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vermeidliches Grab Jesu entedeckt

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(@highjump)
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Nach Dan Browns "Sakrileg" verlagerte sich die Debatte um den Jesus außerhalb der biblischen Mythen in die Öffentlichkeit. Jesus soll Maria Magdalena geheiratet haben und ein Kind mit haben etc. pp.
Alles Unsinn war die vorwiegende wissenschaftliche Meinung, jetzt hat aber jemand was ganz interessantes ausgegraben - das vermeidliche Grab Jesu nebst Maria und einem Kind namens Judas.

Selbstverständlich ist alles wieder Unsinn, hier ein kleiner Einstieg ins Thema aus den "Business News" [url] http://www.businessnews.com/panorama/art624,370559.html?fCMS=fc6f991a3907b095f3469927aa0536e9 [/url]

erusalem
James Cameron: Haben Jesus' Grab gefunden
Ein in Jerusalem gefundener Knochensarg aus Kalkstein könnte nach Überzeugung von Experten die Gebeine Jesu enthalten haben. Das behaupteten der israelisch-kanadische Dokumentarfilmer Simcha Jacobovici und der dreifache Oscar-Preisträger James Cameron bei einer Pressekonferenz in New York.

             
       

Dieses Grab hält ein Dokumentarfilmer-Team für die letzte Ruhestätte von Jesus Christus und seiner Familie.
     

Dort diskutierten sie zum ersten Mal öffentlich ihre Beweislage für den Dokumentarfilm, den sie über Jesus' angebliche Grabstätte gedreht haben. «Wir haben konkrete archäologische und forensische Hinweise dafür», betonte Cameron. «Jede Tatsche wurde doppelt, dreifach und vierfach gecheckt», sagte Jacobovici. Der Film wird am Karfreitag (6. April) in Deutschland im privaten Fernsehsender ProSieben gezeigt.

Die Filmemacher präsentierten bei der Pressekonferenz zwei schmale Särge aus Kalkstein, die bereits in den 80er Jahren bei Bauarbeiten im Jerusalemer Stadtteil Talpiot gefunden worden waren. Die Steinsärge waren mit acht weiteren Särgen von einer israelischen Behörde eingelagert worden. Die sich darin befindlichen Knochen wurden allerdings nach dem Gesetz erneut beigesetzt. Trotzdem könne man noch DNA-Spuren auf dem Boden der Särge finden, sagte Jacobovici.

Der angebliche Fund der Grabstätte von Jesus in Jerusalem hat unter Archäologen und Religionswissenschaftlern eine heftige Debatte ausgelöst. Kritiker wie der Experte für das Neue Testament an der Universität Leiden (Niederlande), Professor Jürgen Zangenberg, bezeichnen die dem Film zu Grunde liegende Theorie als unrealistisch. In «The Burial Cave of Jesus» (Die Grabhöhle von Jesus) gehe es nicht um wissenschaftliche Erkenntnisse. «Hier geht es um Geld und um Schlagzeilen», sagte Zangenberg.

Auch in Israel ist die Bedeutung der bereits vor 26 Jahren entdeckten Höhle umstritten. Einer der federführenden Archäologen, Professor Amos Kloner, hatte der dpa in Jerusalem erklärt: «Es ist eine sehr schöne Geschichte, aber es gibt keinen Beweis dafür», dass es sich wirklich um die Ruhestätte von Jesus handelt. Die auf den Särgen gefundenen Namen seien zu jener Zeit weit verbreitet gewesen.

Einige Forscher ziehen wegen der Einkerbungen auf den Sarkophagen den Schluss, dass es sich bei der Höhle um die Grabkammer von Jesus handeln könnte. Auf sechs der zehn Särge sei zu lesen: «Jesus, Josephs Sohn» sowie «Judah, Sohn von Jesus» und «Maria» (zwei Mal). Nach Auslegung der Forscher ist einmal die Mutter von Jesus und das andere Mal Maria Magdalena gemeint. Aus den Angaben über Judah folgern die Gelehrten, dass Jesus einen Sohn gehabt haben könnte.

Für Zangenberg fehlt der Beweis, dass die Knochen Jesu jemals in eine Steinkiste, ein so genanntes Ossuarium, gelegt wurden. «Nach den Berichten der Evangelien wurde Jesus in ein Grab gelegt. Dann verschwand die Leiche», sagte er. Es gebe keinen Beweis für eine damals übliche Sekundärbestattung, bei der später die Knochen von Toten in eine steinerne Kiste gelegt wurden.

Auch die Namenskombination auf den steinernen Knochenkisten ist für den Religionswissenschaftler kein Beweis. «Die Namenskombination kann damals viel häufiger vorgekommen sein», sagte Zangenberg. Die Auswahl der Namen sei damals sehr klein gewesen. «Yeshua ist wie Hans oder Kurt», und Maria sei der häufigste Frauenname gewesen.

