Benachrichtigungen
Alles löschen

Wer ist Gott?

80 Beiträge
16 Benutzer
0 Reactions
3,790 Ansichten
Beiträge: 2134
Admin
(@erutan)
Mitglied
Beigetreten: Vor 21 Jahren

Obwohl vieles heute umgedeutet wird, läßt sich letztendlich sehr gut nachvollziehen und auch belegen wer der Judengott (und damit wohl auch der Christen- und Moslemgott) war. Es ist eine Gestalt, die in einer uralten mesopotamischen Geschichte namens Atrahasis Epos, das etwa bis zur Flut reicht, als Enlil beschrieben wird, als einen gestrengen Herrscher, der sich vor nichts so sehr fürchtet, als davor, daß die kleinen Menschen, die sein Bruder als Arbeitssklaven gezüchtet hat, so zahlreich weren, dß sie ihn und seine Sippschaft entmachten könnten.

Und ja, diesen Enlil konnte man anfassen. Das konnten ja selber noch die frühen Juden.


Antwort
Beiträge: 2
Registered
Themenstarter
(@seeigel89)
New Member
Beigetreten: Vor 12 Jahren

Vielen dank für eure Antworten.
Aber wie kann ich Kontakt mit ihm aufnehmen?
Wo ist er? und so nebenbei,ist er männlich oder weiblich?


Antwort
Beiträge: 183
Registered
(@seda33-2)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

@ Erutan

Hat das vielleicht etwas mit der Theorie von Däniken zu tun? Ich lese zzt. mehrere Bücher mit ähnlichem Thema und versuche, die Puzzelteilchen zu einem verständlichen Bild zusammenzufassen. Demnach haben ursprünglich außerirdische Kolonien die Erde bevölkert und Menschen als Arbeitersklaven gezüchtet, um Bodenschätze etc. abzubauen. Diese wurden dann als Götter verehrt und hatten und haben bis in die heutige Zeit die Geschicke der Erde gelenkt. Heute leben sie unerkannt in Dynastien im Hintergrund und heiraten und vermehren sich nur untereinander, weil die Blutlinie ihnen sehr wichtig ist und sie ihr unglaubliches Vermögen nicht mit den "ordinären" Menschen-Züchtungen teilen wollen. Wie du oben bereits geschrieben hattest, hat sich die Menschheit schneller vermehrt, als ursprünglich gedacht oder vorgesehen. Offenbar wird und wurde ständig daran gearbeitet, dies wieder rückgängig zu machen durch Kriege, Hungersnöte, Seuchen etc.

Ebenso wird berichtet, dass es sich hierbei um Satanisten handelt, die von Urbeginn der Menschheit gegen das wahre Göttliche gekämpft haben. Wenn man sich die heutige Weltlage ansieht, mag man das fast nicht als Phantasie abtun.

Das alles wirft m. E. mehr Fragen auf als es beantwortet:

Wie kommen die Religionen ins Spiel? Wenn sie künstlich erschaffen wurden, warum sind dann die Aussagen von Jesus eigentlich recht vernünftig? Wenn man seinen Anweisungen folgen würde, könnte das "denen" doch auch nicht in den Kram passen?

Was hat es mit der echten Göttlichkeit auf sich? Was ist mit der Spiritualität? Was geschieht nach dem Tod und warum die Wiedergeburt, wenn dieser Planet ein Tummelbecken Satans ist?

Natürlich werden wir diese Fragen hier nicht eindeutig klären können, aber ich finde sie, gerade in der jetzigen Weltlage, wichtig. Irgendwie hat man schon den Eindruck, dass sich die Endprognosen aus der Bibel rasant auf uns zubewegen. Ohne den Glauben an Gott und ein Weiterleben nach dem Tod kann man die Nachrichten fast nicht mehr ertragen! 


Antwort
Beiträge: 2134
Admin
(@erutan)
Mitglied
Beigetreten: Vor 21 Jahren

Hat das vielleicht etwas mit der Theorie von Däniken zu tun?

