"Die Toleranz in der Gesellschaft muß jedem Bürger die Freiheit sichern zu glauben, was er will.
In meinem Staate kann jeder nach seiner Façon selig werden."
Friedrich II., der Große (1712 - 1786), preußischer König, genannt »Der alte Fritz«.
Man müßte es dahin bringen, daß sich alle Menschen des Fanatismus und der Intoleranz schämen.
Hat schon mal Jemand an die Rolle der sogenannten "Security-Firmen" gedacht, die weltweit die größten privaten Arbeitgeber sind und überall Standorte haben. Scholl-Latour hatte mal einen aufschlussreichen Artikel darüber geschrieben. Sie sind nationalitäten-ungebunden und für Geld (viel Geld natürlich) übernehmen sie alle Aufträge, egal ob aus der Privatwirtschaft oder von Regierungen. Sie verfügen über immense Geldsummen und sind technisch weitaus besser ausgestattet als jede Armee. Ihr Personal reicht vom kleinen Söldner bis zum Hightec-Spezialist. Es heißt, wer sich dort z. B. für 2 Jahre verpflichtet, kann je nach Auftrag bis zu 200.000 Euro oder mehr verdienen, d. h. wenn er es überlebt und wenn nicht, ist seine Familie trotzdem versorgt. Sie sollen vor allen Dingen die "Drecksarbeit" verrichten, die normale Streitkräfte aus kriegsrechtlichen Gründen niemals tun dürften, ohne internationale Konflikte zu verursachen.
Sie schaffen es auch sehr geschickt, sich aus der Presse rauszuhalten und/oder werden von dieser äußerst diskret behandelt. Dan Brown hatte in seinem letzten Buch, natürlich als unterhaltsame Fiktion, darüber berichtet. Allerdings betonte er, dass es diese Organisation tatsächlich gibt.
Wenn ich mir die Rekrutiertung der ISIS anschaue deren Ausrüstung und professionelle Organisation, dann könnte man schon Parallelen ziehen. Es sind ja nicht nur Idealisten dabei, viele tun es aus Geldgründen oder um ihre Familien zu ernähren.
Man muss immer nur fragen: Wem nützt es und wer darf nicht in Erscheinung treten?
Es gibt durchaus etliche verschiedene Richtungen des Islam, auch welche, die überhaupt nicht fanatisch sind, und als eine Religion, die anders als die christlichen Kirchen nicht zentralisiert ist, sollte der Islam für Reformen sogar prinzipiell noch offener sein als das Christentum
Das ist einfach nur Unsinn. Der Islam reformiert sich nicht. Das liegt an einem einfachen Fakt es gibt keine Autorität die gebietet. Kein Reibungspunkt an dem Kritik anlastbar ist. Damit gibt es in sich nichts antagonistisches was zwei Werte definiert wo reformiert ein neuer Wert eben den alten ersetzt. Und eben aus diesem Umstand heraus ist ein Moslem sich selbst Moslem genug, weil er das "Beste" ist was auf der Welt wandelt und eben jeder der nicht so lebt und ist wie der Moslem an sich schon unter ihm steht. Und was unter dem Moslem steht ist klar im Koran verankert, wie man damit umgehen muss.
Das Christentum hat sich dadurch reformiert das es eine Institution gab, an der ein Pol angelegt wurde und man einen Gegenpol bilden konnte, welcher eben den reformierten Weg darstellt. Der Moslem an sich ist das höchste und sich selbst einzugestehen er wäre es nicht würde zugleich ihn in den Glaubenskonflikt stürzen. Sprich Moslem der zugäbe andere wären Gleich wäre kein Moslem mehr. Und jede Bestrebung die eben diese Richtung zielen würde innerhalb des Islams wird sofort zerlegt durch die Selbstherrlichkeit der Maße an Muslimen die eben den Weg des Proheten als oberstes Gebot verinnerlichen.
Übrigens verteilen sogar die extrem fundamentalistischen Salafisten in Deutschland Korane, die ins Deutsche übersetzt sind.
Merkst du was - ich schrieb zuvor das der Koran nicht übersetzt werden darf. Der Quran ist Allahs Wort! Und eben daraus abgeleitet wird in der Übersetzung der Sinn verfälscht, weshalb eben das Verbot gilt. Nur der reine Quran ist der Wahre. Die Übersetzungen gibt es, diese sind aber nicht rein und nicht das Wort Gottes. Sprich wer danach lebt, lebt nicht nach dem Wort Gottes ist also kein Moslem. ;D
"Die Toleranz in der Gesellschaft muß jedem Bürger die Freiheit sichern zu glauben, was er will.
In meinem Staate kann jeder nach seiner Façon selig werden."Friedrich II., der Große (1712 - 1786), preußischer König, genannt »Der alte Fritz«.
Man müßte es dahin bringen, daß sich alle Menschen des Fanatismus und der Intoleranz schämen.
