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Die Grenzen der Wissenschaften aufheben

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(@franzguenter)
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[#1178005300]

Hallo,

hier ist Franzgünter und bin neu hier. Ob ich hier richtig bin, weiß ich noch nicht.

Mir liegt eigentlich daran, die Grenzen der Wissenschaften aufzuheben, sprich alle Wissenschaften und Parawissenschaften zu einer Wissenschaft zusammenzufügen.

Sicherlich hat es immer schon Bereiche gegeben, die über die Verstehensgrenze der Wissenschaften hinausgingen. Doch ist mittlerweile die Wissenschaft in der Erkenntnis soweit herangereift, dass sie selber erkennen muss, dass sie ihr altes Paradigma nicht mehr aufrechterhalten kann. So wurde z.B. der Paradigmenwechsel bereits schon seit mehr als 10 Jahren angekündigt (Auf dem Weg zur Weltformel; Paul Davis, John Gribbin; Byblos Verlag, 1997).

Der Grundbaustein für ein neues Weltbild – was m.E. das geistige Weltbild wäre – ist damit schon gelegt. Wenn wir jetzt einen bestimmten Fakt der wissenschaftlichen Erkenntnisse herausgreifen, können wir bereits an einem neuen Weltbild stricken. So sagt der berühmte Physiker Steven W. Hawking, dass man aus positivistischer Sicht nicht sagen kann, ob die Welt der realen Zahlen oder der imaginären Zahlen real ist. Als er in seinem Buch ‚Das Universum in der Nussschale’ das sogenannte Bran-Modell (Blasen-Modell) vorstellte, sprach er schon davon, dass wir Schatten sein könnten, die aus dem Inneren auf diese Blase geworfen sind, quasi als Projektionen. Das eigentliche Geschehen wäre im Innern der Blase.

Nun ist es sehr unwahrscheinlich, dass wir, die wir denken können, Schatten sind. Aber unsere Körper könnten Schattenfiguren sein, von denen wir in einer Art träumen, als wären sie real. Sogleich können wir diesen Gedanken mit den in der Esoterik oft erwähnten Gedanken, dass wir in einer Weltillusion leben (Maya), in Übereinstimmung bringen. Und siehe da, eine Verbindung zur Esoterik ist bereits hergestellt.

Nun, was hat dies jetzt mit dem geistigen Weltbild auf sich? Wir, die wir denken können, sind Geist. Dies heißt, dass unsere eigentliche Realität Geist ist (entspricht dem Innern der Bran bzw. Blase, von der Steven W. Hawking in seinem Modell spricht). Insofern sind unsere Körper tatsächlich Projektionen, Schattenfiguren und last not least Traumfiguren. Insofern kann die materielle Welt nicht nur eine eingebildete (imaginäre) Welt sein, sondern muss eine solche  sein

Wir können diesen Gedanken noch weiter ausführen, um z.B. auch die Astrologie in dieses Gedankenschema einzubinden. Doch dazu mehr, wenn Interesse besteht. Vorerst soll dies mal genügen
Gruß Franzgünter


8 Antworten
Beiträge: 77
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(@darkangel)
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Beigetreten: Vor 20 Jahren

Das Thema finde ich sehr interessant, ja..  😉

Es kristallisiert sich ganz klar heraus, dass spirituelle Ansichten mit der Wissenschaft Schritt für Schritt eine Interaktion eingehen ...
Gedanken erschaffen Realität...
Was früher nur alte Weisheitslehren zu berichten wussten, (woher hatten die wohl ihre Kenntnisse  ::))
findet auch in unserer Wissenschaft immer mehr Beachtung....


Antwort
Beiträge: 4
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(@franzguenter-2)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren

Vielen Dank liebe Darkangel für Deine Anmerkung.

Vielleicht soll ich auch ohne Aufforderung ein paar Worte dazu verlieren, wie die Astrologie eingebunden werden kann. Dabei möchte ich, wie Du liebe Darkangel angemerkt hast, vorausschicken, dass das, was ich insgesamt vorbringe, an für sich nicht neu ist. Neu ist nur die Herstellung der entsprechenden Zusammenhänge.

