Beim rumstöbern im Internet traf ich auf folgenden Hinweis für ein
Etappenziel der geplanten Expedition:
"...die argentinischen Polarforscher trauten ihren Augen nicht, als sie
kürzlich die entlegene Antarktis-Insel Cerro Nevado besuchten: Dort leben
Riesenpinguine, die so groß werden wie Menschen - bis zu 1,75 Meter lang und
über 50 Kilogramm schwer !"Diese sensationelle Entdeckung ist für mich nur
ein Indiz, dass es in der Antarktis noch jede Menge unbekannte Kreaturen
gibt", mutmaßt der Biologe Nestor Coria..."
Da muss ich mir doch folgende Fragen stellen:
1. Gibt es diese Insel, Cerro Nevado, wirklich?
2. Wo liegt diese Insel genau?
3. Gibt es diese "Riesenpinguine" wirklich?
4. Gibt es Fotos dieser "Riesenpinguine"?
5. Gibt es Zeitungsartikel, welche das oben gesagte bestätigen?
6. Warum sind diese "Riesenpinguine" so gertenschlank?
7. Warum hat man diese Tiere nicht schon vorher entdeckt, gefangen oder
beschrieben?
8. Gibt es diesen Biologen wirklich?
9. Und was meint er damit, dass es noch jede menge unbekannter
Kreaturen in der Antarktis gibt, hat er vielleicht hinweise darauf?
10. In welchem Jahr geschah diese Entdeckung?
11. Sind diese Riesenpinguine wirklich eine neue Art, oder nur besonders
große Exemplare einer bekannten Pinguinart?
12. Wenn es eine neue Pinguinart ist, wie lautet ihr lateinischer Name
und wie ihr deutscher?
Zu Frage 8: Auf der Internetseite der Universität Jena fand ich folgenden
Hinweis: Instituto Antartico Argentino (Nestor Coria und Mitarbeiter)
Also scheint es diesen Mann wirklich zu geben!
An die
Arbeitsgruppe Ornitho-Ökologie
Institut für Ökologie
Dornburger Str. 159
D - 07743 Jena
hans-ulrich.peter@uni-jena.de <mailto:hans-ulrich.peter@uni-jena.de>
Sehr geehrter Herr Dr. Peter,
auf ihrer Internetseite der Universität Jena fand ich folgenden Hinweis:
Instituto Antartico Argentino (Nestor Coria und Mitarbeiter)
Da ich beim rumstöbern im Internet den folgenden Artikel fand und am Ende
dieses Artikels der oben genannte Mann genannt wird, wende ich mich mit
einigen Fragen an Sie. Hier zuerst einmal der Artikel aus dem Internet:
"...die argentinischen Polarforscher trauten ihren Augen nicht, als sie
kürzlich die entlegene Antarktis-Insel Cerro Nevado besuchten: Dort leben
Riesenpinguine, die so groß werden wie Menschen - bis zu 1,75 Meter lang und
über 50 Kilogramm schwer !"Diese sensationelle Entdeckung ist für mich nur
ein Indiz, dass es in der Antarktis noch jede Menge unbekannte Kreaturen
gibt", mutmaßt der Biologe Nestor Coria..."
Da ich mit einigen Freunden eine Expedition zum Südpol plane, möchte ich
mich mit einigen Fragen an Sie wenden:
1. Gibt es diese Insel, Cerro Nevado, wirklich?
2. Wo liegt diese Insel genau?
3. Gibt es diese "Riesenpinguine" wirklich?
4. Gibt es Fotos dieser "Riesenpinguine"?
5. Gibt es Zeitungsartikel, welche das oben gesagte bestätigen?
6. Warum hat man diese Tiere nicht schon vorher entdeckt, gefangen oder
beschrieben?
7. Was meint der oben genannte Biologe damit, dass es noch jede Menge
unbekannter Kreaturen in der Antarktis gibt, hat er vielleicht Hinweise
darauf und welcher Art sollen diese Kreaturen sein: Vögel, Säugetiere oder
Fische?
8. In welchem Jahr geschah diese Entdeckung?
9. Sind diese Riesenpinguine wirklich eine neue Art, oder nur besonders
große Exemplare einer bekannten Pinguinart?
10. Wenn es eine neue Pinguinart ist, wie lautet ihr lateinischer Name
und wie ihr deutscher?
Mit freundlichen Grüßen
Ich finde deinen E-mail verkehr recht interessant, fänds aber noch interessanter wenn du mir meine fragen beantworten könntest.