Der alte Fritz hat schon recht gehabt. Nur sollte man auch das Original heranziehen: "Die Religionen Müsen alle Tolleriret werden und Mus der fiscal nuhr das auge darauf haben, [b]das keine der andern abruch Tuhe[/b], den hier mus ein jeder nach Seiner Fasson Selich werden!" ( http://www.archive.org/stream/preussenunddiek06grangoog#page/n25/mode/2up) - Und hier haben wir ein fundamentales Problem mit jeder Weltreligion, die sich selbst den anderen als Überlegen sieht. Eben das ist klar bei den Abrahamitische Religionen der Fall. Das Judentum hat keinesfalls seinen Vorherrschaftsanspruch aufgegeben. Das Christentum mit nichten, nur ist der eben durch die Reformation kastriert worden. Und beim Islam gibt der Koran die Marschrichtung vor. - Der Koran sagt was du zu tun hast als rechter Moslem. Diese Vorgabe abzulehnen bedeudet vom Glauben abzufallen und eben darauf steht die Todesstrafe. Aber he alles cool, weil Islamisten sind ja voll die netten Typen und schauen da auch mal gern drüber hin weg. :-X
Man muss immer nur fragen: Wem nützt es und wer darf nicht in Erscheinung treten?
Das die Finanziers damit eine Absicht verfolgen ist wohl klar. Aber hier gehts für diese primär darum eine Religion aufzuzwingen, die gefügig macht, da man ohne Rechtsstaat mit Vorwürfen den Glauben zu verletzen Opposition leicht kontrollieren kann. Insofern ideal um sich eine Macht zu sichern und zu erhalten. Aus der Perspektive ist die Förderung durch Machthaber geradezu wünschenswert und die Verbreitung umso besser, da eben aus sich heraus eine Umma das Ziel ist, wo nur noch Muslime leben nicht ohnehin dass die Machtelite vorherrschen kann. Immerhin tun die Kameltreiber aus der Wüste das nun schon in guter Generationenfolge.
Die westliche Welt wird ebenfalls ein gutes Stück Reformation im Umgang mit derartigen Situationen benötigen. Die Denke der 60er oder 80er Jahre hilft hier nicht mehr weiter. Anzunehmen, man könnte ISIL so mal eben militärisch besiegen und das Thema sei erledigt, wäre unzureichend und naiv. Erinnere nur mal an die Exekutierung von Bin-Laden und dessen Strukturen. Nach kurzer Zeit formierten sich dann einfach neue dezentrale Gruppen, die nun nahtlos weitermachen. ISIL ist ein Zusammenschluss solcher.
Das bedeutet, man kann durch starke militärische Mittel sicherlich erstmal einen Kombatanten eindämmen, sozusagen Symptome beseitigen... aber das alleine wirds nicht gewesen sein.
Man braucht neue Ideen und alles, was sich nicht reformiert/ändert, bedeutet Stagnation.
Seltsam, aber was wäre, wenn man denen ihr eigenes Staatsgebiet oder Kalifat geben würde, mit klar definierten Grenzen und jeder, der so leben will, wie diese radix Muslime soll das dann dort nach deren eigenen Regeln der Scharia, mit all dem unreformierbaren Gedöns des 7. Jahrhunderts tun können, wenn die es so haben wollen.
Denke das ganze Phenomän würde sich dann rasch von selbst entzaubern... schliesslich benutzten die ja scheinbar dann doch auch ganz gerne moderne Technologien wie Laptops, Smartphones, Facebook, Twitter usw... passt irgendwie nicht so ganz ins 7. Jahrhundert oder?
Andererseits gibt es solche Staatsgebilde ja schon. Saudi Arabien z.B. also erschliesst sich mir grad nicht, was diese Typen eigentlich genau wollen !?
Man braucht neue Ideen und alles, was sich nicht reformiert/ändert, bedeutet Stagnation.
Herzlichen Glückwunsch du hast den Kernpunkt des Islam ausfindig gemacht. Beim Islam geht es ja gerade darum dass die Religion nicht interpretierbar ist sondern "Gottes Wort" genau so geschrieben steht und jede ungleiche Verhaltensweise, die nicht damit übereinstimmt Strafe nach sich zieht.
Seltsam, aber was wäre, wenn man denen ihr eigenes Staatsgebiet oder Kalifat geben würde, mit klar definierten Grenzen und jeder, der so leben will, wie diese radix Muslime soll das dann dort nach deren eigenen Regeln der Scharia, mit all dem unreformierbaren Gedöns des 7. Jahrhunderts tun können, wenn die es so haben wollen.
Aja die aggresivste Relegion der neueren Geschichte soll sich an Grenzen halten. Hmpf. Das mit Ideen und schließlich handelt es sich auch bei einer Ideologie die als Bezeichnung das eingrenzendere Synonym Religion verwendent, immer noch um ein Gedanken und die sind frei. Da wird sich nichts an Territorien halten. Außer man hat die Huzpe Andersdenkende aus der eigenen Gemeinschaft auszusortieren. - Es gibt eine Lösung dafür aber das auszusprechen, wird nach gutmenschlichen Moralvorstellungen abgelehnt. Insofern läuft es eh darauf hinaus wie damals als die Türken vor Wien standen, nur dass man sich die 5te Kolone schon in die Stadt geholt hat, bevor der Bevölkerung überhaupt klar wird, dass es ihnen bald ans Leder geht.
Andererseits gibt es solche Staatsgebilde ja schon. Saudi Arabien z.B. also erschliesst sich mir grad nicht, was diese Typen eigentlich genau wollen !?
Ein Kalifat. Die Umma. Muslime sind nichts anderes als Kommunisten nur mit der Methodik aus eben der Zeit der Entstehung des Islam.