Hab gerade Dokumente die sich zufälliger- unerklärlicher-weise in meinem Besitz befinden durchgesehen und bin da bei 'etwas' ältern Stücken auf etwas zu einem Vorfall 1986 gestoßen.
Da dies mich interessierte dachte ich mir schauste mal im Internet, was so im Allgemeinen zu diesem Datum und geschehen steht.
Was ich zuerst an etwas umfangreicherer Stellungsnahme fand:
Die GiftwolkeIm Hochland des westafrikanischen Kamerun verzieren über 30 Seen die hügelige Landschaft mit ihren grünen Tälern. Die ruhigen Seen erstrecken sich wie die Perlen einer Kette vom Atlantik bis zum Tschadsee quer durch das Land. Doch ihre Idylle ist trügerisch, denn die stillen Wasser sind Kraterseen und bergen ein furchtbares Geheimnis. Einer von ihnen tötete am 21. August 1986 lautlos und auf grausame Weise nahezu 2000 Menschen und 3000 Tiere. Die Einwohner des Dorfes Lower Nyos beachteten das laute Geräusch nicht, das vom Lake-Nyos aus einer Meile Entfernung herüberschallte, denn die meisten schliefen noch. Diejenigen, die es vernahmen, konnten nicht ahnen, [b]daß der Lärm, der demjenigen eines tieffliegenden Flugzeugs ähnelte, die Freisetzung einer riesigen Gaswolke aus tödlichem Kohlendioxid ankündigte.[/b] Die Giftwolke war 50 Meter hoch und zog still, alles Leben erstickend, durch das Tal. Der Lake-Nyos ist ein kleiner See, der einen tiefen Vulkankrater ausfüllt. Über Jahrhunderte strömten Kohlendioxid und andere Gase aus Spalten in den See und sammelten sich in den tiefen Wasserschichten, die mit den Gasen übersättigt wurden. Solche Vorgänge finden weltweit in vielen Vulkanseen statt. Jedoch wird das Wasser der meisten Vulkanseen durch jahreszeitliche Temperaturschwankungen und starke bis stürmische Winde bewegt und vermischt. Durch die tropische Sonne in Kamerun bleibt das stark erwärmte und somit leichtere Oberflächenwasser stets über dem kalten Tiefenwasser. Zwar entweichen kleinere Mengen an Gas unbemerkt in die Atmosphäre, der größte Teil wurde aber am Grund des Sees angereichert. Vermutlich durch einen kleineren Erdrutsch oder eine kleine Vulkaneruption wurde dieses Gleichgewicht der Wasserschichtung gestört, wodurch das Kohlendioxid an die Oberfläche gelangte. Das tödliche Gas perlte aus und eine riesige Wolke, die schwerer als Luft war, zog entlang der Bodenoberfläche in die Täler. Bis sie sich auflöste erstickten fast 2000 Menschen in ihr. Rettungsmannschaften, die Tage später eintrafen, berichteten, daß alles Leben vollständig vernichtet war. Nichteinmal eine Fliege schwärmte zwischen den toten Menschen und Tieren. Es war so, als wäre eine Neutronenbombe gezündet worden.
Passiert relativ häufig sowas, noch häufiger sind Gas und Asche Eruptionen gabs erst vor ein paar Jahren die Gaswolke hat damals einige Dörfer ausgelöscht, was 1986 schlimmer war war Tschernobyl.