Als reine Vermutung bezeichnete Zangenberg auch den Schluss, Jesus und Maria Magdalena müssten verheiratet gewesen sein. Das Erbgut der Knochen in den beiden Kisten zeige lediglich, dass die beiden Toten nicht miteinander verwandt waren, mehr nicht. «Es werden Vermutungen aufgestellt, daraus werden Fakten gemacht und darauf werden neue Vermutungen aufgestellt», sagte er.
26.02.2007 22:15


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(@zutiote)
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ich meld mich auch mal wieder^^

ich würde sagen erst mal abwarten wie es sich entwickelt. also bei den fernseh aufnahmen waren die namen mit etwas fantasie schon zuerkennen. aber warum hat es fast zehn jahre gedauert bis man damit an die öffentlichkeit ging, bzw. es entdeckt hat. könnte es vielleicht auch ne pr maßnahme sein?


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(@uranus32)
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Gute Frage!

Aber aus religöser Sicht ist es eigentlich egal ob es wirklich deren Gebeine sind. Wenn man mal esotherische Grundgedanken mit einbezieht, dann ist es sehr naheliegend das Jesus Frau und Kind hatte; - aus der Vereinigung zweier Polaritäten( Yang, männlich - Yin, weiblich) entsteht etwas Neues, Lebendiges. Und wenn die Ehe etwas Heiliges ist, warum sollte gerade ein bedeutender Prophet darauf verzichten!?
Ich kann mir auch gut vorstellen das es dem Vatikan gar nicht passt - dieser menschlich wirkende Jesus. Er wäre dann nicht mehr diese einmalige, mit Feenstaub überzogene Erscheinung. Es würde ein neues Bild entstehen lassen und so einiges in Frage stellen, was die Kirche so lehrt.

Und soweit ich weiß, wurde Jesus auch Rabbi genannt. Rabbi kann man aber nur werden, wenn man verheiratet ist. Ein mögliches Indiz also.

Gruß Uranus32!


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(@highjump)
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Im Prinzip ist es naiv anzunehmen, dass Jesus keusch war, es gehörte zumindest damals, ich weiß nicht, wie das heute ist, in der jüdischen Gesellschaft dazu ein verheiratet zu sein und ein Kind zu haben.

Es passt halt der Kirche nicht in ihr Welt- Bibel - Jesusbild.

könnte es vielleicht auch ne pr maßnahme sein?

Natürlich ist da viel PR dabei, es geht immerhin um ne BBC-Doku inkl. Werbeblock. Wahrheit definiert sich heute sehr stark über PR-Erfolg.


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(@arkas-2)
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«Wir haben konkrete archäologische und forensische Hinweise dafür», betonte Cameron. «Jede Tatsche wurde doppelt, dreifach und vierfach gecheckt»,

Weiter?
Auf sechs der zehn Särge sei zu lesen: «Jesus, Josephs Sohn» sowie «Judah, Sohn von Jesus» und «Maria» (zwei Mal).

Wie darf man das verstehen? Steht das ALLES auf jedem der sechs Särge oder nur jeweils ein Name?
Das wären dann zwei Frauen namens Maria und vier Männer, wieviele Jesus und Judahs geht aus dem Artikel ja leider nicht hervor.
Trotzdem könne man noch DNA-Spuren auf dem Boden der Särge finden, sagte Jacobovici

1. Ja, davon bin ich überzeugt, denn:
bei Bauarbeiten im Jerusalemer Stadtteil Talpiot gefunden
und:
Die sich darin befindlichen Knochen wurden allerdings nach dem Gesetz erneut beigesetzt.

2. Ja und? Will er das mit Turiner Grabtuch vergleichen?

Ich begreife nicht ganz warum es naiv sein soll anzunehmen, dass Jesus nicht verheiratet war.
Die Kirche geht davon aus, dass er der Sohn Gottes war.
Ist dem so steht seiner Keuschheit und allen anderen Dingen die die Kriche über Jesus lehrt und die allen möglichen Leuten aus welchen Gründen auch immer nicht passen, überhaupt garnichts im Wege.
Ist dem nicht so, ist es durchaus möglich, dass auch bei den anderen Dinge die die Kirche über ihn lehrt einige Fehler vorliegen.
Es ist schlicht und ergreifend eine Glaubensfrage, also "Ja" oder "Nein", und bitte nicht "Ja aber" und sich dann hinter pseudowissenschaftlichem Gedöns verstecken.

Die Bauernfängerei mit fundamentaler Kirchenkritik nimmt wirklich immer groteskere Ausmaße an. Während man in der islamischen Welt Angst um sein Leben haben muss wenn man irgendwelchen Lehren widerspricht bekommt man in der christlichen Welt für sowas ausnahmslos Beifall nur weil die Kirche vor hunderten von Jahren ein paar Hexen verbrannt hat, irgendwelche astronomischen Tatsachen nicht anerkennen wollte, nicht jedem dahergelaufenen Besserwisser die Archive öffnet, sich nicht allen krankhaften Auswüchsen des Zeitgeists unterwirft und weil sich das liberale Establishment für so moralisch rein hält, dass es darüber urteilen zu dürfen glaubt.


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