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[BUCH] Zecharia Sitchin - Der Zwölfte Planet

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(@nitokris)
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[#1121982170]

Ich hab mal vor einiger Zeit aufgrund furchtbarer Langeweile eine Zusammenfassung dieses Buches geschrieben ??? und auch schon mal in einem anderen Forum gepostet, was allerdings nur bei einigen wenigen Usern auf Gegenliebe gestoßen ist. Sitchins Theorie spiegelt nicht eins zu eins meine eigene Meinung wieder, und doch sehe ich sie als einen zu beachtenden Denkanstoß, wie das Leben auf der Erde entstanden sein könnte.

Zecharia Sitchin, ein geborener Russe, wuchs in Palästina auf, wo er Alt- und Neuhebräisch, semitische und europäische Sprachen lernte. Der Autodidakt, der sich mit dem Alten Testament sowie der Geschichte und Archäologie des Nahen Osten beschäftigte, ist einer der wenigen Orientalisten, die die sumerische Keilschrift lesen können. Nachdem er ein paar Jahre an der „London School of Economics“ studierte, arbeitete er längere Zeit als Journalist in Israel.
1976 erschien sein erstes Buch „Der Zwölfte Planet“, ein Ausnahmewerk über die Anfänge der Menschheitsgeschichte, das sogar bei hochdekorierten amerikanischen Würdenträgern wie Colin Powell und Norman Schwartzkopf Beachtung fand. Daher sollte man annehmen, dass sich diese beiden Golfkriegsveteranen der historischen Wichtigkeit des umkämpften Zwischenstromlandes sehr wohl bewusst waren und deshalb davor zurückscheuten, wichtige Kulturgüter bombardieren zu lassen, wodurch es Saddam Hussein, der sich offenbar bevorzugt an diesen sehr geschichtsträchtigen Plätzen versteckte, jahrelang glückte, sich dem amerikanischen Bombenhagel zu entziehen. Gerade deshalb ist es ganz besonders merkwürdig, dass die Amis den früheren Standort von Babylon mit einem militärischen Sperrgebiet zubetoniert haben.
Sitchins größter Erfolg ist wohl die Aufdeckung der Hieroglyphenfälschungen in der „Cheops-Pyramide“ im Buch „Stufen zum Kosmos“, durch den britischen Oberst Richard Howard Vyse, der die ganze Welt glauben machen wollte, er hätte in der obersten Entlastungskammer eine rot aufgemalte Kartusche mit dem Namen CHUFU (=Cheops) „entdeckt“.
Tatsache ist, dass außer in den von Vyse mit Schwarzpulver aufgesprengten Kammern nirgendwo Hieroglyphen in der großen Pyramide gefunden worden sind. Verwundern sollte auch, dass sich die rote Farbe der Kartusche von den übrigen Steinmetzzeichen, die vor der Erbauung der Pyramide im Steinbruch angebracht worden sind, deutlich unterschied, die Zeichen teilweise über die Fugen der Steinblöcke hinweggeschrieben wurden, die besagten Hieroglyphen in keiner Weise den ägyptischen Ansprüchen der Ästhetik entsprechen und, dass die einzelnen Zeichen bunt aus verschiedenen Perioden zusammengewürfelt sind.
Doch mehr zu diesem interessanten Thema wird es in einem späteren Artikel zu lesen geben.
Sitchins Erstlingswerk hat zwar keinen Anspruch auf die ganze und absolute Wahrheit, da die Übersetzung der akkadischen und babylonischen Schriftzeichen in vielen Fällen noch immer eine Interpretationsfrage ist, aber man sollte sich trotzdem beim Lesen der folgenden Zeilen vor Augen führen, dass die sumerische Zivilisation die erste Hochkultur auf der Erde war, die eine Schrift hervorbrachte (außer vielleicht Atlantis, aber das muss erst noch entdeckt werden), wodurch ihre niedergeschriebenen Texte als die älteste und somit unverfälschteste Quelle anzusehen sind, wobei man trotzdem noch erwähnen sollte, dass bereits im alten Babylon Geschichtsfälscher am Werk waren, die die Mythologie zu Gunsten des Gottes Marduk umgeschrieben haben, den sie verehrten.