In der Astologie steht die Sonne für das Ich (=Geist), der Mond für die Seele und die Erde für die Körperlichkeit (Körper). Für uns, die wir in Trennung von GOTT, der ja das Geistige repäsentiert bzw. das Geistige ist, leben, ist nun die Sonnenfinsterniskonstellation relevant. Denn wenn wir uns die Sonnenfinsterniskonstellation vor Augen führen, erkennen wir, dass der Mond sozusagen als Trennmittel zwischen Licht und Schatten fungiert. Er wirft nicht nur den Schatten, sondern trennt auch das Sonnenlicht von dem ansonsten beschienen Erdenplatz, auf dem der Schatten fällt. Wie der Mond Trennmittel zwischen Licht und Schatten ist, dient der seelische Bereich als Trennmittel von Geist und Körper. Psychologisch symbolisiert diese Trennung die Trennung des an den Körper gebundenen Geistes von seinem ureigenen Selbst (= Trennung von GOTT). Schließlich befindet sich das Körperbewusstein, das an sich dem Geist GOTTES angehört, auf der vom Licht GOTTES abgewandten Seite. Es befindet sich auf der Schattenseite, was bedeutet, dass es in der Finsternis weilt. Insofern können wir durch die Hinzunahme der Astrologie den Gedanken verdichten, dass unsere Körper Schattenfiguren sind, die auf die Bran geworfen werden, um wieder auf die Aussage von Steven W. Hawkings zurück zu kommen.

Die Sonnenfinsterniskonstellation entspricht also dem Zustand eines unerlösten Wesens. Das Dreieinheitssystem von Geist, Seele und Körper wiederum spiegelt das Dreieinheitssystem von VATER, SOHN und HEILIGER GEIST wider (wie oben, so unten). Damit haben wir wieder eine Verbindung zu den Religionen hergestellt. Z.B. spricht auch der Buddhismus von der Trintität Buddhas, wobei Buddha unser eigentliches geistiges Wesen ist. GOTT ist demnach nicht so etwas wie ein Wesen außerhalb von uns, sondern ist unser aller Wachbewusstsein.

Es gibt genug Bibelstellen, die auf den Traum hindeuten, wie z.B.:
* Ps 39 (38),7: Nur als Schattenbild wandelt der Mensch einher, für nichts häuft er Schätze auf und weiß nicht, wer sie bekommt.
* Eph 5,14: Darum heißt es: 'Wach auf, der du schläfst, steh auf von den Toten, und als Licht wird dir erstrahlen CHRISTUS.
* Eph 5,8: Kinder des Lichts. Denn ihr waret ehedem Finsternis, nun aber seid ihr Licht im HERRN; lebt als Kinder des Lichts.

In den östlichen Religionen kommt der Gedanke des Traums klarer zum Ausdruck. Der Grundtenor dieser Religionen ist, wie in dem Buch 'die Fünf Weltreligionen von Helmuth von Clasenapp; Eugen Diederichs Verlag, 1996' aufgeführt, wie folgt:

Die Welt außerhalb der Absolutheit ist nur eine Vorstellung;
Leben und Tod sind Erscheinungen.
Auch das Ich hat kein reales Sondersein.
In WAHRHEIT existiert nur das allgegenwärtige TAO.

Das TAO ist das rein Geistige, das unserem Wach(bewusst-)Sein entspricht, in welchem alles eins ist. Alles ist dort eines Geistes und somit in einem Zustand vollkommner Harmonie, Glückseeligkeit, Freude und Liebe.

Gruß Franzgünter


Antwort
Beiträge: 1710
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(@uranus32)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren

Hallo!

Interessante Einblicke in die Esoterik, die Du vorbringst!  😎

Schließlich befindet sich das Körperbewusstein, das an sich dem Geist GOTTES angehört, auf der vom Licht GOTTES abgewandten Seite. Es befindet sich auf der Schattenseite, was bedeutet, dass es in der Finsternis weilt.

Das Licht ist ja eigentlich nur in die Dunkelheit gestürtzt. Es soll von uns befreit und wieder ins Licht zurückbebracht werden. Die Allchemisten betonen ja auch immer, das das Wesentliche was sie suchen, sich in der Dunkelheit befindet. In der Homöopathie setzt man ja ebenfalls an diesen Grundgedanken an.
Und Luzifer ist eigentlich auch der Lichtbringer und in Wirklichkeit gar nicht böse.