Nicht wirklich. Gerade Däniken hat sich nicht auf die voderasiatischen Schriften spezialisiert. Eher schon Sitchin.

Und auch ganz anders. Andere Rasse - Ja
Anderer Planet (Außerrdische) - wohl eher nein.

Meiner Ansicht nach gibt es drei Möglichkeiten:

1. Es gab vor dem Menschen bereits eine oder mehrere Hochzivilisationen. Die sind aus irgendeinem Grund fast ausgestorben. Die Überlebenden oder Nachkommen der Überlebenden waren jene An-unna-Ki und Igigi wie sie in einigen der ältesten mesopotamischen Epen bezeichnet werden.

2. Die Menschheit hat sich nicht homogen entwickelt. Eine Minderheit hat dem Rest über einen so langen Zeitraum Wissen vorenthalten bis der Unterschied so groß war, daß eine Herrschft darauf begründet werden konnte.

3. Es handelt sich um die mächtigste Lebensform dieses Planeten: Mikroorganismen, die eine art von Schwarmintelligenz (trifft es aber nicht ganz) bilden können. Dann waren die "Götter" (nur in heutigen Übersetzungen verwendet man diesen Begriff. Selbst die frühen Juden bezeichneten diese Wesen in der hebräischen Form der Genesis noch als "Elohim" was Herrscher bedeutet) nichts anderes als befallene oder infizierte Menschen...was u.a. ihre Langlebigkeit oder beinahe Unsterblichkeit erklären könnte und gleichzeitig mit der heidnischen Betrachtung der Sterblichkeit der Götter in Einklang bringen könnte.

Ist auch alles nicht soooo wichtig um die Frage "Wer war Gott" zu klären.
Um diese Frage zu beantworten muß man nur jene Schriften lesen aus denen das alte Testament abgeschrieben wurde. Die füllen dann die Lücken, die die Bibel läßt.

Erst etwa 200 a.Z. im Judentum und ganz besonders ab 300 n.Z. mit dem Aufkmmen des Christentums und des Islam wurde diser Gott praktisch vergeistigt und entkörpert.

Wie kommen die Religionen ins Spiel? Wenn sie künstlich erschaffen wurden, warum sind dann die Aussagen von Jesus eigentlich recht vernünftig? Wenn man seinen Anweisungen folgen würde, könnte das "denen" doch auch nicht in den Kram passen?

Das Judentum ist vom hebräischen Priestertum erschaffen worden. Hier könnte ich mir eine allmähliche Überleitung vom echten heidnischen Dienertum eines real existierenden Wesens hin zum Brauchtum und zur Verselbständigung ohne praktischen Sinn nachdem dieses Wesen längst nicht mehr da war.

Das Christentum zeigt aber alle Zichen einer Retortenreligion, die jüdische Glaubensinhalte mit römisch heidnischen Kulten verknüpft. Wie Jesus da hinein kam ist ganz einfach. Seine Wurzeln liegen in mindestens einem römischen Wiederauferstehungskult, der seinerzeit sehr populär war, der Mithraskult. Die Römer kannten sogar bereits vor dem Christentum eine solche Gestalt samt Kreuzigung und allem Drum und Dran: Orpheus.


Antwort
Beiträge: 42
Registered
(@ockhams-razor-2)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

Dass das Christentum als jüdische Sekte Wurzeln im Judentum besitzt sollte niemanden überraschen, zumal es den Anspruch besitzt die Erfüllung der jüdischen Prophezeiungen zu sein.

Jesus brachte allerdings einige sowohl für den römischen Pantheon als auch das Judentum atypische Aspekte ein die keinesfalls auf eine "Retortenreligion" hinweisen. Primär seien hier der Missionsbefehl und die ziemlich drastischen Abweichungen in Hinsicht auf Moral genannt.

Den Beleg dafür dass der jüdische Gott einfach nur ein Typ war der die Zuchtexperimente eines Bruders mit Skepsis beäugt hat würde ich gerne sehen - zumindest wenn er sich signifikant von "es steht im Internet, also ist es wahr" unterscheidet. 😉


Antwort
Seite 2 / 16
Teilen: