Von Widerstand kann nicht die Rede sein. Das bei solch bahnbrechenden Theorien oder besser Hypothesen Unkenrufe laut zu hören sind, ist selbst bei Wegebnung nicht zu vermeiden.
Aber sicher kann von Widerstand die Rede sein; Einstein wurde ja nicht nur ausschließlich gefördert. Namhafte Physiker waren mit der RT nicht einverstanden.
Beispielsweise ausgerechnet Michelson, der mit seinem Experiment zum Nachweis des Äthers ungewollt auch ein Experiment zum Nachweis der RT geliefert hatte.
tschüssi
Zäld
@zaeld:
Das Michelson-Morley-Experiment zeigte, dass zwei Lichtstrahlen, die die Erde in verschiedenen Richtungen verlassen, bei gleicher Geschwindigkeit reflektiert werden. Nach der Äthertheorie hätten die Strahlen – abhängig von der Geschwindigkeit der Erde – als Wellen mit verschiedenen Geschwindigkeiten reflektiert werden müssen. Somit diente das Experiment zum Nachweis, dass es keinen Äther gibt.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was dieses Experiment soll...??? Für mich ist es klar, dass sich Licht unabhängig von seinem ruhenden oder fliegenden Ausgangspunkt nur seiner Eigenschaft nach in immer gleicher Geschwindigkeit ausbreiten kann. Also leichter ausgedrückt: In dem Moment in dem der Lichtpunkt seinen Ausgangspunkt verläßt, verläßt er diesen mit seiner Geschwindigkeit nach Energieladung/Eigenschaft. Es spielt dann keine Rolle mehr, wie der Träger sich danach bewegt.(Erde lt Experiment). Also beide Strahlen verlassen die Erde an der Koordinate x=Stillstehend. Eine Koordinate kann sich nicht bewegen! Ergo: Das Ergebnis dieser Experimente ist immer annähernd Null! Also bräuchten die Wissenschaftler sich heute eigentlich keine Mühe machen, dass Experiment zu verfeinern. Sie bestätigen immer die Null. Doch wieso ist damit Einstein bestätigt??
Es mag aussagen, dass ein Äther als Lichtträger nicht existent ist, oder besser wie vermutet nicht existent ist. Doch eine Aussage über den Äther allgemein kann nicht getroffen werden. Ich zitiere aus der schon genannten Site:
Das Buch von KANTOR (1976), an dem Autor rund 14 Jahre gearbeitet hat, besitzt mehr als 150 Seiten und mehr als 200 Literatur-Fundstellen. Etwa 60 Experimente zum Postulat der "absoluten Konstanz der Vakuum-Lichtgeschwindigkeit" werden kritisch untersucht und entweder als unschlüssig oder als direkte Widerlegung der relativistischen Auffassung nachgewiesen. Hiervon soll im folgenden lediglich das MICHELSON-MORLEY-Experiment herausgegriffen werden. Hierzu führt KANTOR aus (Übersetztes Zitat von Seite 35): Die meisten Physiker und auch andere haben es eingehämmert bekommen, das berühmte Interferometer-Experiment von MICHELSON-MORLEY, geplant zur Entdeckung einer Bewegung durch den Äther, sei auch eine experimentelle Bestätigung von EINSTEIN's zweitem Postulate bezüglich einer absoluten Lichtgeschwindigkeit von einer BEWEGTEN QUELLE, obwohl die Quelle beim MICHELSON-MORLEY-Experiment stationär war. Diese Ansicht ist zu einem ehrfurchtsvollen Glauben geworden, der nicht hinterfragt werden darf. Das Experiment und seine zahlreichen Wiederholungen haben keine nachweisbare Bewegung durch den Äther gezeigt. Es ist deshalb ziemlich sicher, daß es keinen Äther in relativer Bewegung gibt. In Abwesenheit eines solchen Äthers kann aber das MICHELSON-MORLEY-Experiment selbstverständlich NICHTS ALS ein triviales