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Betrug in der Wissenschaft

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(@bernardo)
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Beigetreten: Vor 24 Jahren

Der Text über "Rückführung ohne Hypnose" würde mich auch interessieren. Ist er inzwischen schon irgendwo im Forum zu finden?
Nochmal zurück zu MaSaK und den physikalischen Formeln zur Berechnung von Hohlkörpern. Ich denke auch, dass sich Formeln schwer fälschen lassen. Für jeden Physik-Studenten ist es doch ein Fest, wenn er seinem Prof eine Formel widerlegen kann. Außerdem läßt sich vieles auch experimentell nachvollziehen.
Ich sehe die Formeln genauso wie die wissenschaftlichen Meßgeräte als Werkzeuge an. Und Werkzeuge kann man so und so benutzen. Warum nicht auch zur Überprüfung der Hohle Erde Theorie. Ich finde diesen Ansatz sehr gut und würde mich freuen, wenn jemand ihn aufgriffe.


Antwort
Beiträge: 608
Registered
(@zweistein)
Honorable Member
Beigetreten: Vor 24 Jahren

Hey Bernado,

Über die Rückführung findest Du unter Äußere Erde, Thema Wiedergeburt, 1. Seite ganz unten mehr Infos von LOKI.

Gruß
2stone


Antwort
Beiträge: 30
Registered
(@bernardo)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 24 Jahren

Hallo Zweistein,
danke für den Tip. Leider hört das Thema dort auf, wo es am spannensten wird. Der Artikel, den ein gewisser "C" für LOKI geschrieben hat, ist interessant, aber die konkrete Anleitung fehlt (Du fragtest dort ja schon zu Recht danach.) Hoffentlich kommt die Anleitung noch.


Antwort
Beiträge: 1689
 Zak
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Themenstarter
(@zak-2)
Noble Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

mal wieder was zu den praktiken in der wissenschaft:

[url] http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/lis/17414/1.html [/url]

kleiner auszug:

[b]Der diskrete Betrug und seine Folgen [/b]

Nach Charles Babbage (Reflections on the Decline of Science in England, first edition1830, London) gibt es drei Arten von wissenschaftlichem Betrug:

1. Trimming: Nivellieren von Unregelmäßigkeiten
2. Cooking: Zitieren der Ergebnisse, die zu einer Theorie passen, Weglassen der Ergebnisse, die der Theorie widersprechen
3. Forging: Erfinden aller Forschungsergebnisse

Während Trimming und Forging - wenn sie denn nachgewiesen sind - von jedermann als Betrug identifiziert und als unmoralisch angesehen werden gilt dies nicht für Cooking. Im Gegenteil, diese Betrugsform wird allgemein als legitimes Mittel zur Durchsetzung favorisierter Meinungen eingesetzt. Bei der Komplexität biologischer Fragestellungen und der zunehmenden Daten- und Literaturexplosion ist praktisch jeder Wissenschaftler auf Zusammenfassungen, Übersichtsartikel (Reviews) und Lehrbücher angewiesen, um sich in ein Spezialgebiet einzuarbeiten.
Die Reviews, deren Inhalt sich dann in kondensierter Form in Lehrbüchern wieder findet, sind aber nun so angelegt, dass bei Zugrundelegung allgemein akzeptierter Theorien ein möglichst einheitliches Bild ohne Widersprüche dargestellt wird. D.h. die Autoren (Wissenschaftler!) verschweigen bewusst alle Befunde, die im Widerspruch zu akzeptierten "Grundwahrheiten" stehen, weisen bestenfalls auf periphere Probleme hin, die noch gelöst werden müssen. Sie verschweigen aber, dass diese Befunde bei einer anderen Sichtweise wissenschaftlich im Sinne des eingangs definierten Kriteriums verstanden werden können.

[b]Fälschen durch Weglassen [/b]

Beispielsweise würde bei einem - angenommen allgemein akzeptierten - geozentrischen Weltbild alle Gründe in einem Review aufgeführt, die belegen, dass die Erde im Mittelpunkt des Universums steht, Epizyklen bestimmter Planeten würden entweder überhaupt nicht oder bestenfalls als Randprobleme erwähnt. Ein von einer (bekannten) Minderheit favorisiertes heliozentrisches Weltbild, das diese Epizyklen zwanglos erklärt, würde in diesem Review nicht vorkommen. Nach Babbage würde hier ein offensichtlicher Betrug vorliegen.

Ziehen wir eine Parallele zur oben erwähnten Frage nach der Existenz der Natrium-Kalium-Pumpe. Man findet in der Literatur umfangreiche Review-Artikel über diese Pumpe, in denen an keiner Stelle darauf hingewiesen wird, dass das Energie-Problem nicht gelöst ist und dass Phänomene, die der Aktion der Pumpe zugewiesen werden, nicht nur ohne die Annahme einer Energie verbrauchenden Pumpe erklärt sondern von der AIH direkt vorausgesagt werden können.

Experimentelle Ergebnisse, die Zweifel an der Richtigkeit der MPT aufkommen lassen könnten, werden nicht nur in vielen Reviews, sondern auch in ausführlichen Lehrbüchern der Zellbiologie weggelassen. Ein typisches Beispiel soll erwähnt werden: Zu Beginn des letzten Jahrhunderts waren viele Wissenschaftler der Ansicht, dass das zelluläre Kalium an bestimmte Proteine gebunden ist. Man hat während mehrerer Dekaden mit unterschiedlichen Methoden versucht, eine Kaliumnindung an zellulären Strukturen des quergestreiften Muskels und ebenso an isolierten Proteinen nachzuweisen. Mit keiner Methode konnte diese Vermutung bestätigt werden. Diese negativen Befunde und Überlegungen zum osmotischen Verhalten von Muskelzellen führten zum Schluss, dass Kalium frei gelöst im freien zellulären Wasser vorliegt.

