, aus der eine Folge ausgewählt werden kann, die gegen Löwen konvergiert. Mit einem Käfig auf dem Rücken springt man nun von Punkt zu Punkt dieser Folge und nähert sich so dem Löwen beliebig genau.

[u]Die topologische Methode[/u]
Der Löwe kann topologisch als Torus (ringförmiger Körper) aufgefasst werden (durch den Rachen-Darm-...). Man transportiere die Wüste in den vierdimensionalen Raum. Es ist nun möglich, die Wüste so zu deformieren, daß beim Rücktransport in den dreidimensionalen Raum der Löwe verknotet ist. Dann ist er hilflos.

[u]Die Banachsche oder iterative Methode[/u]
Es sei f eine Kontraktion der Wüste in sich mit dem Fixpunkt x0. Auf diesen Fixpunkt stellen wir den Käfig. Durch sukzessive Iteration W(n+1)=f(W[n]), n=0,1,2,... (W[0]=Wüste) wird die Wüste auf den Fixpunkt zusammengezogen. Auf diese Weise gelangt der Löwe in den Käfig.

[u]Physikalische Methoden:[/u]

[u]Die Newtonsche Methode[/u]
Käfig und Löwe ziehen dich durch ihre jeweilige Gravitationskraft gegenseitig an. Wir vernachlässigen die Reibung. Auf diese Weise landet der Löwe früher oder später im Käfig.

[u]Die Heisenberg-Methode[/u]
Ort und Geschwindigkeit eines bewegten Löwen lassen sich nicht gleichzeitig bestimmen.
Da bewegte Löwen also keinen physikalisch sinnvollen Ort in der Wüste einnehmen, kommen sie für die Jagd nicht in Frage.

Die Löwenjagd muß sich also auf ruhende Löwen beschränken. Das Einfangen eines ruhenden, bewegungslosen Löwen wird dem Leser als Übungsaufgabe überlassen.

[u]Die Einsteinsche oder relativistische Methode[/u]
Man überfliege die Wüste mit Lichtgeschwindigkeit. Durch die relativistische Längenkontraktion wird der Löwe flach wie Papier. Man ergreife ihn, rolle ihn auf und mache ein Gummiband herum.

[u]Die Wilsonsche Methode[/u]
Für die praktische Anwendung dieser Methode muss der Käfig in eine Wilsonsche Nebelkammer umgebaut werden. In dieser durchsichtigen Kammer wird durch das Auftreffen von Lichtquanten der Energie E=h*f auf einer Bleiplatte Materie und Antimaterie der Gesamtmasse m nach E=mc² erzeugt. Die beiden entstandenen Antiteilchen haben wegen der Erhaltungssätze entgegengesetzte Ladung bzw. Impuls.

Mit Hilfe von elektromagnetischen Fallen wird ein Löwenweibchen aus Antimaterie und eines aus gewöhnlicher Materie gebildet. Die beiden Löwenweibchen im Wilsonschen Käfig wirken auf das zu fangende Löwenmännchen attraktiv. Sobald der Löwe im Käfig ist wird es heiß: Das Antimaterie-Weibchen und das Materie-Weibchen löschen sich in einem Energieblitz gegenseitig aus.

Nachteil der Methode: Der Löwe ist zwar gefangen, könnte aber einen Teil seiner stolzen Mähne einbüßen.

Gruß
Alvaricus


5 Antworten
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(@alvaricus)
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Beigetreten: Vor 24 Jahren

Hier hab ich noch was  😉

[color=Red][font=Verdana]Warum Gott nie ordentlicher Professor wurde [/font][/color]

1) Er hat nur eine bedeutende Publikation veröffentlicht.

2) Diese war auf Hebräisch.

3) Es wurde niemand darin zitiert.

4) Sie wurde in keiner anerkannten Zeitschrift       vorabveröffentlicht.

5) Es wird behauptet, er habe sie nicht selbst geschrieben.

6) Mag zwar sein, daß er die Welt geschaffen hat, aber was hat er seither Neues gemacht?

7) Die Wissenschaftsgemeinschaft kann seine Ergebnisse nicht replizieren.

8) Er hatte keine Erlaubnis des Ethik-Komitees für Menschenversuche.

9) Als ein Experiment schief lief, versuchte er das zu vertuschen (indem er die Versuchsobjekte ertränkte).

10) Er kam kaum in den Unterricht und sagte den Studenten einfach "Lest das Buch".

11) Manche sagen, er ließ seinen Sohn den Unterricht machen.

12) Seine Sprechstunden waren höchst unregelmäßig und manchmal hielt er sie auf Berggipfeln ab.

13) Obwohl es nur 10 Aufgaben gab, fielen die meisten Studenten bei ihm durch.