NULL-Ergebnis erbringen; die LICHTSTRAHLEN, EMITTIERT VON EINER STATIONÄREN QUELLE, pflanzen sich im Experiment in jeder Richtung - entlang zu jedem senkrecht stehenden Arm des Interferometers - mit gleicher Geschwindigkeit fort. Nur wenn die Lichtquelle in relativer Bewegung zum Interferometer ist, kann das interferometrische Experiment, mit speziellen Vorsichtsmaßnahmen, einen direkten Test von EINSTEIN's Postulat der Absolutheit liefern." (Ende des Zitats)Zu praktisch dem gleichen Ergebnis kommt auch Prof. Dr. Dr. Horst MELCHER, Potsdam, (siehe MELCHER 1991) in einem Vortrag vor der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG), Fachausschuß Didaktik (Zitat aus "VERHANDLUNGEN" 4/1991, Seite 251)
und nochmal: es waren verwunderlich wenige...die Einstein kritisierten. Wenn ich die Einsteinkritiker heute betrachte, laufen die förmlich gegen eine imaginäre Wand. (Siehe http://www.ekkehard-friebe.de/RT.htm) und bei der damals stärker dogmatisierten Wissenschaft und Mentalität ist es einfach verwunderlich, wie schnell ein Einstein sich durchsetzen konnte....
Gruß
Alvaricus
Hallo!
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was dieses Experiment soll...??? Für mich ist es klar, dass sich Licht unabhängig von seinem ruhenden oder fliegenden Ausgangspunkt nur seiner Eigenschaft nach in immer gleicher Geschwindigkeit ausbreiten kann. Also leichter ausgedrückt: In dem Moment in dem der Lichtpunkt seinen Ausgangspunkt verläßt, verläßt er diesen mit seiner Geschwindigkeit nach Energieladung/Eigenschaft.
Der Geschwindigkeit zu was, dem Trägermedium der Welle oder zum Ausgangspunkt? Wenn sich der nämlich der Ausgangspunkt selbst durch das Medium bewegt, ist das nicht eindeutig.
Beispiel: Ein auf einem Auto montierter Lautsprecher fährt mit 200 km/h durch die Gegend und gibt dabei Töne von sich. Ein am Wegesrand stehender Beobachter mißt, daß der Schall vom Lautsprecher mit 1000 km/h an ihm vorbeizieht. Der Fahrer des Autos wird jedoch messen, daß sich der nach vorne gerichtete Schall mit 800 km/h von ihm entfernt. Der nach hinten weggehende Schall wird mit 1200 km/h gemessen, und der zur Seite mit 1000 km/h.
Das gleiche passiert natürlich, wenn der Lautsprecher steht und dafür die Luft bei einer steifen Brise mit 200 km/h vorbeizieht.
Es spielt dann keine Rolle mehr, wie der Träger sich danach bewegt.(Erde lt Experiment).
Der Äther sollte der Träger für das Licht sein. Und wie sich die Erde nach dem Aussenden durch den Äther bewegt, spielt für die Geschwindigkeitsmessung durchaus eine Rolle; siehe Beispiel oben.
Da sich die Erde zumindest in irgendeiner Form durch den Äther bewegen muß (selbst wenn die Erde zum Äther ruht, dreht sie sich ja auch noch), müßte man also Geschwindigkeitsunterschiede der Lichtgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Richtung feststellen. Das MM-Experiment hat so etwas jedoch nicht festgestellt, damit war der Äther gestorben.
Doch wieso ist damit Einstein bestätigt??
Es zeigt, daß jedes von der Erde ausgesendete Licht mit einer konstanten Geschwindigkeit unterwegs ist. Diese Geschwindigkeit kann man auf der Erde messen, das bekannte c ergibt sich dabei.
Nun kann man davon ausgehen, daß dies irgendwo anders im Weltall auch der Fall sein wird, bespielsweise auf dem Jupiter. Dieser sendet also ebenfalls mit c sein Licht aus.