Gruß Kodijack
Wenn man eine Expedition vorbereitet, muss man sich ja auch mit seinen
Vorgängern beschäftigen. Auf www.phönix.de < http://www.phönix.de> fand ich
folgendes:
Auf den Spuren des Forschers Wilhelm Filchner
Provinz Qinghai, Volksrepublik China: 4 Millionen Einwohner, nach
inoffiziellen Angaben ist davon jeder Zehnte Insasse eines Arbeitslagers.
Ein historisches Filmdokument hat Jutta Neupert und ihr Team in Chinas
"Wilden Westen" geführt. Wilhelm Filchner, Geograf aus Bayreuth,
dokumentierte 1924 die Gegend um den Qinghai See und das tibetische Kloster
Kumbum. Die Spurensuche nach Wilhelm Filchner beginnt in den Kellern der
Münchner Residenz. Die Deutsche Geodätische Kommission bei der Bayerischen
Akademie der Wissenschaften bewahrt dort in vier Stahlschränken das
Vermächtnis dieses in Vergessenheit geratenen Forschers auf: Vom Kompass
über den ersten chinesischen Pass bis hin zu seinen legendären
Filmaufnahmen. Durch die Unterstützung von Helmut Hornik, dem
Geschäftsführer der Deutschen Geodätischen Kommission, konnte die
Historikerin Jutta Neupert das Leben Wilhelm Filchners unter optimalen
Arbeitsbedingungen erforschen. In der VR China beginnt der zweite Teil der
Spurensuche. Die chinesischen Begleiter sind hilfsbereit, und außer den
immer wieder erkennbaren Arbeitslager an den Straßen, darf das Filmteam
alles aufnehmen: ein taoistisches Kloster mit einer geheimnisvollen
Aufschrift in deutscher Sprache, tibetische Mönche, die sich auf einem über
500 Kilometer langen Pilgerweg befinden, Nomaden am Qinghai See, die
Tristesse am Salzsee Chaka Nor, das Freitagsgebet von 20 000 Muslimen, das
Miteinander von einem Dutzend Ethnien in einem Marktflecken in der Wüste,
den Klosteralltag in Kumbum einzigartige Innenansichten. Unterwegs führt
das Filmteam Gespräche mit Mönchen, Nomaden, Umweltschützern und
Salzarbeitern an all den Orten, die Filchner vor fast 80 Jahren besucht hat.
Dreimal führte es den bayerischen Forschungsreisenden nach Tibet. Über seine
Reisen hat der gelernte Geograf Bücher geschrieben und Kartenwerke erstellt.
Er hat die ersten erdmagnetischen Messungen in Tibet durchgeführt. Dennoch
ist Wilhelm Filchner heute in Deutschland nahezu unbekannt. In China ist
sein Name immerhin in ein Buch über die geografischen Vermessungen der
Provinz Qinghai aufgenommen worden. 1887 in Bayreuth geboren, wächst
Filchner bei vermögenden Verwandten in München auf und wird zur Ausbildung
einem Kadettenkorps der bayerischen Armee überantwortet. Filchner liest in
der damals so beliebten kolonialistischen Literatur und sucht seinen ganz
persönlichen Platz an der Sonne. 1900 reitet er auf eigene Faust über den
Pamir ein Triumph. Zurück in der Heimat hofieren ihn die Berliner
Gesellschaft und der deutsche Generalstab gleichermaßen. Sein Buch "Ein Ritt
über den Pamir" wird zum Bestseller. 1903 bricht er in offiziellem Auftrag
zum ersten Mal nach Tibet auf. Im Deutschen Kaiserreich ist Filchner sehr
populär, sein Name wird zusammen mit dem des Forschers Sven Hedin genannt.
1911 wird Filchner als Leiter der deutschen Antarktisexpedition zum sechsten
Kontinent geschickt im gleichen Jahr wetteifern Amundsen und Scott um die
Erstbegehung des Südpols! Nach dem Ersten Weltkrieg stehen die Zeichen für
Forschungsreisende schlecht. 1924 bricht Filchner erneut nach Tibet auf. Das
Geld dafür bringt er aus eigenen Mitteln auf. Er will an seine früheren
Erfolge anknüpfen und seine wissenschaftliche Arbeit mit
populärwissenschaftlichen Büchern verbinden. In Qinghai sind seine Finanzen
aufgebraucht. Die deutsche Botschaft in Peking verweigert jegliche Hilfe.