Gruß
Alvaricus


Antwort
Beiträge: 413
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(@bynaus)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren

Nur ein Apell an den eigenen Menschenverstand sich "eigene" Gedanken zu machen... ob gebildet oder nicht... und nicht halbblind alles zu akzeptieren

Ach komm, das kannst du angesichts dieser beiden Witz kaum im Ernst verlangen...
Von denen mit dem Löwen kanne ich einige noch nicht...  ;D


Antwort
Beiträge: 596
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(@alvaricus)
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Beigetreten: Vor 24 Jahren

weil's so schön ist  (meine Meinung) noch ein (gekürzter):

[[color=Red][font=Verdana]Warum das Huhn die Straße überquerte[/font][/color]

Kindergärtnerin:
Um auf die andere Straßenseite zu gelangen.

Biologielehrer:
Das weiß es selber nicht, es ist einfach mal hinübergelaufen.

Mathematik-Professor:
Die Fragestellung ist unvollständig. Es muß erst definiert werden, um welche
Straße es sich handelt, wie breit die Straße ist und welchen Luftwiderstand
das Huhn verursacht. Erst dann kann die Frage beantwortet, und die Antwort
mittels vollständiger Induktion bewiesen werden.

Platon:
Für ein bedeutenderes Gut.

Aristoteles:
Es ist die Natur von Hühnern, Straßen zu überqueren.

Cato:
Ceterum censeo gallinam esse delendam (übrigens bin ich der Meinung, daß das
Huhn zerstört werden muß).

Galileo Galilei:
Das Huhn wollte die Erdkrümmung anhand der Unmöglichkeit einer geraden
Straße beweisen. Denn schon das Ei sagt uns: und sie ist DOCH rund!

Karl Marx:
Es war historisch unvermeidlich.

Amnesty International:
Um mit diesem Zeichen auf die Menschenrechtsverletzungen in Ost-Timor
hinzuweisen.

J.W. Goethe:
Es irrt das Huhn, solang es strebt.

Franz Kafka:
K. ging über eine schmutzige Straße. Das Huhn, auf dessen Seite er
wechselte, sah dies und wich auf die andere Straßenseite aus, wobei es K.
einen achtlosen, verschreckten Blick zuwarf. Dies bewegte K. dazu, erneut
die Seite zu wechseln, um das Huhn mit seiner physischen Präsenz zu
konfrontieren und ihm wenigstes den Respekt abzuverlangen, nochmals
auszuweichen, was dem Huhn aufgrund seiner geringeren Größe zumindest
verhältnismäßig mehr Mühe machte.

Hamlet:
Huhn oder nicht Huhn, das ist hier die Frage.

Macbeth:
Ist das ein Huhn, was ich vor mir erblicke,
den Schwanz mir zugewandt? ...
Denkst Hühnchen, du, den Himmel zu gewinnen,
muß deine Seel' heut nacht den Flug beginnen.

Tell:
Durch diese hohle Gasse wird es kommen.

Saddam Hussein:
Dies war ein unprovozierter Akt der Rebellion und wir hatten jedes Recht, 50
Tonnen Nervengas auf dieses Huhn zu feuern.

Adolf Hitler:
In den frühen Morgenstunden dieses Tages hat der Feind, bereits mit
regulären Hühnern, unsere Straßen betreten. Seit 5.45 Uhr wird jetzt
darübergefahren.

Captain James T. Kirk:
Um dahin zu gehen, wo noch kein Huhn vorher war.

Reinhold Messner:
Es handelt sich hier nicht um ein Huhn, sondern um eine besonders kleine
Ausprägung des Yeti, der mir gefolgt ist, um hier andere Lebensformen und
Landschaften zu erforschen. Nächstes Jahr werde ich versuchen, diese Straße
selbst in wenigen Minuten ohne technische Hilfsmittel zu überqueren.

Hippokrates:
Wegen eines Überschusses an Trägheit in ihrer Bauchspeicheldrüse.

Louis Farrakhan:
Sehen Sie, die Straße repräsentiert den schwarzen Mann. Das Huhn
"überquerte" den schwarzen Mann, um auf ihm herumzutrampeln und ihn niedrig
zu halten.

Jake & Elwood Blues:
Es war im Auftrag des Herrn unterwegs!

Usurpatores:
Das Huhn wechselte nicht die Straßenseite, nein: Es schob die Erde, das
gesammte Universum, unter seinen Füßen, etwa 7 Meter 21, nach hinten.

Alice Schwarzer:
Das Huhn flüchtet vor der Diskriminierung des weiblichen Federviehs durch
die männlich dominierte Vogelgesellschaft. Obwohl ca. 90% dieser Tiere
weiblich sind, beherrschen die Hähne immer noch das gesellschaftliche und
politische Leben, und drücken sich immer noch davor, selbst Eier zu legen.
Deswegen gilt es auch hier, ein neues Bewußtsein zu schaffen: Das Huhn kehrt
dem patriarchalisch- chauvinistischem System in Gestalt des Hahnes den
Rücken.