Während die biblische Schöpfungsgeschichte mit der Erschaffung des Himmels und der Erde beginnt, erzählt die mesopotamische Geschichte hingegen von noch früheren Zeiten, in denen unser heutiges Sonnensystem entstand.
Nach dem sumerischen „Epos der Schöpfung“ Enuma Elisch, das uns auf sechs Tafeln verfasst in Keilschrift hinterlassen wurde, existierten am Anfang zwei Urhimmelskörper, APSU (Sonne) und TIAMAT, aus denen die weiteren Planeten MUMMU (Merkur), LAHAMU (Venus), LAHMU (Mars), KISCHAR (Jupiter) und ANSCHAR (Saturn) durch Vermischung der Urwässer hervorgingen.
Anschars erster Sohn GAGA (Pluto) wird im Epos als ein Gesandter dargestellt, der zwischen den Planeten (die von den Sumerern und Babyloniern den Göttern gleichgesetzt wurden) vermittelt, nur war sein damaliger Platz nicht der uns bekannte am äußeren Rand des Sonnensystems. Seine Position wurde in den vielen Darstellungen neben Anschar festgelegt, dessen Satellit er war.
Viele Jahre nach diesen ersten Planeten entsteht ANU (Uranus), der wiederum den Planeten NUDIMMUD (Neptun) erzeugt, hinter dem sich die babylonische Gottheit EA oder ENKI verbirgt.
Doch diese neue Planetenfamilie ist von großer Instabilität gezeichnet, da sich die einzelnen Mitglieder durch die Anziehungskräfte in den Weg geraten und den Urkörper Tiamat gefährden. Daraufhin beschließt Apsu nach eingehender Beratung mit seinem Vertrauten Mummu, die Wege der anderen Planeten zu zerstören, was diese mit einer List verhindern.
Ea belegt Apsu mit einem göttlichen Bann, der ihn daran hindert, weitere Planeten zu erzeugen. Somit können neue Himmelskörper nur mehr vom neuen Herrscher Ea erschaffen werden, welcher in der Tiefe des Weltalls MARDUK entstehen lässt, dessen Umlaufbahn im Gegensatz zu den bisherigen Planeten stark elliptisch und im Uhrzeigersinn verläuft.
Durch die großen Gravitationskräfte des neuentstandenen Planeten, welcher an Größe ungefähr dem Uranus gleicht und der in den alten Texten oft als dunkelrot glühend beschrieben wird, brechen zahlreiche Stücke von Tiamat ab, wodurch elf Monde geschaffen werden, von denen der größte, KINGU genannt, einen eigenen Orbit erhält, der in Richtung Marduk verläuft.
Bei Marduks Weg Richtung Sonne werden durch die Anziehungskräfte der anderen Planeten insgesamt sieben neue Satelliten erschaffen, und sein Weg wird immer direkter mitten ins Zentrum des Sonnensystems gelenkt, wo seine Begleiter den Körper Tiamats aufreißen, welche im „Epos der Schöpfung“ oft als Wasserungeheuer betitelt wird. Danach neutralisiert die Elektrizität Marduks die des in zwei Hälften geteilten Urkörpers. Er zertrümmert Tiamats zehn kleinere Monde, deren Überbleibsel in seine elliptische, im Uhrzeigersinn verlaufende Umlaufbahn gezwungen werden, wodurch die Kometen entstehen.
Nach dem Erreichen des Perigäums (derjenige Punkt der elliptischen Bahn, der der Sonne am nächsten ist) und einer erneuten Annäherung an die zerstörte Tiamat, prallt einer von Marduks Monden auf ihre obere Hälfte und befördert diese in eine Umlaufbahn, auf der bisher kein Planet gekreist ist.
Die Entstehung des Planeten Erde hat begonnen.
Der rote Planet kollidiert mit der unteren Hälfte, durch deren Zersplitterung der Asteroidengürtel erschaffen wird. Tiamats größter Satellit Kingu wird durch die übermächtigen Kräfte Marduks zusammengeschrumpft, was ihn zum Mond der neuentstandenen Erde werden lässt. Gaga, der bisherige Begleiter Anschars, wird bei Marduks weiteren Weg an den äußeren Rand des Sonnensystems verwiesen, wo er den neuen Namen US.MI (der den Weg weist) erhält.
