Ich bin kein Geologe, aber ich finde, das sieht stark nach Auswaschung aus.
Hallo Thagirion,
in der [b]"Siberian Times" [/b](die gibt es wirklich) wird die Arktis-Forscherin Anna Kurchatowa wie folgt zitiert: ....dass es sich möglicherweise um eine Explosion eines Gemischs aus Wasser, Gas und Salzen gehandelt haben könnte. Im Zuge der Klimaerwärmung könnten Eis, Salze und Methan im Permafrostboden geschmolzen und das Gemisch wie ein Korken aus dem Boden geschossen sein. - Zitat Ende -
Gruß Justus
Möglicherweise, könnte und vielleicht... Man weiß es offensichtlich nicht wie derartige Löcher entstehen. Mir erscheinen die angebotenen Erklärungsversuche auch nicht sonderlich einleuchtend...
Hallo Thagirion,
in der [b]"Siberian Times" [/b](die gibt es wirklich) wird die Arktis-Forscherin Anna Kurchatowa wie folgt zitiert: ....dass es sich möglicherweise um eine Explosion eines Gemischs aus Wasser, Gas und Salzen gehandelt haben könnte. Im Zuge der Klimaerwärmung könnten Eis, Salze und Methan im Permafrostboden geschmolzen und das Gemisch wie ein Korken aus dem Boden geschossen sein.
Die Erklärung überzeugt mich irgendwie gar nicht. Müssten nach einer Explosion nicht Risse, Sprünge, schroffe und gezackte Kanten usw. zu sehen sein? Und müsste das herausgesprengte Material nicht rings um den Krater herumliegen? Der Krater ist zwar aufgewölbt, aber das ist offenbar eine Blase, die das Gestein da gebildet hat, und was an darauf liegt, ist nicht besonders viel.
Guten Abend zusammen,
hier eine weitere Spekulation zu dem Loch auf der Jamal-Halbinsel:
Abgeschmolzener Pingo?
Auch der australische Polarforscher Chris Fogwill von der University of New South Wales wagte eine Ferndiagnose: Er glaubt, dass es sich bei dem Krater um ein Phänomen namens "Pingo" handelt. Das sind größere unterirdische Eisstrukturen, die an die Erdoberfläche für frei stehende Bodenerhebungen sorgen. Schmelzen die Eisblöcke schließlich ab, hinterlassen sie Löcher, die dem Jamal-Krater gleichen.
Fest steht, dass das Loch von einem erhöhten Kraterrand umgeben ist, der im Inneren einige dunkle Stellen aufweist, was Fachleute für einen Hinweis auf nicht näher bezeichnete Prozesse halten, die in Zusammenhang mit höheren Temperaturen beziehungsweise Feuereinwirkung stehen könnten. Doch auch das bleibt reine Spekulation, bis das angeforderte Wissenschafterteam den Krater näher untersucht hat. Die nun veröffentlichten neuen Bilder erhärten jedenfalls den Verdacht, dass die Formation mit dem Aufschmelzen des Permafrostbodens zu tun haben könnte.
An der Expedition, die von den Behörden auf der Jamal-Halbinsel organisiert wird, nehmen unter anderen zwei Experten vom Forschungszentrum für Arktisstudien sowie ein Forscher vom Kryosphären-Institut der russischen Akademie der Wissenschaften teil.
Auch ein Foto, etwas genauer/näher.
Ja, [u] stb [/u]
so ist das nun mal, für viele von uns bleibt es beim möglicherweise, könnte, vielleicht…da wir oft nicht „vor Ort“ sind und uns auch sonst „einiges fehlt“.
Grüße Justus (Quelle: Standard.at)