Naturschutzbund:
Wir sehen uns dazu verpflichtet, uns um die armen gejagten virtuellen
Moorhühner zu kümmern.

Martin Luther King jr.:
Ich habe einen Traum von einer Welt, in der alle Hühner frei sein werden,
Straßen zu überqueren, ohne daß ihre Motive in Frage gestellt werden.

John Lennon:
Stell Dir vor, alle Hühner der Welt überqueren die Strasse gemeinsam - in
Frieden.

Moses:
Und Gott kam vom Himmel herunter, und Er sprach zu dem Huhn "Du sollst die
Straße überqueren". Und das Huhn überquerte die Straße, und es gab großes
Frohlocken.

William Shakespeare:
Es war das Huhn und nicht die Lerche, das eben diese Straße überquerte.

Fox Mulder:
Sie haben das Huhn mit Ihren eigenen Augen die Straße überqueren sehen.
Wieviele Hühner müssen noch die Straße überqueren, bevor Sie es glauben?

Die Comedian Harmonists:
Es hatt' nicht viel zu tun...

Erklärung über Sachverhalt 'HUHN' von H. Norman Schwarzkopf, Commander in
Chief der Operationen Desert Storm und Desert Shield:
Mein muß kein Held sein, um ein Huhn über die Straße zu schicken. Man muß
aber ein Held sein, um das Huhn zu sein, das über die Straße geschickt wird.

George W. Bush:
Es spielt doch keine Rolle, was das Huhn für Motive hatte. Entweder es ist
auf unserer Seite der Straß oder es ist gegen uns!

Saeed Al Sahaf (Irakischer Informationsminister):
Das Huhn hat die Straße nicht überquert. Das ist eine lügnerische Behauptung
der US-Regierung. Hier gibt es nicht einmal Hühner.

Colin Powell:
Wie man unter den grauen Schatten auf diesem Satellitenfoto ganz deutlich
sieht, transportierte das Huhn eindeutig ABC-Waffen auf die andere
Strassenseite. Wenn das kein klarer Beweis für seine Verwicklung in die
Attentate des 11. September ist!

Tony Blair:
Ich finde, George hat recht. Was hat er nochmal gesagt?

Hans Blix:
Wir haben Grund zu der Annahme, daß es ein Huhn gibt, aber wir konnten noch
keinen Zugang zu anderen Strassenseite bekommen.

Richard M. Nixon:
Das Huhn hat die Straße nicht überquert. Ich wiederhole, das Huhn hat die
Straße NICHT überquert.

Ronald Reagan:
Was für ein Huhn?

Clinton:
Ich war zu keiner Zeit mit diesem Huhn allein. Wie definieren Sie genau
"Huhn"?

Kenneth Starr:
Auch wenn das Huhn auf die andere Seite flüchtet, ich werde beweisen, daß es
Sex mit dem Präsidenten hatte.

Boris Jelzin:
Hicks

Uwe Barschel:
Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort: das Huhn hat die Straße nicht überquert!

Helmut Kohl:
Ich habe Ihnen diese Frage doch schon beantwortet! Ich habe dem Huhn mein
Ehrenwort gegeben, seine Beweggründe nicht preiszugeben!

Joschka Fischer:
Ich war damals nur wenige Stunden auf der Hühnerkonferenz und kann ihnen
dazu gar nichts sagen. Jedenfalls habe ich mich niemals an der Beherbergung
dieses Huhns beteiligt.

Norbert Blüm:
Das Huhn ist sicher!

Erich Honecker:
Das Huhn wird nicht fallen!!!

Herbert Wehner, Pfeife paffend durch das Krankenkassengestell der Brille
Made in DDR (Carl-Zeiss) blitzend, mit Pfeife auf die arme, verdatterte
Kindergärtnerin zeigend und äußerst unwirsch:
Sie wissen nichts. Ich weiß nichts. Wir alle wissen nichts. Was wollen Sie
überhaupt?

Roland Koch:
Ich bin für brutalstmögliche Aufklärung!

Lafontaine:
Wieder ein Steuerflüchtling mehr.

Rezzo Schlauch:
Da muß ich erst die Basis befragen.

Gerhard Schröder:
Ich muß nochmals betonen: darüber steht nichts im Koalitionsvertrag.

Guido Westerwelle:
Wir als Liberale sind der Auffassung, daß auch in dieser Frage der
Datenschutz an erster Stelle stehen muß.

Gregor Gysi:
Was mein Kollege IM Huhn tat, hat nichts mit meinem Fall zu tun. Das muß er
selbst verantworten.

Machiavelli:
Das Entscheidende ist, daß das Huhn die Straße überquert hat. Wer
interessiert sich für den Grund? Die Überquerung der Straße rechtfertigt
jedes mögliche Motiv.