Marduk selbst nimmt den Standort NIBIRU (Planet des Durchquerens) ein, der von nun an das neue Sonnensystem überwacht, das jetzt aus zwölf Himmelskörpern besteht, deren Gegenstück zwölf große Götter darstellen. Nibirus Laufbahn führt ab jetzt alle 3600 Jahre wieder zurück zum Ort der Himmelsschlacht, und seine Annäherung an die Sonne wird begleitet von zahlreichen Naturkatastrophen.
Auch der Astronom  Alessandro Morbidelli, der in einem Observatorium an der Cote d´Azur arbeitet, spricht bereits vom Vorhandensein eines „Planeten X“, da er sich durch seine Auswirkungen auf die Bahn der Kometen bemerkbar macht.
Nach heutigen Kenntnissen weiß man auch, dass z.B. Jupiter, der viel weiter von der Sonne entfernt ist als die Erde, seine Energie einer Fülle von radioaktiven Elementen im Inneren des Planeten, und der daraus resultierenden vulkanischen Tätigkeit zu verdanken hat. Wenn ein Planet zusätzlich große Anziehungskraft ausüben kann, könnte dieser seinen atmosphärischen Mantel bis fast in die Ewigkeit behalten. Der zwölfte Planet, der im „Epos der Schöpfung“ um die fünfzig Namen trägt, darunter A.SAR (Wasserkönig) und NAM.TIL.LA.KU (Gott der Leben erhält), könnte also durchaus schon vor der Entstehung der Erde einfache Formen des Lebens entwickelt haben.
Manches auf unserem Planeten deutet darauf hin, dass die ersten organischen Moleküle bereits vor 3.000.000.000 Jahren entstanden sind, während die Entstehung der Erde vor 4.500.000.000 Jahren begonnen hat. Somit ist es sehr unwahrscheinlich, dass die ersten Lebensformen wirklich terrestrischen Ursprungs sind, da 4.500.000.000 Jahre für einen Himmelskörper nur eine sehr kurze Zeitspanne darstellen.
Hätte sich das Leben auf dem zwölften Planeten nur um ein Prozent früher entwickelt als auf der Erde, dann entspräche dies einem Zeitraum von 45.000.000 Jahren. Das heißt, während sich auf der Erde erst die primitivsten Formen der Säugetiere bildeten, könnte auf diesem größten Planeten unseres Sonnensystems bereits der erste intelligente Bewohner gelebt haben. Wenn sich tatsächlich zu diesem Zeitpunkt auf Nibiru intelligentes Leben entwickelt hätte, wäre es möglich, dass seine Bevölkerung bereits vor 500.000 Jahren Raumfahrten unternehmen konnte.
Ein weiterer Hinweis auf das Vorhandensein einer extraterrestrischen Intelligenz die die Entwicklung verschiedener terrestrischer Lebensformen mitbestimmt hat ist, dass der Homo sapiens nach der 1859 aufgestellten Selektions- und Evolutionstheorie von Charles Darwin um Millionen von Jahren zu früh aufgetreten ist.
Die göttlichen Wesen die in der hebräischen Fassung der Bibel als NEFILIM bezeichnet werden, was so viel wie „vom Himmel zur Erde“ bedeutet, sind wohl gleichzusetzen mit den sumerischen I.GI.GI und den akkadischen AN.NUN.NA.KI, deren Name sich mit „Die Fünfzig, die vom Himmel zur Erde kamen“ übersetzen lässt, was den Verdacht nahe legt, dass diese ersten Kolonialisten in Raumschiffen, die für fünfzig Personen bestimmt waren, auf der Erde landeten.