Dieser zur damaligen Zeit berechtigte Schluss eines Nobelpreis-Trägers muss als wesentliche Voraussetzung zum Postulat und zur allgemeinen Akzeptanz der Natrium-Kalium-Pumpe angesehen werden. Stimuliert durch Voraussagen der AIH wurden mehrere Jahrzehnte später neue Kryomethoden für die Elektronenmikroskopie entwickelt, mit denen es gelang, eine schwache Bindung von Kalium an bestimmten Muskelproteinen  nachzuweisen. Bemerkenswert sind diese Befunde aus mehreren Gründen:

1. Sie zeigen, dass Proteine der lebenden Zelle andere Eigenschaften besitzen als die gleichen Proteine die aus den Zellen biochemisch herausgelöst und isoliert untersucht werden.
2. Sie bestätigen postulierte Voraussagen der AIH, die Wechselwirkungen zwischen zellulären Proteinen und Ionen und zwischen Proteinen und Wasser betreffen.
3. Es kann mit Sicherheit angenommen werden, dass bei Kenntnis dieser Befunde eine Natrium-Kalium-Pumpe nie postuliert worden wäre.

Leider finden die Befunde in heutigen Lehrbüchern keinerlei Beachtung.

Man könnte nun argumentieren, dass trotz dieses Sachverhalts einige Wissenschaftler an der Kontroverse zwischen MPT und AIH zunehmend Interesse zeigen sollten, da Informationen durchaus zugänglich sind. Wenn man aber die Dynamik und das Netzwerk unseres Wissenschaftssystems kennt, kann man keinen schnellen "Sinneswandel" erwarten. Zum einen ist ein Bezug der Kontroverse zu eigenen Forschungsprojekten meist nicht direkt ersichtlich, zum anderen werden Querdenker effektiv von unserem repressiven Wissenschaftssystem ausgeschlossen.

[b]Querdenker haben in unserem heutigen Wissenschaftssystem keine Chance [/b]

Die Zwänge denen ein Wissenschaftler ausgesetzt ist, sind bekannt. Das Leitmotiv ist "Publish or Perish". Veröffentlichungen in renommierten Zeitschriften mit hohem "Impact Faktor" sind entscheidend für Geldeinwerbung und Karriere. Gutachter (Experten genannt "Peers") entscheiden über Annahme und Ablehnung von Forschungsgeldern und Publikationen. Fehlentscheidungen der anonymen Peers sind juristisch nicht korrigierbar. Die Einführung einer Kontrollinstanz ("Peer-Review-System") in die Wissenschaft ist durchaus sinnvoll, wenn es darum geht, ein wohl definiertes Problem effektiv zu bearbeiten. In der praktizierten Form ist das Peer-Review-System aber völlig ungeeignet, revolutionäre neue Ideen gerecht zu beurteilen (Don Braben: The repressive regime of peer-review bureaucracy? Physics World, November 1996, pp13-14).

Da ohnehin nur ein Bruchteil der Forschungsanträge Aussicht auf Erfolg hat, ist ein Antragsteller auf Strategien angewiesen, die etwa so aussehen:

* Das zu untersuchende Problem sollte im allgemeinen Trend liegen, d.h. Arbeiten der neuesten Zitierkartelle - die Zeitschriften mit hohem Impact Faktor entnommen werden können - müssen als Grundlage dienen.
* Der Antrag sollte so abgefasst werden, dass die Ansichten der möglichen Gutachter nicht in Frage gestellt werden.
* Es sollte unbedingt vermieden werden, etablierte Lehrmeinungen die z.B. durch Nobelpreise als unumstößliche Wahrheiten festgeschrieben worden sind anzuzweifeln, da sonst eine mehrheitliche Akzeptanz des vorgetragenen Problems durch das Gutachtergremium nicht zu erwarten ist.

Dieses opportunistische Vorgehen widerspricht zwar den ethischen Grundregeln wissenschaftlicher Wahrheitsfindung, entspricht aber genau den Empfehlungen von Geld-gebenden Instituten (National Institute of Health, USA: ".... the author of a project proposal must learn all he can about those who will read his proposal and keep those readers constantly in mind as he writes...").
Die Folgen eines angepassten Verhaltens liegen auf der Hand: In letzter Konsequenz ist das Peer-Review-System mit seinen Spielregeln erfolgreicher bei der Abwehr genialer Ideen und revolutionärer Neuerungen als die Kirche des Mittelalters im Kampf gegen unpassende Ansichten.

Zusammenfassend muss festgestellt werden, dass der offensichtlich legalisierte Cooking Betrug und die Zwänge unseres Wissenschaftssystems eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der AIH während der letzten 40 Jahre weitgehend verhindert haben.


gruesse, zak


Antwort
Beiträge: 28
Registered
(@unknown67)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren

Zu dem Studenten, ich würde keinem Studenten raten seinem Prof zu widersprechen.
Das wäre der akademische "Selbstmord"....
Das Problem ist doch, das es immer wieder einen namhaften Prof. gibt, dessen Lehrmeinung "Gesetz" ist.
Wenn dann einer kommt und es besser weiß, muss er erst Mal verzweifelt alle überzeugen, die sich der Lehrmeinung unterworfen haben.
Denn leider gilt nur zu oft, es darf nicht sein was Prof. X für falsch hält, Basta....


Antwort
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