DVU:
Dieses Huhn ist nicht berechtigt zu bleiben!

Manfred Kanther:
Wenn nachgewiesen werden kann, daß die andere Straßenseite sicher war, dann
werden wir es wieder dorthin ausweisen.

Jürgen Schrempp:
Mobilität ist der Motor unserer Wirtschaft.

Dagobert Duck:
Viel wichtiger ist doch die Frage: was kostet uns das?

Die Amerikaner:
Wir erwarten noch die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs.

Ulrich Wickert:
In Bonn hat ein Huhn die Straße überquert - Ihnen noch einen schönen Abend,
das Wetter.

Lea Rosh:
Dieses Huhn hat es nie gegeben!

Alfred Biolek:
Wenn es die Überquerung nicht geschafft hat, hier ein Rezept: überfahrenes
Huhn mit Zitrone.

Zlatko:
Es sucht das beste Futter wo gibt.

Großvater:
Zu meiner Zeit hätten wir uns nicht getraut, danach zu fragen, warum das
Huhn die Straße überquerte. Aber der heutigen Jugend geht's ja einfach zu
gut.

Mohammed al Fayed:
Weil das britische Establishment ihm partout nicht die Staatsbürgerschaft
zuerkennen wollte.

Freud:
Die Tatsache, daß Sie sich überhaupt mit der Frage beschäftigen, ob das Huhn
die Straße überquerte, offenbart Ihre unterschwellige sexuelle Unsicherheit.

Bill Gates:
Ich habe gerade das neue Huhn Office 2000 herausgebracht, das nicht nur die
Straße überqueren, sondern auch Eier legen, wichtige Dokumente verwalten und
Ihren Kontostand ausgleichen wird.

Ludwig XIV:
Das Huhn bin ich!

Martin Luther:
Hier geht es und es kann nicht anders.

Gorbatschow:
Wenn es nicht geht, kommt es zu spät.

Rilke:
Huhn, es ist Zeit, der Sommer war sehr groß.
Leg' Deine Spuren auf die Zebrastreifen
und in den Graben, leg die Eier, groß.

Befiehl dem Hahn, die Straß' zu queren,
Gib ihm den gütlichen Ratschlag,
dränge ihn zur Überquerung hin
und schlage ihn, falls er nicht mag.

Wer jetzt kein Huhn haut, haut es nimmermehr,
wer jetzt ohne Hahn ist, wird es lange bleiben.
Wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und in den Hühnerställen, hin und her,
unruhig wandern, wenn die Hühner treiben.

Marcel Reich-Ranicki:
Nun ähh, man muß dem Ganzen, äh erstmal auf den Grund gehen, ähhh, ein Huhn
und eine Straße, ich ähhhh würde sagen, das dies noch in keinem Buch
vorgekommen ist, und ähh man muß erst einmal den gesamten Kontext sehen, ähh
Huhn - Straße, ähhh da muß doch noch mehr dahinter stecken... Also ich würde
das Buch nicht kaufen.

Arnold Schwarzenegger:
Es wird wiederkommen!

Connor McLeod:
Es kann nur eines geben!

Darwin:
Hühner wurden über eine große Zeitspanne von der Natur in der Art
ausgewählt, daß sie jetzt genetisch bereit sind, Straßen zu überqueren.

Einstein:
Ob das Huhn die Straße überquert hat oder die Straße sich unter dem Huhn
bewegte, hängt von Ihrem Referenzrahmen ab.

Neil Armstrong:
Das ist ein kleiner Schritt für das Huhn, aber ein gewaltiger Schritt für
das Geflügel.

Buddha:
Mit dieser Frage verleugnest Du Deine eigene Hühnernatur.

Ernest Hemmingway:
Um zu sterben. Im Regen.

Janis Joplin:
It was looking for the Lord to send a Mercedes Benz.

The Hollies:
The road is long
With many a winding turn...
It ain't heavy, it's my chicken...

Pink:
Get the chicken started on a Saturday night!

Pink Floyd:
All in all it´s just another chick in the wall!

Michelangelo:
Weil es neue Farbe brauchte!

Kolumbus:
Um nach Westindien zu gelangen!

Leonardo da Vinci:
Es nahm Anlauf, um den von mir entworfenen Flugapparat ausprobieren, um
seine natürliche Fluguntauglichkeit zu überwinden!

John Wayne:
Sattel das Huhn, ich reite nach Texas!

Josef Alzheimer:
Eben wußt' ich es noch...

BILD Zeitung:
GRAUSAM:
150 KM STAU!!
Huhn überquert Autobahn

Die Bibel:
Und Gott kam herunter vom Himmel auf die Erde und sagte zu dem Huhn: Du
sollst die Straße überqueren. Und so geschah es und es war gut.
RTL:
Kentucky schreit ficken.