Da sich in der Bibel und in den mesopotamischen Texten etliche Parallelen die Entstehung des Menschen und der Sintflut betreffend verdeutlichen, wäre es doch möglich, dass das Buch Genesis eine überarbeitete Version des „Epos der Schöpfung“ darstellt. Nach der sumerischen Mythologie wurde der Mensch als Folge eines Aufstandes der Anunnaki erschaffen, die sich weigerten, die Arbeit in den Bergwerken des AB.ZU (wässrige Tiefe) fortzusetzen, die sie seit vierzig Schars (=144000 Erdenjahre; ein Nibirujahr wird als Schar bezeichnet, was 3600 irdischen Jahren entspricht) vollführten, um die benötigten Mineralien, wohl hauptsächlich Gold und Platin, abzubauen. Ihr Anführer ENKI beschließt einen primitiven Arbeiter nach ihrem Abbild zu erschaffen, um den Anunnaki die Arbeit abzunehmen.
Im Vergleich dazu das Buch Genesis, Die Erschaffung der Welt Vers 26: „Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen, als unser Abbild, uns ähnlich.“
Warum spricht Gott in der Pluralform, wenn es tatsächlich nur ein einziges Wesen gegeben hätte, dem wir die Erschaffung der Welt zu verdanken haben? Meiner Ansicht nach sind in der Bibel verschiedene Götter in einer Obergottheit zusammengefasst, um die komplizierten Vorgänge der Schöpfungsgeschichte zu vereinfachen.
Wenn die Anunnaki vor 450.000 Jahren fähig waren Raumfahrten zu unserem Planeten zu unternehmen, dann dürfte ihnen auch das Wissen um den genetischen Code kein Geheimnis gewesen sein. Die mesopotamischen Gottheiten Enki und NINHARSAG erschufen den Menschen jedoch nicht wirklich. Sie nahmen lediglich ein Lebewesen, dass auf der Erde bereits vorhanden war, den PITHECANTROPUS ERECTUS, und verhalfen ihm durch Genmanipulation zu einem besseren Denkvermögen und der Fähigkeit sich zu bücken, was für die Arbeit in den Bergwerken erforderlich war.
Indem die beiden gentechnologisch anscheinend sehr bewanderten Gottheiten eine irdische Eizelle mit den Genen eines Gottes befruchteten, und diese in die Gebärmutter einer Göttin namens NINKI eingepflanzt wurde, welche nach zehnmonatiger Schwangerschaft durch einen chirurgischen Eingriff den ersten Homo sapiens gebar, wurde der Grundstein zur ADAPA-Legende gelegt, die wiederum einige Ähnlichkeiten zur Entstehungsgeschichte des Menschen in der Bibel aufweist. Allerdings gingen diesem Schaffungsprozess auch einige missglückte Versuche voraus.
Möglicherweise stellen die Sphinxe und Stiermenschen aus antiken Darstellungen tatsächliche Kreaturen dar, die durch Tierversuche in den Laboratorien der Nefilim in den AB.ZU entstanden sind. Vermehren konnten sich diese Hybriden jedoch nicht. Auch Adam und Eva lebten im Garten Eden ohne Kinder. Erst durch die Frucht vom Baum der Erkenntnis erhielten sie ihre Fortpflanzungsfähigkeit.
Im akkadischen Epos „Die Götter als Menschen“ findet sich eine weitere Parallele zur Bibel, nämlich die Erzählung über die Sintflut. Noah, in diesem Text Atra-Hasis genannt, was mit „der äußerst Weise“ übersetzt wird, ist auch im späteren Gilgamesch-Epos wieder zu finden in dem er von Enki mit Utnapischtim angesprochen wird, was genau das gleiche bedeutet.
Die Sintflut wird im Epos von Enuma Elisch jedoch nicht als eine Strafe für die Menschheit, die die Götter absichtlich herbeigeführt hatten dargestellt, sondern als eine unabwendbare Naturkatastrophe, vor der die göttlichen Wesen selbst mit ihren Raumschiffen ins All flüchten mussten.
Eine recht logische Erklärung für die Sintflut wäre, dass durch eine globale Erwärmung die unterste Eisschicht der Antarktis zu schmelzen begann, worauf die gesamte Eisdecke auf einmal ins Meer gestürzt sein könnte, wodurch möglicherweise ein über 500 Meter hoher Tsunami entstand, dessen Wassermassen sogar den Berg Ararat für einige Zeit zum Meeresboden gemacht hätten.