Soweit ich das verstanden habe, wird auch das Thema in griechischen Mythologie mit dem Hades aufgegriffen.

wobei Buddha unser eigentliches geistiges Wesen ist. GOTT ist demnach nicht so etwas wie ein Wesen außerhalb von uns, sondern ist unser aller Wachbewusstsein.  

Eigentlich ist Buddha auch ein Titel. Die Person Siddharta Gautama die diesen Status des Erwachten erreicht hatte, war somit "nur" Ein Buddha. Er trat dann eben auch als bedeutender Prophet in Erscheinung und verbreitete eine esoterische Lehre.

Die Welt außerhalb der Absolutheit ist nur eine Vorstellung;  
Leben und Tod sind Erscheinungen.  
Auch das Ich hat kein reales Sondersein.  
In WAHRHEIT existiert nur das allgegenwärtige TAO.

Mir persönlich gefällt die Taoistische Religion sehr gut, da sie einfach nachvollziehbar gestaltet wurde.

Gruß Uranus32!


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Themenstarter
(@franzguenter-2)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren

Hallo lieber Uranus32 und hallo liebe Darkangel,

vielen Dank, dass ich hier in diesem Forum Bestätigung meiner Erkenntnisse gefunden habe.

Mein Anliegen ist, die Kluft zwischen Spiritualität, Philosophie und Wissenschaft aufzuheben, um zu einem besseren Verständnis über unser aller Dasein zu gelangen. Vielleicht hat der eine oder die andere von Euch Interesse, an der Aufhebung dieser Kluft mitzuwirken. Ich selbst bin Diplom-Physiker (zumindest auf dem Papier) und habe versucht, ein wenig über die Physik hinauszuschauen.

Mittlerweile hatte ich mich in anderen Foren umgeschaut und auch dort Beiträge geschrieben. Was ich festgestellt habe, ist, dass selbst Wissenschaftler noch recht verschlossen gegenüber grenzenüberschreitendes Denken sind. Ich vermisse bei solchen Wissenschaftlern noch den erkenntnis-theoretischen oder auch philosophischen Sinn, der m.E. einen guten Wissenschaftler erst ausmacht.
Ich möchte ein Beispiel aus der Mathematik anbringen.

Der berühmte österreichisch-amerikanische Mathematiker und Logiker Kurt Gödel hatte 1931 den nach ihm benannten Gödel’schen Unvollständigkeitssatz aufgestellt. Gemäß dieses Satzes ist die Mathematik kein vollständiges und schlüssiges System, das auf einem einheitlichen logischen Fundament aufbaut (sinngemäß zitiert aus: ‚Universum in der Nussschale’).

Damit bewies Kurt Gödel mit seinem Satz, dass die wissenschaftliche Erfassbarkeit der physikalischen Realität mittels materialistischer Vorstellungen per se unvollständig ist. So lässt sich das physikalische System allein mit den Mitteln desselben Systems, d.h. ohne Zuhilfenahme externer Faktoren bzw. ohne Zugriff auf metaphysische Elemente, nicht schlüssig machen. Weil diese metaphysischen Elemente notwendig sind, muss es diese auch geben, was sich auch aus der Tatsache ergibt, dass das Universum nicht-linear ist. Denn wenn gemäß dieser Tatsache die Summe der Teile, die zusammen das sichtbare Universum ergeben, kleiner ist als das Universum, muss also das Universum mehr bergen, als sichtbar ist. Und genau dies gilt es, ausfindig zu machen.
Ist es für einen logisch denkenden Menschen so schwer zu verstehen, dass es aus genannten Gründen mehr geben muss, als das, was sichtbar ist?