Stefan Raab:
Der Raab der Woche geht an: DAS HUHN, das die Straße überquerte! Das war mal
wieder ein einmaliges Highlight der Programmgestaltung im privaten
Fernsehen!!

Verona Feldbusch:
...und ich dachte so: den Huhn muß ich helfen.

Dieter Bohlen:
Mein Ferrari schafft das ja in 0.7 Sekunden, nä?

Al Bundy:
Vielleicht wollte es in einer Bank arbeiten gehen.

Frank Eigler:
Ist mir egal. - Wenn das Huhn blond ist, kann es bei uns anfangen...

Stefan Derrick:
Harri, hol schon mal das Hühnerfutter.

Brisko Schneider:
Haaaach, also ich finde, alle Chicks sollten endlich mal auf die Straße
gehen um für mehr Liebe in dieser Welt zu kämpfen!

Tic Tac Toe:
Und Warum????

Giovanni Trapattoni:
Das Huhn hatte fertisch.

Franz Beckenbauer:
Mei, schaun's mal: es kann links wie rechts und die Flanken sind auch net zu
verachten, warum soll man da nicht die Ablösesumme a bisserl...

Lothar Matthäus:
Ein Huhn läßt sich nicht vom Alter besiegen. Ein Huhn entscheidet selbst,
warum und wann die Zeit kommt, eine Straße zu überqueren und zu gehen.

Uli Hoeneß:
Es gibt überhaupt keinen Grund, das Huhn gehen zu lassen. Wir stehen in
jedem Fall hinter unserem Huhn und werden die momentane Krise bald
überwunden haben. - (Zwei Wochen später:) Wir haben uns entschlossen, das
Huhn die Strasse überqueren zu lassen, da sich zwischen ihm und uns
unüberbrückbare Differenzen ergeben hatten. In den nächsten Tagen werden wir
ein neues Huhn präsentieren.

Christoph Daum:
Es tut dies, weil es ein ABSOLUT reines Gewissen hat!

Boris Becker:
Also ehrlich, ich verstehe überhaupt nichts von Hühnern. Aber jetzt hat
schon die Babs gesagt, wir müssen uns endlich eins anschaffen!

Arthur Rubinstein:
Es wollte dem Geigensolo entkommen.

Verschwörungstheoretiker:
Das Huhn war in Wirklichkeit eine von der NSA gesteuerte Attrappe, die durch
die angesprochene Überquerung von einer geheimen Aktion der Illuminaten
ablenken sollte, was ja wohl aufgrund des überdurchschnittlich großen
Interesses an dieser Überquerung gelungen sein dürfte.

Börsenguru:
Also wirklich! Jeder halbwegs vernünftige Analyst konnte diese Entwicklung
seit mehreren Monaten voraussehen. Daher verstehe ich das Wehklagen über
diese Überquerung ganz und gar nicht. Die Geprellten sind mal wieder die
Kleinanleger, die sich nicht jeden Tag mit den Hühnern beschäftigen können."

Harald Juhnke:
Auch ein blindes Huhn trinkt mal'n Korn.

George Michael:
Ich würde nicht die Straßenseite wechseln, wenn mir jemand an die Eier will.

Falco:
Geht a Hendl über'd Strossn... Drah' di net um, dada...

Seine kaiserliche Hoheit, Franz Josef I:
Die Überquerung war sehr schön, es hat mich sehr gefreut!

Karl Moik:
Und i g'frei mi narrisch, daß i Sie wieder bei uns im Hühnerstadl begrüßen
darf!

Pressemitteilung des Innenministeriums:
Eine Sonderkommission beschäftigt sich schon seit einem Jahr mit dieser
heiklen Frage. Allerdings hat es bei den Ermittlungen einige Pannen gegeben.
So ist zum Beispiel ein halbes Jahr versehentlich ein falsches Tier
beobachtet worden, das sich schließlich als Nilpferd im Berliner Zoo
entpuppt hat. Die verantwortlichen Beamten sind aber bereits aus der SOKO
abgezogen und befördert worden.

RAF:
Wir rufen zum Widerstand gegen die Straßenüberquerungen von Hühnern auf! Wir
bringen jedes Huhn zu Fall! Aus diesem Grund findet am Mittwoch eine
Großdemonstration statt. Wir bitten, keine Pflastersteine zur Demo
mitzubringen*)!
*) Es sind genügend vorhanden

MA 758, Rechtsabteilung:
Bezugnehmend auf ihre Anfrage (Aktenzeichen lz 8667/9878 sig, lit. b122/96)
ist laut § 7 lit. a und §56 lit. g abs. 1 AMeG die, in bezug auf §§ 8-10
LmAG in der vom Verwaltungsausschuß am 4.7.1993 beschlossenen Novelle zur
RpSV (BGBl. Nr. 815/93) festzuhalten, daß in Anbetracht der in dieser
Anfrage in Frage gestellten, oder auch nicht in Frage gestellten, sondern
nur zur verwaltungstechnischen Amtshandlung in Aussicht gestellten
Straßenüberquerung eine - wie auch immer geartete - Beantwortung dieser
Anfrage, wenn auch nur teilweise, nicht in die Kompetenz der mit der Anfrage
kontaktierten Behörde fällt, weswegen sie sich lt. § 1 lit. a BehG als
unzuständig erklärt.