Diese Theorie wird auch dadurch bestätigt, dass die Antarktis in den MAPAS MUNDI (Weltkarten) aus dem 14. und 15. Jahrhundert n.Chr., deren Quellen alte Karten aus „Chaldäa“ (dem griechischen Namen für Mesopotamien) waren, vollkommen eisfrei dargestellt wird.
ENLIL, dem Herrn über die obere Erde, wurde die Menschheit langsam zum Ärgernis und besteht deshalb in einer Götterversammlung darauf, den Menschen nichts über die bevorstehende Katastrophe zu erzählen. Deren Beschluss wird aber von Enki, dem Herrn über die untere Erde, gebrochen, indem er Atra-Hasis eine Nachricht zukommen lässt, ihm sechs Tage Zeit gibt ein Schiff zu bauen, das ihn, seiner Familie und den Tieren der Erde das Leben retten soll. Der alt-babylonische Atra-Hasis, dessen Name im sumerischen Ziusudra lautet, ist sogar noch viel heldenmutiger als der biblische Noah, denn er sichert nicht nur das Überleben seiner Angehörigen und der Tierwelt. Er nimmt sogar noch seine engsten Freunde mit an Bord, während der Utnapischtim auch noch die Handwerker, die ihm beim Bau des Schiffes geholfen haben, das Leben rettet.
Schwer vorstellbar ist, dass es ihm in den sechs Tagen die ihm bis zur Sintflut verblieben, geschafft hat, den Bau des Schiffes zu organisieren und dann auch noch einen weiblichen und einen männlichen Vertreter jeder Tierart mit auf die Reise zu nehmen, denn dazu würde vermutlich noch nicht mal der Platz auf einem Kreuzfahrtschiff ausreichen. Sehr viel wahrscheinlicher ist, dass der „äußerst Weise“ und Günstling Enkis über ausreichende Kenntnisse in der Gentechnologie verfügte, die es ihm möglich machten, den genetischen Code einer jeden Rasse zu retten um später mit der Hilfe von Enki die Tierwelt wieder zum Leben zu erwecken. Das eine oder andere Haustier wird wohl doch als Proviant an Bord des Schiffes gebracht worden sein, denn es heißt, dass Atra-Hasis nach der Landung auf dem Berg Ararat ein Opfer darbrachte, und die ausgehungerten Götter, die ebenfalls auf dem Berg gelandet waren „rochen den süßen Duft und versammelten sich wie Fliegen um den Opfernden“. Enlil, der die gesamte Menschheit der Zerstörung aussetzen wollte, ist anfänglich erzürnt über den Verrat Enkis, besinnt sich aber dann doch eines besseren und verleiht Utnapischtim mitsamt seiner Frau die Unsterblichkeit.
Im Gilgamesch-Epos, dessen Handlung etwa 10.000 Jahre nach der Sintflut stattgefunden hat, wird Utnapischtim neuerlich erwähnt im Zusammenhang mit dem Halbgott Gilgamesch, der sich gemeinsam mit Enkidu, der allerdings im Verlauf der Reise stirbt, auf die Suche nach der Unsterblichkeit macht, welche ihn zu einem unterirdischen Weg durch den heiligen Berg führt. Am Ende des Weges erwartet ihn ein phantastischer Anblick:
Er sieht einen kunstvoll angelegten Garten, der vollständig aus kostbaren bearbeiteten Edelsteinen besteht, wo er auf Utnapischtim trifft, der ihm das Geheimnis der Unsterblichkeit offenbart. Eine stachelige Pflanze, die unter Wasser wächst, soll demjenigen der sie isst ewiges Leben verleihen. Gilgamesch befestigt schwere Steine an seinen Beinen, um in die tiefen Gewässer in denen diese Pflanze zu finden ist vorzudringen, und obwohl er sich an ihr die Hände zersticht, gelingt es ihm, sie an die Oberfläche mitzunehmen und tritt die Rückreise an. Doch als er eines Tages zum Bad in einen Brunnen steigt, wird eine Schlange von dem Geruch des Gewächses angelockt, die das kostbare Gut wegträgt, wobei sie ihre schuppige Haut abwirft.
Die Pflanze hatte also tatsächlich verjüngende Wirkung, doch für Gilgamesch war die Chance auf ewiges Leben für alle Zeit verloren.