Eine britische und französische Expedition befreit Filchner aus seiner
misslichen Lage. Statt jetzt nach Deutschland zurückzukehren, filmt und
fotografiert er trotz Krankheit und Geldmangels weiter in Qinghai. Danach
durchquert er das tibetische Hochplateau, wo er seine geophysikalischen
Messungen fortsetzt. Trotz seiner unbestrittenen Erfolge glaubt Filchner
sein Leben lang, ihm werde die gebührende Anerkennung seiner Leistungen in
der Öffentlichkeit versagt. Als 1934 die NS-Regierung seine neue
Tibetexpedition finanziert, stellt er sich für kurze Zeit in den Dienst der
Nazipropaganda. Filchner ein besessener Reisender, eine tragische Gestalt?
Über 40 Jahre nach seinem Tod Filchner stirbt 1957 in Zürich endet diese
Spurensuche nach Filchner in Qinghai im Kloster Kumbum, einer der
wichtigsten tibetischen Kultstätten. Als die Mönche Filchners Film von 1924
vorgeführt bekommen, sind sie begeistert. Ihr Kloster war zu Filchners
Zeiten ein heiliger Ort, der heute zum touristischen Event verkommt. Der
Vizeabt von Kumbum, Herr Jiang, nennt Filchners Film einen großen Schatz,
denn Filchner habe mit seinen Aufnahmen dem Kloster seine Geschichte
zurückgegeben.
Auf den ersten Blick nicht besonders aufregend, oder?
Aber einiges fällt auf:
1. ein taoistisches Kloster mit einer geheimnisvollen Aufschrift in
deutscher Sprache
2. Er hat die ersten erdmagnetischen Messungen in Tibet durchgeführt.
3. Zurück in der Heimat hofieren ihn die Berliner Gesellschaft und der
deutsche Generalstab gleichermaßen
4. 1903 bricht er in offiziellem Auftrag zum ersten Mal nach Tibet auf.
5. 1911 wird Filchner als Leiter der deutschen Antarktisexpedition zum
sechsten Kontinent geschickt
6. 1924 bricht Filchner erneut nach Tibet auf
7. Als 1934 die NS-Regierung seine neue Tibetexpedition finanziert,
stellt er sich für kurze Zeit in den Dienst der Nazipropaganda
Zu 1. Weiß irgendjemand etwas über diese Aufschrift? War diese schon vor
Filchner da? Was besagte Sie?
Zu 3. Der deutsche Generalstab hofierte ihn? Welches Interesse hatte der
deutsche Generalstab an Tibet und Pamir?
Zu 4. Was war sein offizieller Auftrag?
Zu 5. Warum wird ein Ostasienexperte in die Antarktis geschickt?
Zu 6. Wie erklärt sich das neue interesse Deutschlands an Tibet?
Ich spekuliere einmal folgendes: Auf seiner ersten Reise entdeckt Filchner
diese geheimnisvolle Aufschrift, (in deutsch? Vielleicht mittelhochdeutsch?)
die einen Zusammenhang zwischen Tibet und der hohlen erde zum Inhalt hat,
vielleicht der hinweiß auf einen Zugang? Aus diesem grund führt Filchner
seine erdmagnetischen Messungen durch. Ob er was gefunden hat? Meiner
Meinung nach ja, denn auf einmal interessiert sich der Generalstab für ihn.
1903 geht es wieder in diese Region, mit einem offiziellen Auftrag und, ich
vermute mal, einem inoffiziellen vom Generalstab, nämlich mehr über die
hohle erde zu erforschen. Aufgrund seiner Forschungen wird er in die
Antarktis geschickt. Seine Expedition scheitert? (wirklich?) doch sobald
1933 die Nazis an der macht sind, wird sich wieder seiner erinnert und
seinen Forschungen zur hohlen erde...
Soweit meine Spekulation. Auffällig ist die Kausalkette:
inschrift-messungen-neue forschung-antarktisexpedition-drittes reich-tibet!
Wenn Filchner, so wie ich behaupte, wirklich etwas im Zusammenhang mit der
hohlen erde gefunden hat, würde dies ein weiteres Indiz für einen
Zusammenhang zwischen tibet-hohler erde-antarktis-drittes reich-tibet
geben...
Wenn man eine Expedition vorbereitet, muss man sich ja auch mit seinen
Vorgängern beschäftigen. Auf www.phönix.de < http://www.phönix.de> fand ich
folgendes:Auf den Spuren des Forschers Wilhelm Filchner...
Man findet nicht viel über ihn im Netz. Seltsam finde ich, daß er im Zusammenhang mit der Antarktis öfter genannt wird als z.B. mit Tibet etc. Vielleicht geben seine Bücher mehr Aufschluß darüber, was er in Tibet vielleicht entdeckt hat. Die Bücher werden auf jeden Fall nicht mehr gedruckt.
goosefx