Kopernikus:
Nun, dazu wäre es als erstes festzustellen, ob die Straße flach oder
gekrümmt ist. Die zunächst richtig erscheinende Annahme, jede Straße sei
flach, ist nämlich nur auf unsere unzulängliche alltägliche Erfahrung mit
kurzen Straßenstücken zurückzuführen, muß aber auf große Entfernungen nicht
unbedingt ihrer wahren Natur entsprechen. Tatsächlich stellt sich bei einer
näheren Analyse des Straßenbaus heraus, daß die flache Straße nur einen
Speziallfall der allgemeinen gekrümmten Straße darstellt.
Wie kann nun das Huhn die Krümmung der Straße feststellen? Wenn die Straße
vollkommen leer ist, fehlen natürlich jegliche Anhaltspunkte. Die Krümmung
der leeren Straße hängt dann nur von der Straßenkonstante Lambda ab, einer
derzeit noch unbestimmten Naturkonstante. Wir sprechen dann von der
sogenannten de-Sitter-Strasse. Sollte Lambda größer als Null sein, ist die
Straße positiv gekrümmt, und soferne das Huhn nicht allzu geschreckt ist,
d.h. im physikalischen Sinne seine Eigenenergie gering ist, würde es die
Straße geschlossen sehen. Die Querung der Straße ist dann trivial, da das
Huhn nur lange genug warten muß, bis es von selbst auf der anderen Seite der
Straße steht. Sollte das Huhn jedoch zu flattern beginnen und damit seine
Eigenenergie groß sein, würde es eine offene Straße sehen und könnte dann
auch nach einer unendlichen Flugzeit nicht auf die andere Straßenseite
gelangen.
Betrachten wir nun aber den wesentlich realistischeren Fall der
vielbefahrenen Straße. Die wichtigste zu bestimmende Größe ist hier die
Verkehrsdichte. Das Huhn kann diese anhand von Verkehrszählungen
durchführen, wobei es bei größeren Distanzen natürlich zu Unsicherheiten
kommt, da nur noch größere Fahrzeuge wie Lastwägen und Busse sichtbar sind
und kleinere Vehikel aufgrund ihrer Verdeckung durch im Vordergrund
befindliche nicht mehr gesehen werden können. Dieser Effekt, der sog.
Malmquist-Bias, würde somit die Bestimmung der Verkehrsdichte erschweren und
könnte zu einem für das Huhn lebensbedrohenden Fehlergebnis führen.
Entscheidend für das Verhalten des Huhnes ist nun, ob die sog. kritische
Verkehrsdichte erreicht wird oder nicht. Die kritische Verkehrsdichte ist
als diejenige Verkehrsdichte definiert, bei der das Huhn gerade noch die
gegenüberliegende Straßenseite erreichen kann. Falls die tatsächliche
Verkehrsdichte größer ist als die kritische Verkehrsdichte, sprechen wir von
einer überkritischen Verkehrsdichte und das Huhn wird wieder auf seine
ursprüngliche Straßenseite zurückspringen müssen, um sein Leben zu retten.
In diesem Fall des oszillierenden Huhnes bewegt sich dieses auf einer
elliptischen Weltlinie. Im letzten noch zu betrachtenden Fall der
unterkritischen Verkehrsdichte kann das Huhn die gegenüberliegende
Straßenseite ohne Schwierigkeiten erreichen, es bewegt sich also
hyperbolisch, der verbindende Grenzfall heißt parabolisch.
Neben den oben genannten Untersuchungen der Straßenkosmologie ist es oftmals
auch interessant und lehrreich, den Spezialfall zu betrachten, daß nur ein
einziges Fahrzeug auf der Straße unterwegs ist, wobei diese der Einfachheit
halber als sphärisch symmetrisch angenommen wird, also in etwa ein
Kreisverkehr. Die befahrene Straßenmitte stellt dann offensichtlich für das
Huhn eine lebensbedrohende Zone dar, und das Huhn wird selbstverständlich
danach trachten, diese möglichst nicht zu queren. Ein Huhn, das sich im
Inneren des Kreisverkehrs befindet, wird sich natürlich darum bemühen,
dieses alsbaldigst zu verlassen, ein im Äußeren befindliches Huhn wird
hingegen kein Interesse daran haben, ins Innere zu gelangen. Wie sagen
daher, das Innere des Kreisverkehrs ist kausal entkoppelt, da es kein
Ereignis geben kann, das das Huhn dazu veranlassen kann, in das Innere zu
wollen.
Wir können aber auch die theoretisch nicht ausschließbare Möglichkeit
betrachten, daß sich im Inneren des Kreisverkehrs Hühnerfutter befindet,
obwohl dieser Fall in der Praxis kaum auftreten dürfte und bis jetzt auch
noch nicht experimentell nachgewiesen werden konnte. In diesem Fall gelten
natür lich die gleichen Überlegungen wie zuvor, nur daß sich nun die
Interessensgebiete des Huhnes umkehren. Auch hier stellt die Straßenmitte
wieder einen Ereignishorizont dar, aber mit gegensätzlichem Vorzeichen.
(Anmerkung: Wie neueste quantenmechanische Untersuchungen ergeben haben,
müßte sich die Masse von in einem Kreisverkehr gelagertem Hühnerfutter
exponentiell verringern, falls dort mindestens ein Quantenhuhn anwesend ist.
Dieser Effekt ist auch als die Hawking'sche Hühnerstrahlung bekannt.)
Die beiden Fälle des Schwarzen Kreisverkehrs und des Weißen Kreisverkehrs
werden schließlich durch den Fall vereint, daß genau auf der Straßenmitte
Semmelbrösel verstreut sind. Dieser Bereich ist in der Fachliteratur als die
Randstein-Brösel-Brücke bekannt. In der bisherigen Betrachtung der
verschiedenen Möglichkeiten des sphärisch symmetrischen Straßenverkehrs
haben wir bis jetzt natürlich die Straße als statisch angenommen. Die
Verallgemeinerung der statischen Schwarzschildstraße ist der Fall der
rotierenden Kerr-Straße: Durch die Rotation des gesamten Straßenbereiches
treten hier zusätzliche Effekte auf, die die Bewegung des Huhnes maßgeblich
beeinflussen können und uns aus der Alltagserfahrung nicht unbedingt
geläufig sind. Aus Platzgründen sollen diese Details hier nicht weiter
ausgeführt werden, nur soviel, daß hierbei zwei Ereignishorizonte auftreten,
ein innerer und ein äußerer.
Zuguterletzt kann man noch in Betracht ziehen, daß die Semmelbrösel
elektrisch geladen sind. Die dadurch hervorgerufenen Effekte werden
mathematisch durch den Kerr-Newman-Straßenverkehr beschrieben. Man kann
zeigen, daß das Verhalten des Huhnes im Kreisverkehr nur durch die drei
unabhängigen Größen Menge des Hühnerfutters im Zentrum,
Rotationsgeschwindigkeit der Straße und elektrische Ladung der Semmelbrösel
bestimmt wird. Andere Eigenschaften wie die Baryonenzahl des Hühnerfutters
sind für das Huhn irrelevant. Man sagt daher auch Hühner haben keine Haare,
in der Wissenschaft ist diese Erkenntnis als das No-Hair-Theorem
eingegangen.
Soviel zum derzeitigen Stand der Wissenschaft auf dem Gebiet der
Hühnerforschung. Im Moment arbeiten weltweit kooperierende Arbeitsgruppen an
der numerischen Lösung des 2-Hühner-Problems, das bislang noch nicht
analytisch gelöst werden konnte.