[edit]thema von zak hier her verschoben und kennzeichnung fuer diesen bereich eingefuegt[/edit]


22 Antworten
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(@uranus32)
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Hallo!

Ich kenne das Buch; habe es aber nicht komplett durchgelesen.

Wirklich interessant fand ich an diesem Buch eigentlich nur das dort die Existenz eines weiteren Planeten( Nibiru) unseres Sonnensytems preisgegeben wird und ein paar Infos über das Altertum( Sumer...).
Aber insgesamt sind mir die Informationen zu waage, sie ergeben irgendwie kein Bild.

Desweiteren glaube ich nicht an Darwin´s Theorie und wäre daher ein wenig vorsichtig was die Entstehung des Lebens auf dem Planeten Erde betrifft.
Aber das die Wesen vom Nibiru-Planet bei einem Teil der menschlichen Rasse( von der Erde) genetische Veränderungen vornahmen halte ich für realistisch.

Gruß Uranus32!


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(@nitokris)
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Hallo!
Echt toll mal auf eine Person zu treffen, die das Buch auch gelesen hat! Bis jetzt bin ich im Internet nur auf Leute getroffen, die Zecharia Sitchin sofort mit Erich von Däniken gleichsetzen, auch wenn sie das Buch noch nicht mal gelesen haben. Dass du das Buch nicht ganz gelesen hast kann ich gut nachvollziehen, da ich mich selbst dazu zwingen musste es fertig zu lesen. Dagegen war Ilias von Homer echt noch spannend!
Auf www.sitchin.com gabs übrigens mal eine Übersetzung des ganzen Epos der Schöpfung (allerdings auf Englisch) wenn es dich interessiert. Nur kann man natürlich auch nicht sicher sein, dass sich keine Interpretationsfehler eingeschlichen haben, denn so viele Leute gibt es wohl nicht, welche die sumerische Keilschrift entziffern können.
Gruß, Nitokris


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Beiträge: 1710
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(@uranus32)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren

Hallo!

Ich denke Zecharia Sitchin und Erich von Däniken sind ungefähr auf dem selben Niveau. Das soll aber nicht heißen das man von ihnen nichts lernen kann. Denn eine alte Weisheit besagt, das in jeder Lüge auch ein Kern Wahrheit enthält. Das bedeutet auch; mit der richtigen Technik kann man auch die Wahrheit hinter Lüge erfassen.
Vorurteile sind in meinen Augen kontraproduktiv wenn man wirklich auf der Suche ist.

Auf www.sitchin.com gabs übrigens mal eine Übersetzung des ganzen Epos der Schöpfung (allerdings auf Englisch) wenn es dich interessiert. Nur kann man natürlich auch nicht sicher sein, dass sich keine Interpretationsfehler eingeschlichen haben, denn so viele Leute gibt es wohl nicht, welche die sumerische Keilschrift entziffern können.

Ist nicht unbedingt notwendig, denn die Neflim waren bestimmt nicht die einzigen die auf die Weltbevölkerung Einfluß genommen bzw. eine Rasse erschffen haben.

Gruß Uranus32!


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Beiträge: 211
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(@kettenhund)
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Beigetreten: Vor 22 Jahren

Hallo Leutz

...hab mir das durch gelesen, dein Thema, kenn das Buch nicht, aber diese Story habe ich schon öfters in unterschiedlichen abhandlungen gelesen, sehr Interessant.

Mal ne Frage:
Ist es nicht so, das die Masse aller Planeten die Masse der Sonne ergeben muß!?

Gab es da nicht mal so ne Wissenschaftliche Erklärung?

Und wenn man alle Planeten und deren Masse zusammenzieht...auch den Eisplaneten, Sirus B oder wie der heißt, kommt man nicht auf die Masse der Sonne, was bedeuten muß, das wir immer noch nicht alle Planeten in unseren Sonnensystem entdeckt haben!?

Habt ihr davon schon mal was gehört?

PS:
Erich von Däniken ist bestimmt kein Dummkopf und ich glaube auch das er mit einigen dingen recht hat, obwohl ich sagen muß, das ich mich nie richtig für seine Werke Interessiert habe..."Warum eigentlich nicht...muß ich mal nachholen  ::)


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