Anbei möchte ich hier mal ein Beispiel nennen:
Ich habe meine Bank gebeten mir mal 3 Monatsraten zu stunden. Sofort war meine "Bankberaterin " Feuer und Flamme. Das geht alles nur wenn man die vorhandenen Kredite zusammenlegt.
Info: ich habe momentan 15.000 Euro Kreditschulden. Wäre ich auf den Vorschlag der Frau eingegangen hätte ich am nächsten Tag eine monatliche Erleichterung von 162 Euro gehabt. Klingt gut, nicht war? Aber hätte ich dann plötzlich eine Kreditschuld von 30000 Euro gehabt.
Fazit: meine "Helferin" hätte in nullkommanix (45-ig Minuten) gut 15ooo Euro für ihre Bank gutgemacht. Jetzt habe ich noch 3. Jahre abzuzahlen. Wäre ich der Tante auf den Leim gegangen wären es 7. Jahre. Wie heisst wohl meine Bank? .... Der Name "Stadt" (vom Englischen ins Deutsche übersetzt ) kommt drinn vor! ;D
Und die Frau hat sich solche "Mühe" gegeben, sooft ihren "Vorgesetzten" um eine Lösung gebeten ( den ich niemals zu Gesicht bekommen habe ! ).
Wenn jemand mit dieser Bank Erfahrung hat ... Immer los! ;D
Grüße,
Andreas
daran muß ich auch immer denken, wenn mir irgend einer raten will mein geld in gold oder der gleichen zu investieren. wenns mit unserer erde den bach runter geht, wird auch kein gold oder silber einen den arsch retten. 🙂Wenns so weitergeht kann nen Stück Kohle bald mehr Wert sein als nen Kilo Gold.
Will man uns vielleicht bewusst mit sowas von anderen Geschehnissen ablenken?
Das Geld immer vordergründiger wird und sich Finanzkriesen zur Zeit häufen ist mir in letzter Zeit vermehrt aufgefallen. Der Vormarsch des Kapitalismus bedeutet den Tod des Volkes.
Liebe Grüsse
Z
kommt mir auch wie ein langsammessterben vor. der kapitalismus macht ja schon was länger seinen siegeszug.Der Vormarsch des Kapitalismus bedeutet den Tod des Volkes.
Ob Kapitalismus wirklich so schlecht ist, hängt davon ab, wie man das definiert.
Ich finde es z.B. gut, wenn ich relativ frei wirtschaften kann, also ein Produkt oder eine Dienstleistung zu einem bestimmten Preis den ich mir selber überlege am Markt anbieten kann, ohne vom Staat gegängelt zu werden.
Probleme bereiten uns die Globalisierung und vor allem unser Geldsystem, dass eine Verteilung von denen die nichts oder zu wenig haben zu denen die sehr viel haben zwangsläufig zur Folge hat.
Um zu wenig Geld zu haben muss man übrigens nicht im herkömmlichen Sinne "wenig" Geld haben. Wir zahlen ja nicht nur Zinsen für eigene Kredite sondern über Steuern und Preise auch die Zinsen für Kredite des Staates und der Hersteller/Dienstleister bei denen wir einkaufen. Wer also vom System profitieren will, muss soviel Geld angelegt haben, dass er mehr Zinsen bekommt als er direkt oder indirekt bezahlt. Ob da ein paar zigtausend reichen bin ich mir nicht so sicher.
Gold oder Kohle gute Frage. Gold wird immer mehr wert sein als Papier und Kohle wird immer einen höheren Heizwert haben als Papier, weshalb beide schonmal was gemeinsam haben, nämlich einen höheren inneren Wert als jedes Zettelgeld der Welt (von digitalem Geld mal ganz zu schweigen).
Ob man nun in Gold investiert oder nicht hängt natürlich vom Vermögen ab, aber das Argument wenn alles den bach runterginge wäre Gold nichts wert zieht nicht, zumindest dann nicht, wenn man damit rechtfertigen will, dass man sein Geld lieber auf der Bank lässt. Denn mit den lustigen kleinen Plastikkarten kann man sich dann höchsten noch die nicht vorhandene Butter aufs nicht vorhandene Brot schmieren, während man mit Bargeld am Anfang jeder erdenklichen Krise einkaufen kann und Gold seit 5.000 Jahren quasi weltweit als Zahlungsmittel akzeptiert wird.
Aber eines ist klar, die Inflation (Thema das Threads ;)) wird immer schlimmer und die Löhne steigen nicht genauso schnell an. Es besteht zwar immer noch die Möglichkeit eines deflationären Crashs, also dass einige Banken verrecken und das Geld - wenn auch vielleicht nur für kurze Zeit - massiv knapp wird, aber grundsätzlich kann man vor allem für kleinere Vermögen uneingeschränkt empfehlen, das bischen Geld das man entbehren kann nicht aufs Sparbuch zu tragen sondern irgendwas dafür zu kaufen, dass man in Zukunft sowieso bräuchte. Also Vorräte an Lebensmitteln, Hygieneartikeln und quasi allen Konsumgütern die man fürs Leben braucht. Für den Deflationsfall Bargeld zuhause bunkern.
Hat man mehr oder viel mehr Geld hat kommt man um Gold/Silber quasi nicht rum, wenn man es nicht der Inflations- oder Verlustgefahr aussetzen will.
Im falle eines Deflationären Crash würden alle Güterpreise zusammenkrachen und ein 1kg Gold könnte man vileicht schon für ein paar 100 eure bekommen. das blöde is nur, dass bei einem deflationären crash, alle ihr Geld verlieren würden.
Ich glaube aber nicht, dass es zu einem solchen Crash kommt, sondern eher zu einer Hyperinflation.
(Man bedenke den Leitzins der USA der auf 2.25% ist).
Eine Inflation find ich gar nicht so schlecht. Ich weiss gar nicht ob eine Wirtschaft mit einer stabilen Währung funktionieren würde. So was sollte sich mal ein Wirtschaftsprofessor überlegen, denn ich kann diese Frage gar nicht beantworten.
mfg joosh