Hallo Ilum,
bitte erspare mir die geistigen Ergüsse von Gernot Geise. Ich habe mit ihm schon den ein oder anderen sehr leidenschaftlichen Schlagabtausch geführt, nachdem ich die von ihm auf seiner Homepage dargebrachten "Unzulänglichkeiten" in einem acht Seiten starken Dokument Punkt für Punkt nach allen Regeln der Kunst erklären konnte. Wer mag, kann es sich gerne durchlesen:
http://linuxfanmarcel.li.ohost.de/Mondlandung.pdf
Orientiert habe ich mich dabei an seinem Internetauftritt.
Nüchtern gesagt wäre es einfacher gewesen tatsächlich zum Mond zu fliegen, als abertausende von Menschen über Jahrzehnte still zu halten.
Die diversen Mondanomalien sind übrigens sehr interessant und stehen sicherlich in Verbindung...
Was für Mondanomalien? Beziehst du dich dabei auf TLPs?
ob es die Mission gab, bzw. das Video echt ist oder auch nicht -
Was soll das denn bitteschön bedeuten? Wenn es die Mission nicht gegeben haben kann, ist das Material doch offensichtlicher Blödsinn...
Gruß,
Marcel
Wer mag, kann es sich gerne durchlesen:
täte ich gerne tun, abba da is nix [smiley=confused.gif]
404 - Leider nichts gefunden.Vielleicht ist die Seite einfach verschwunden, vielleicht haben wir sie gelöscht oder vielleicht hast du dich vertippt und die Seite war nie da.
Fest steht: Hier ist nichts.
Hallo mAo,
da hat beim Uploaden auf den Webspace wohl irgendwas nicht geklappt, wie es sollte. Zumindest wurde der Fehler behoben und der Link funktioniert nun:
http://linuxfanmarcel.li.ohost.de/Mondlandung.pdf
Wie bereits erwähnt orientiert sich das Dokument an der Homepage von Gernot Geise.
Gruß,
Marcel
danke für die [i]reparatur[/i] 🙂
deine PDF hat, denke ich, schon sehr in's schwarze getroffen.
@Physikus_19
Zitate aus http://linuxfanmarcel.li.ohost.de/Mondlandung.pdf
"Zurück zum Triebwerk: Wie sie aus der Schubkraft des Triebwerkes die Erhitzung des Bodens ableiten, ist mir
schleierhaft. Könnten sie mir bitte eine Erklärung möglichst mit physikalischer Herleitung abliefern? Vergessen
sie nicht, dass das Vakuum des Weltalls mit seinen eisigen Temperaturen für einen raschen Ausgleich sorgt.
Erwärmung durch die Sonne spielt da keine Rolle, da dies nur durch Infrarotstrahlung geschieht."
Beim Aufprall der Abgase auf dem Boden entsteht theoretisch dieselbe Temperatur wie in der Brennkammer des Reakors. Also rund 3000°C
Ansonsten natürlich etwas weniger. Stichwort: Staupunkttemperatur.
Der Boden wird also mit einer Schweißbrennerflamme bearbeitet. Nur daß der Schweißbrenner eben "etwas" größer ist. Schließlich muß er rund 10 kN Schub liefern.
"Die Astronauten
sprangen quasi nur, indem sie sich mit den Füßen vom Boden abstießen. Probieren sie es: Sie schaffen nur
wenige Zentimeter. Auf dem Mond hingegen bis zu 40. Das Problem ist also keins. Schön sichtbar ist die
geringe Bewegungsfreiheit auf einem Video, das zeigt, wie ein Astronaut stolpert und zu Boden geht."
Auch das ist vollkommen verkehrt. Es gibt Filmsequenzen, wo richtige Hochsprünge gemacht werden. Etwa 80-9O cm hoch. Dies mit bei einer Beschleunigungsstrecke von ca. 3 cm. Um diesen Betrag gingen die Astronauten zum Schwungholen in die Knie. Man kann das ganz gut abmessen. Der ganze Vorgang kann sehr leicht berechnet werden und zeigt dabei Sprungleistungen und Kräfte, welche nicht stimmen können. Die Astronauten hingen daher an Seilen.
"Ein Hammer und eine Feder werden
niemals gleichzeitig zu Boden fallen, höchstens bei Abwurf wenige Zentimeter über dem Boden, da die
Beschleunigung dort noch gleich abläuft."
Jeder Zauberer macht dir den Trick vor. Das ist so lächerlich einfach. Letzlich wird die leichte Feder mit einer Schnur synchron zu Boden gezogen. Am Ende der Schnur welche über zwei Umlenkrollen geführt wird, hängt dann das Gewicht, welches die Feder im freien Fall wie den Hammer beschleunigt. Das Gewicht kann sogar der Hammer selbst sein. Lächerlich!
