Hallo!
Ich bin mit der Materie nicht so ganz vertraut, habe aber schon öfters gehört das unsere Erde früher kleiner war und wächst, meiner Erinnerung nach soll die Erde nur Land gewesen sein und dort wo sie wächst ist jetzt Wasser. Diese Theorie widerspricht der von Pangea dem Urkontinent welche ja besagt, bitte korrigiert mich wenn ich flasch liege, das die Erde immer gleich groß war und die Kontinentalplatten auseinander driften.
Mich würde daher interessieren wie die Vertreter der wachsenden Erde - Theorie die völlig andere Fauna in Australien erklären. Die Theorie von Pangea meint dazu ja das Australien schon vor allen anderen Kontinentalplatten abgedriftet ist und deshalb gibts nur dort Kängurus ;D
hi
in asien gibt es pandabären, tiger, usw. und in afrika nashörner, giraffen, usw.
beide haben wie europa eine andere fauna obwohl sie zusammenhängen, wenn auch nicht so eigenständig wie australien.
ich persönlich sehe aber keinen wiederspruch wenn man auf der einen seite von einer kleinen erde spricht bei der die zusammenhängende landmasse (pangea) durch expansion auseinander bewegt wurde oder ob dies bei einer konstanten größe durch plattenverschiebung statt gefunden hat. bei beiden sieht es gleich aus wie heute.
hier noch ein thema über erdexpansion:
http://www.hohle-erde.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?board=HE-the;action=display;num=1114247184
grüße, zak
nicht ganz. Es gibt einige Beobachtungen, die gegen die Expansion sprechen. Beispiele? kein Problem
- Indien, ist wohl das signifikanteste. Der drift von Indien von Afrika in richtung Asien ist nur schwer vorstellbar bei einer Expansion.
- Die Annäherung des Afrikanischen und Europäischen Kontinents. Beide bewegen sich aufeinander zu, das Mittelmehr wird kleiner. Schwierig bei Expansion.
- Seitwärtsdrifts, wie zB die St Andreas Verwerfung. Die Platten bewegen sich nicht von einander weg sondern schrammen aneinander vorbei. relativ einfach zu messen
- Subduktionszonen sind ein weiterer Punk der nur schwer mit einer Expansion ohne Kontinentaldrift zu erklären ist.
Das sind wenige unterschiede, die aber dazu führen würden, dass die Erde durch eine Expansion heute ganz anders aussehen würde. Das größte Problem ist allerdings das Wasser. Entweder war die Erde früher ein reiner Wasserplanet und erst durch die Expansion haben sich die Landmassen aus dem Wasser erhoben. Was im Widerspruch zu Fossilienfunden stehen würde. Oder es ist Wasser irgendwie von außerhalb gekommen, was aber auch im Widerspruch zu Fossilienfunden stehen würde.
ich kenn mich bei der erdexpansion nur oberflächlich aus. allerdings sehe ich hier keine laborverhältnisse in der alles sauber und konstant wächst, sondern verstehe es als "unruhiges" wachstum. somit also auch kein widerspruch zu plattenverschiebungen, da diese wohl durch dieses unruhige wachstum ihre entsprechende bewegung bekommen...
...hab vorhin dann auch ein video skript genau zu der thematik gefunden:
[b]Platten-Tektonik ist Expansions-TektonikDie Tektonik aufsteigender Berge und wachsender Kontinentalplatten[/b]
Karl W. Luckert
Professor emeritus at Southwest Missouri State University
Portland, Oregon, USA
e-mail: kwluckert@msn.comAbhandlung zur Konferenz „Erdexpansion: Eine Theorie auf dem Prüfstand“ im Bergbau- und Industrie-Museum Ostbayern zu Theuern, Oberpfalz. 24. - 25. Mai, 2003
Organisator: Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Jacob, Technische Universität Berlin[...]
hier der link zum ganzen text:
http://www.triplehood.com/theu-ger.htm
hier wird z.b. auch die subduktion behandelt.
nachdem ich ich die erste hälfte gelesen habe, scheint es für mich die richtige richtung zu sein die vorhandenen ansichten zu vereinen.
grüße, zak
Ich kann mich durchaus mit einer Theorie anfreunden die quasi beide Konzepte vermischt. Plattenverschiebungen und Expansion. Nur muss man für die Expansion halt Beweise finden. Und viel wichtiger ein Modell, wie es zur Expansion kommen kann.
Das die Plattentektonik, wie sie allgemein gelehrt wird, zB in der Schule, noch offene Fragen aufwirft, will ich nicht wegdiskutieren. Aber mMn ist es derzeit das schlüssigere Modell, zumal man einen Wachstum der Erde messen müsste.
Messen kann man es anhand zweier Größen.
1. Der Erdradius an sich, kann mit Satteliten gemessen werden
2. Die Rotation, die wesentlich genauer funktionieren sollte.
Und tatsächlich wird die Erde immer langsamer. Allerdings haben hier die Gezeitenkräfte einen sehr großen Anteil. Wegen der Gezeitenreibung ist die Rotationsgeschwindigkeit des Mondes oder des Merkurs extrem langsam. (Mond eine Umdrehung pro Umlauf, Merkur 3 Umdrehungen alle 2 Umläufe)
Wenn dort eine Differenz auftritt, die nicht durch Gezeitenreibung erklärbar ist, dann muss man davon ausgehen, dass die Erde durch weitere Faktoren, wie zB Expansion, abgebremst wird. Und diese Messergebnisse fehlen mir halt noch.