Wenn sich Erde und Jupiter relativ stark aufeinander zubewegen oder auseinanderfliegen, je nach Planetenkonstellation, sollte sich also für das Licht, das vom Jupiter kommt, eine andere Lichtgeschwindigkeit ergeben, da zu dem normalen c noch die Geschwindigkeit der Planeten relativ zueinandner dazukommt. Dies wird jedoch nicht gemessen - auf der Erde hat das Licht vom Jupiter die gleiche Geschwindigkeit wie das von der Erde.
Beim Beispiel oben würde sich also das Paradoxon ergeben, daß der Mensch am Wegesrand eine Schallgeschwindigkeit von 1000 km/h mißt und der Autofahrer mit 200 km/h Eigengeschwindigkeit ebenfalls 1000 km/h. Und genau darum geht es in der speziellen Relativitätstheorie.
Es mag aussagen, dass ein Äther als Lichtträger nicht existent ist, oder besser wie vermutet nicht existent ist. Doch eine Aussage über den Äther allgemein kann nicht getroffen werden.
Naja, Äther ist doch nur ein anderes Wort für das Trägermedium für Licht. Wenn man feststellt, daß es kein solches Trägermedium gibt, ist das nichts anderes als daß es keinen Äther gibt.
Wenn ich die Einsteinkritiker heute betrachte, laufen die förmlich gegen eine imaginäre Wand. (Siehe http://www.ekkehard-friebe.de/RT.htm)
Kein Wunder, denn die RT ist inzwischen vielfach bestätigt worden. Da hat man es heutzutage schon schwerer als früher.
und bei der damals stärker dogmatisierten Wissenschaft und Mentalität ist es einfach verwunderlich, wie schnell ein Einstein sich durchsetzen konnte....
Wie gesagt, mit guten Argumenten hat man Erfolg. Außerdem bedurfte das MM-Experiment ja durchaus einer Erklärung, die es damals noch nicht gab. Und die Relativitätstheorie paßte gut (auch wenn Einstein sie wohl unabhängig vom MM-Experiment entwickelte)
tschüssi
Zäld
@zaeld:
Beispiel: Ein auf einem Auto montierter Lautsprecher fährt mit 200 km/h durch die Gegend und gibt dabei Töne von sich. Ein am Wegesrand stehender Beobachter mißt, daß der Schall vom Lautsprecher mit 1000 km/h an ihm vorbeizieht. Der Fahrer des Autos wird jedoch messen, daß sich der nach vorne gerichtete Schall mit 800 km/h von ihm entfernt. Der nach hinten weggehende Schall wird mit 1200 km/h gemessen, und der zur Seite mit 1000 km/h.
(Ich setze 800 km/h Schallgeschw. voraus.)
Der am Wegesrand stehende Beobachter misst, wenn er korrekt messen würde, einen 800 km schnellen Schall weil in dem Ausgangsmoment x der Schall sich von dem Punkt der Messung (zeitlich und räumlich konstant)
entfernt. Die Schallwelle wird nicht durch das schnell fahrende Auto beschleunigt. Man misst nur die Fortsetzung weiterer Schallwellen, die dann die subjektiven 1000 km/h ergeben, weil das Auto als Träger diese scheinbar beschleunigt..
Es bleibt die Frage: Wieso sollte der Schall die Bewegung des Autos mitmachen oder dadurch beschleunigt werden? Er verlässt doch nach Impuls des Lautsprecher den fahrenden Ausgangspunkt im Moment x der zeitlich völlig unabhängig ist also = Null und sich dann nach Eigenschaft fortpflanzt....
Wer sagt das Äther(per Def) nur als Lichtträger in Frage kommt??Da sich die Erde zumindest in irgendeiner Form durch den Äther bewegen muß (selbst wenn die Erde zum Äther ruht, dreht sie sich ja auch noch), müßte man also Geschwindigkeitsunterschiede der Lichtgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Richtung feststellen. Das MM-Experiment hat so etwas jedoch nicht festgestellt, damit war der Äther gestorben.