"Wieso sie die Steuerung der Roverkamera als Problem ansehen, ist mir schleierhaft. Die Ingenieure waren sich
der Tatsache natürlich bewusst, dass die Steuerungsbefehle mit einer Verzögerung von etwa 1,3 Sekunden
ankommen. Dies kann aber dadurch kompensiert werden, dass man die Befehle einfach etwas früher sendet, jede
Phase des Abflugs war ja auf die Sekunde genau geplant. Die verwendete Kamera war weitwinklig genug, damit
eine nur rudimentäre Nachführung genügt."
Diese Szene ist voll widerlegend und beweist, daß das Studioaufnahmen sind. Man muß sich nur einmal den Film zu Ende ansehen. Da ist dann nämlich zusehen, wie der Kameramann zickzackförmig versucht die Atrappe im Bild zu halten. Diese Regelschwingung ist viel zu schnell für eine Totzeit von rund 2,6 s. Die Kameranachführung geschah über Servos. Das war alles korrekt. Aber die 2,6 s Totzeit hat man eben vergessen.Jeder Regelungstechniker hätte bei dieser stümperhaften Studiodemonstration nur gelacht. Die Regelschwingungsperiode entsprach exakt derjenigen, welche ohne Totzeit mit den Servos zu erwarten gewesen wäre. Die Szene war etwa um den Faktor 5-10 zu schnell.
Auch bei einigen Abblendvorgängen und anderen Kamerasteuerungen kann man immer wieder sehen, daß diese Aktionen viel zu schnell ausgeregelt wurden.
"Drittens ist ebenfalls grober Unfug. Das Reflektionsvermögen der Mondoberfläche ist verglichen mit anderen
Körpern in unserem Sonnensystem bescheiden. Würde man einen Laser einfach auf die Oberfläche schießen,
würde er durch die unebene Oberfläche einfach in alle Richtungen zerstreut werden, der Mondboden ist doch
kein Spiegel! Und warum sollte der Retrospiegel das Licht streuen? Ihr völlig aus dem Zusammenhang
gerissenes Zitat von Harald Lesch zeigt da wieder, dass sie an echter Aufklärung nicht interessiert sind."
Die Reflektorgeschichte ist in vielfacher Hinsicht widerlegt. Der erste Punkt ist der, daß der Reflektor aufgrund des Sonnenwind in kurzer Zeit blind geworden wäre. Tage. Der Sonnenwind besteht aus Protonen und He und die Geschwindigkeit liegt bei ca. 600 km/s. Protonen dringen dabei etwa 0,1 my in die Oberfläche dieses Spezialmaterials ein (irgend ein Quarzzeugs) und hinterlassen einen verdampften Schußkanal. Die Protonendichte kann man bei Wikipedia nachlesen. Die Reflektoreintrittsfläche wird daher Sandgestrahlt. Durch teilweise Abschattung wird sie zudem noch in ihrer Geometrie verändert. Also hat man einen blinden Retrospiegel, der zudem nicht mehr eben ist.
Dabei wurde berücksichtigt, daß der Reflektor nur zeitweise vom Sonnenwind getroffen werden würde.
Mikrometeoritenbeschuß wurde dabei noch gar nicht berücksichtigt. Auch heute nach 40 Jahren messen die immer noch mit einem blinden Retroreflektor munter drauflos und wollen die Abstandsmessung sogar in den Submillimeterbereich verbessen.
Der nächste Beweis, daß es dort oben keinen Spiegel gibt, sind die reflektierten Signalstärken. Sie sind viel zu klein. Etwa um Faktor 1000 bis 100000, je nachdem, wie gut das Seeing ist und welche Retrospiegelgüte man für 1969 ansetzen will. Mit Sicherheit hätte man das best verfügbare der damaligen Zeit verwendet und das bedeutet einen Fehler beim Rückspiegeln von ca. 1".
Anhand der veröffentlichten Daten bei diesem Mc Donalds Observatorium (3 m Rohr) über einige 100 Messungen bei allen Mondphasenstellungen erkennt man, daß niemals dieselbe Stelle auf dem Mond getroffen wurde. Die spezifischen je Schuß empfangenen Rückstreuphotonen liegen bei rund 0,3 bis 0,003 je Schuß. Im Mittel bei 0,03.
Dies entspricht exakt dem, was man vom Rückstreulicht vom Mondboden erwarten würde. Natürlich mit einem 1 nm Filter, sodaß man wirklich nur die vom Laser gesendeten und am Mondboden gestreuten Photonen empfängt. Das Sonnenlicht spielt hierbei keine Rolle, da bei dieser Wellenlänge und dem Zeitfenster von der Sonne zu wenig Photonen aus dem Sichtbereich herunterkommen. Dies gilt für alle angeblichen Retrospiegel auf dem Mond.