Es gibt wissenschaftlich noch ein weiteres Anzeichen dafür, dass es mehr gibt, als das, was wir mit der Physik feststellen. Greifen wir z.B. unseren Mikrokosmos, der die Grundlage unseres Makrokosmos ist, heraus. Wir wissen, dass atomare und subatomare Teilchen sowohl die Eigenschaft eines Korpuskels als auch die einer Welle haben. Dabei wissen wir auch, dass sich diese beiden Eigenschaften nicht zeitgleich zeigen können. Beide Eigenschaften machen es zu einem Ganzen. Doch ist dieses Ganze eine Einheit, die zwei raumzeitlich voneinander getrennte Halbheiten hat. Der Korpuskel ist die eine Halbheit, die Welle die andere. Mit diesen Halbheiten haben wir es mit einer Trennung zu tun, die aber [b]keine absolute Trennung [/b]ist, weil sie ja miteinander zu tun haben. Auf der anderen Seite haben wir es mit [b]keiner absoluten Verbindung[/b] zu tun, weil die Raumzeit sie ja voneinander trennt. Es ist, als wären sie weder wirklich getrennt noch wirklich miteinander verbunden. Dies scheint ein Paradox zu sein, das wir nicht so einfach hinnehmen können, ohne weitere Hinterfragungen anzustellen.

An für sich lässt sich dieses Paradoxon mit einer ganz einfachen Antwort auflösen, die wiederum aus der Nichtlinearität des Universums folgt. Weil das mikrokosmische Teilchen als Ganzes größer ist, als die beiden Eigenschaften (Welle und Korpuskel) zusammen, muss es eine weitere Größe oder weitere Eigenschaft dieser Teilchen geben, die es zu einem Ganzen macht und die womöglich die Traumzeittrennung aufhebt. Es könnte dies z.B. die geistige Eigenschaft sein (zunächst mal Spekulation). Erinnern wir uns nun daran, dass Einstein von einer möglichen Geisterkraft sprach, welche die mikrokosmischen Teilchen zu vernetzen vermag und welche die Grenzen seiner Relativitätstheorie sprengen würde.

Man könnte das Universum mit einer Perlkette vergleichen. Das, was wir sehen, sind die Perlen. Die Verbindungsschnur, welche diese Perlen miteinander verbindet, sehen wir nicht. Diese liegt im ´Verborgenen’. Was dieses Verborgene ist, ist zunächst offen.

Wenn wir jetzt die Erkenntnisse der modernen Physik (nicht zu verwechseln mit der orthodoxen Physik, welche noch am materialistischen Weltbild verharrt) vor Augen führen, wird geradezu die Existenz verborgener Kräfte bewiesen. Die Freie Energie Technologie, welche von Pionieren entwickelt oder angetrieben und von der modernen Physik aufgegriffen wurde, ist ein solcher Beweis. Zum Verständnis: Mit Geräten der Freien Energietechnologie kann Energie aus dem Energiekontinuum des Vakuums angezapft und in die materielle Ebene hineingeleitet werden, um dort z.B. Arbeit zu verrichten.

Grob kann man die Erkenntnisse der modernen Physik wie folgt zusammenfassen. [b]Alle materiellen Äußerungen sind Erscheinungen, die sich aus Verwirbelungen des Äthers oder Vakuums ergeben.[/b] Siehe hierzu die Bücher ‚das Geheimnis des Vakuums; John Davidson; Omega Verlag; 2000’ und ‚Tachyonen Orgonenergie Skalarwellen; Marco Bischof; AT Verlag, 2002’. Dabei gibt die Forschungsarbeit der Diplom-Physikerin Gabi Müller, siehe raum&zeit 146/2007 S. 88 ff und raum&zeit 130/2004 S. 36ff, hier wunderbar gut Aufschluss. Ohne diese Verwirbelungen wäre Materie als Materie gar nicht vorhanden. Oder anders ausgedrückt, die Schwingungen des Äthers sind die Basisschwingungen der Materie. Dabei sei klar hervorzuheben, dass aus der Sicht des Äthers die Materie gar nicht existiert. Sie kann zudem ohne die Materie sein. Jedoch kann die Materie nicht ohne den Äther sein.

Gerade dies lässt den Schluss zu, dass die Materie auf einer noch fundamentaleren Ebene getragen ist. Ob diese Ebene feinstofflicher Natur oder geistiger Natur oder ein Komplex von beidem ist, darüber muss noch zu reden sein. Zumindest habe ich hier doch genügend Argumente, um sogar die orthodoxe Wissenschaften dazu zu bewegen, diese Ebene gezielt zu ergründen. Oder ist die Indizienlage noch zu schwach?

Was meint Ihr dazu?
Gruß Günter


Antwort
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