und genau hier bin ich wieder beim Autobeispiel: Wer will denn behaupten, dass der Jupiter als Ausgangspunkt des Lichtes, das Licht selbst beschleunigt?? Das ist doch Blödsinn hoch 23!! Der Jupiter sendet Licht von der Koordinate x (fix) bzw zum Zeitpunkt y (fix) mit c (fix). Wo ist das Problem? ich versteh die werte Wissenschaft nicht mehr... was messen die da eigentlich?? Die Lichtgeschwindigkeit bleibt wie der Schall immer konstant, dazu brauch ich das irre führende Geschwafel von Einstein nicht!Wenn sich Erde und Jupiter relativ stark aufeinander zubewegen oder auseinanderfliegen, je nach Planetenkonstellation, sollte sich also für das Licht, das vom Jupiter kommt, eine andere Lichtgeschwindigkeit ergeben, da zu dem normalen c noch die Geschwindigkeit der Planeten relativ zueinandner dazukommt. Dies wird jedoch nicht gemessen - auf der Erde hat das Licht vom Jupiter die gleiche Geschwindigkeit wie das von der Erde.
und wenn man dann hergeht und den Äther als Lichtträger definiert, dann ok hat man eine Schleife gefunden, den Äther zu verbannen. Ich denke da eher an die sog. pushing gravity wenn ich über Äther nach denke...
Gruß
Alvaricus
@ Uranus bzgl. Platons Fussballuniversum
das muss ich noch rausfinden ..... ist aber allgemein und es gibt mehr als eine Quelle, die Platon dahingehend zitieren ..... Originalbelege und eine Deduktion dieser Theorie kann ich leider zur Zeit nicht anbieten - werde mich in der nächsten Zeit darum kümmern, könnte interessant werden. Danke für die Anregung 🙂
@zaeld
Ganz so einfach ist es mit den Paradoxien dann aber doch nicht - auf der einen Seite haben wir gemäss Lehrbuchphysik den von dir genannten Effekt:
Beim Beispiel oben würde sich also das Paradoxon ergeben, daß der Mensch am Wegesrand eine Schallgeschwindigkeit von 1000 km/h mißt und der Autofahrer mit 200 km/h Eigengeschwindigkeit ebenfalls 1000 km/h.
Auf der anderen Seite benutzt die gleich Lehrbuchphysik die Rotverschiebung des Lichts als Mittel, das Alter, die Entfernung und die Fluchtgeschwindigkeit anderer Galaxien zu bestimmen.... obwohl das Licht ja immer mit der gleichen Geschwindigkeit unterwegs ist/sein soll .......
Schöne Paradoxien sind das .... erklären tun sie nichts .... und wenn man nachfragt, ist die Erklärung, dass es aber nun einmal so sei und das man in unserer dreidimensionalen Welt die RT nun einmal nicht richtig verstehen könnte ....
Ok - mal ganz ehrlich - jeder Irre könnte mit DIESER Logik sein Weltbild rechtfertigen .... besonders physikalisch kommt es mir nicht vor.
Gut und schön, dass Einstein das Merkur Perihel erklären konnte ..... aber unsere Welt erklärt er m. E. nicht im geringsten. Er selbst hat das auch sehr viel weniger geglaubt als seine Jünger, seine vielen Äusserungen von Selbstzweifel belegen dies.
Ausserdem: solange wir die schwächste, aber offensichtlich doch am stärksten verbreitete Form von Energie, nämlich die Gravitation, nicht verstehen und erklären können, bleiben alle theoretischen Ansätze zur Erklärung dessen, "was die Welt im Innersten zusammenhält" - und somit auch die RT - nur Stückwerk.
Bestenfalls können mit derartigen Thorien einige bestehende und beobachtbare physikalische Phänomene befriedigend erklärt werden - mehr ist es aus meiner Sicht nicht. Also kein Grund, an Einstein zu GLAUBEN - und genug Anlass, seine Arbeit kritisch zu überprüfen.
DAS allerdings scheint heutzutage schon fast als Sakrileg empfunden zu werden..... in der Beziehung sind wir nicht weiter als zu Galileos Zeiten ..... schade eigentlich.
Grüsse @alle
vom Bademeister