Man konnte auch feststellen, daß dann, wenn mehrere Messungen hintereinander gemacht wurden ( eine Messung besteht aus 5000 Schuß) im Stundenabstand, sodaß man immer noch dieselbe Bodenstelle anpeilte, auch die Photonen/Schuß Ergebnisse eng zusammen lagen und nur um vielleicht 10 % differierten. Aber am nächsten Tag oder Woche, hatte man dann ein Ergebnis, was vielleicht um 10000 % daneben lag.
Bei diesen Entfernungsmessungen hat man versucht, eine Mondbodenstelle auf dem Mond zu finden, welche möglichst gute Reflexionseigenschaften hatte und von der Höhenstatistik her geeignet war.
Das bedeutet, man versuchte im Zeitfenster eine möglichst enge Verteilung hinzubekommen. Also eine enge, hohe Gaußkurve. Die Breite der Kurve entsprach dann den Bodenhöhendifferenzen und die Fläche unter der Kurve dem Reflexionsgrad. Und daneben gab es dann noch einige Keulen, weil das Gelände eben noch ein oder mehrere andere "Plateaus" auf andere Höhe aufwies. .
Das kann alles leicht gerechnet werden. Man gibt irgendein Mondbodenprofil vor und rechnet, was vom Laserblitz dann zurückkommt. Die Art der Kurven sind sehr, sehr ähnlich. Das sind alles nur Bodensignale.
Mit einem funktionierende Retrospiegel sähe das 1000 Mal besser aus. Da wären je nach unterstellter Güte der Reflektoren und Seeing 10 oder 100000 Photonen je Schuß zurückgekommen. Und nicht nur 0,01.
"Die Beobachtung, welche sie als ein „Wehen“ interpretieren, ist einer der größten Beweise dafür, dass die
sogenannte Mondlandungslüge nie stattgefunden hat. Es handelt sich dabei ganz einfach um ein langes
Nachschwingen, was charakteristisch für luftleeren Raum ist. Auf der Erde werden solche Bewegungen durch
den Luftwiderstand binnen Sekunden gebremst, auf dem Mond nicht. Achja: Vakuumkammern in der
geforderten Größe gibt es nicht. Dafür aber einen weiteren Beweis: Auf diversen Bildern laufen Astronauten nur
knapp an der Fahne vorbei, ohne dass sie sich auch nur einen Millimeter bewegt. Auf der Erde ist dies nicht
möglich, jede Bewegung verursacht durch die Verdrängung von Luft einen Zug."
Tja, da muß ich dich leider enttäuschen. Es gibt eine so große Vakuumkammer. In eine so große Vakuumkammer hat man einen Originalnachbau der Fahne hineingebracht und sie zum Schwingen angeregt. Der Operateur hat sich dabei so dämlich wie möglich angestellt, damit die in Luft schwingende Fahne möglichst so gegenphasig angeregt wird, daß sei gleich gar nicht ins Schwingen kommt.
Dann wurde die große Vakuumkammer evakuiert und das Experiment widerholt. Hierbei stellte er sich nicht so saudämlich an und die Fahne konnte man rund 3 Sekunden Schwingen sehen, bevor der Filmschnitt kam.
Denoch konnte man das wesentlich Messen. Die [b]Schwingungsperiode [/b]der im Vakuum frei schwingenden Fahne. [b]Sie betrug etwa 1,4 Sekunden[/b].
Dies entspricht recht genau dem theoretisch zu erwartenden Wert für ein Stabpendel, Stoffpendel oder auch Kettenpendel dieser Länge (ca. 28"). Wie gesagt, das war ein [b]Originalfahnennachbau der Mondfahne.
[/b]
Auf dem [b]Mondvideo[/b] kann man ebenfalls die [b]Fahnenschwingungsperiode [/b]nachmessen. Das sind [b]2,0 Sekunden[/b].
Da der einzige Unterschied zw. Vakuumkammerfahne und Mondfahne die Schwerkraft ist, hätte die Mondfahne mit einer Periode von 1,4 s * sqr ( 9,81/1,62) = 3,4 Sekunden Schwingen müssen. Die Mondfahe war aber nicht nur 10" lang, um mit 2 s zu schwingen..
Allerdings stellt man auch leicht fest, daß eine solche Mondflagge in Studioluft leicht mit 2,0 Sekunden Schwingungsperiode schwingen kann. Man kann dies sehr leicht selbst mit einem 70cm langen Handtuch ausprobieren.
Die Mythbusters haben sich auf den falschen Beweis verlegt. Nicht die Nachschwingdauer, welche übrigens auch in Studioluft genauso groß wie auf dem Mondvideo ist, ist interessant sondern die [b]Schwingungsperiode[/b].
Anscheinend hat das die dumme [b]NASA[/b] auch nicht gewußt, welche doch extra für dieses Experiment ihre große [b]Vakuumkammer[/b] zur Verfügung gestellt hat.