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(@ziriax)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren

Hab auch noch was gefunden, zwar `n bißchen spät aber ganz Lustig:

Wie fängt man einen Elefanten?

Hier die Antwort:

MathematikerInnen jagen Elefanten, indem sie nach Afrika gehen, alles entfernen, was nicht Elefant ist und ein Element der Restmenge fangen.

Erfahrene MathematikerInnen werden zunächst versuchen, die Existenz mindestens eines eindeutigen Elefanten zu beweisen, bevor sie mit der Methode der gewöhnlichen MathematikerIn als untergeordneter Übungsaufgabe fortfahren.

MathematikprofessorInnen beweisen die Existenz eines eindeutigen Elefanten und überlassen dann das Aufspüren und Einfangen eines tatsächlichen Elefanten ihren StudentInnen.

PhysikerInnen fangen Elefanten, indem Sie das Integral über ganz Afrika für das Quadrat der Wellenfunktion des Elefanten berechnen (Anmerkung: Da sich der Elefant mit der Wahrscheinlichkeit 1 irgendwo in Afrika befindet, ist er damit gefangen. Allerdings ist wegen der Heisenbergschen Unschärferelation sein Impuls nicht genau bekannt. Das Verfahren funktioniert außerdem nur für Elefanten, die sich mit Geschwindigkeiten bewegen, die klein gegen die Lichtgeschwindigkeit sind.)

InformatikerInnen jagen Elefanten, indem sie den folgenden Algorithmus ausführen:
1. Gehe nach Afrika
2. Beginne am Kap der guten Hoffnung
3. Durchkreuze Afrika von Süden nach Norden bidirektional in Ost-West-Richtung
4. Für jedes Durchkreuzen tue:
a) Fange jedes Tier, das Du siehst
b) Vergleiche jedes gefangene Tier mit einem als Elefant bekannten Tier
c) Halte an bei Übereinstimmung

Erfahrene ProgrammiererInnen verändern den Algorithmus A, indem sie ein als Elefant bekanntes Tier in Kairo plazieren, damit das Programm auf jeden Fall korrekt beendet wird (terminiert).
(Anmerkung: dadurch wird die unendliche Schleife vermieden !)

VirenprogrammiererInnen jagen Elefanten, indem sie eine Maus ans Kap der guten Hoffnung schicken und in Kairo auf die in Panik geratene Herde warten.

Windows NT-ProgrammiererInnen schießen mit völlig ungeeigneten Gewehren in die völlig falsche Richtung und erklären dann, daß es ein Fehler am Elefanten sein muß.

Windows95-ProgrammiererInnen tun dasselbe, nur mit Pfeil und Bogen.

Microsoft kauft einen Elefanten aus dem Zoo von Seattle, kopiert ihn massenhaft, läßt durch die Computerpresse jedem einreden, daß er auch einen bräuchte und exportiert mit dem nächsten MS-Office-Update allein 14 Mio. Stück nach Afrika.

SAP erklärt das erstbeste Tier zu einem Standard-Elefanten und empfiehlt allen KundInnen, ihre Vorstellungen eines Elefanten an dieses Tier anzupassen.

IBM und Siemens brauchen überhaupt keine Elefanten zu jagen, weil sie selbst welche sind.

MaschinenbauingenieurInnen jagen Elefanten, indem sie nach Afrika gehen, jedes graue Tier fangen, das ihnen über den Weg läuft und es Elefant nennen, wenn das Gewicht weniger als 15% von dem eines vorher gefangenen Elefanten abweicht.

WirtschaftswissenschaftlerInnen jagen keine Elefanten, weil sie wissen, dass Elefanten sich selbst stellen würden, wenn man ihnen nur genug dafür bezahlt.

StatistikerInnen jagen das erste Tier, das sie sehen, n-mal und nennen es dann Elefant.

UnternehmensberaterInnen jagen keine Elefanten. Und viele haben noch niemals überhaupt irgend etwas gejagt. Aber sie haben schon vielen bei der Jagd zugeschaut. Deshalb kann man sie gegen hohe Stundensätze engagieren, um sich auf vielen bunten Folien lauter gute Ratschläge geben zu lassen, wie man Elefanten und alle möglichen anderen Tiere jagen soll.

SystemanalytikerInnen wären theoretisch in der Lage, die Korrelation zwischen Hutgröße und Trefferquote bei der Elefantenjagd zu bestimmen, wenn Ihnen nur jemand erklären würde, was ein Elefant ist.

Vertriebsbeauftragte jagen keine Elefanten. Stattdessen verkaufen sie die Elefanten, die noch nicht gefangen wurden und versprechen Liefertermine, die mindestens eine Woche vor Eröffnung der Jagdsaison liegen.

Software-Vertriebsbeauftragte verschicken das erste graue Tier, das sie fangen können, per UPS und legen eine Rechnung über einen Elefanten bei. Vor dem Auspacken muß der Kunde ein Revers unterschreiben, daß er keinerlei Rechte auf Eigentum an dem Elefanten erwirbt, er keinen Anspruch hat, dass der Elefant wie ein Elefant funktioniert und daß die Elefanten-Hotline über eine 0190-Telefonnummer zu erreichen ist.

Gerissene Software-Vertriebsbeauftragte schicken nach einer Woche Briefe hinterher, in denen sie ein Upgrade auf Elefant 2.0 (jetzt neu in der afrikanischen und indischen Version!) anpreisen.

SAP-Vertriebsbeauftragte verkaufen tatsächlich Elefanten. Nach ein paar Jahren hat der Kunde einen ganzen Elefantenzoo zuhause und ist sich nicht sicher, ob er nicht in Wahrheit ein Rhinozeros ist.

Hardware-Vertriebsbeauftragte malen ein Meerschweinchen grau an und verkaufen es als portablen Kompakt-Elefanten, nicht ohne den Hinweis auf ihren Vorsprung in der Miniaturisierung gegenüber der Konkurrenz.

ManagerInnen jagen Elefanten, indem sie lange Meetings abhalten. Dann fangen sie eine Maus und präsentieren sie als Elefanten, der nach einem Business Reengineering besonders lean geworden ist.

TopmanagerInnen haben Erfahrung im Jagen von Eseln und können das Jagen von Elefanten deshalb gut delegieren.

High Potentials haben schon einmal bei der Elefantenjagd zugesehen.

Young Professionals fangen eine Mücke und präsentieren sie als ihre Vision eines Elefanten.


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