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Alter, Abschluss, Beruf, Familienstand...

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(@segestus)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren

Mir war ja klar, dass ich Spott und Häme ernten würde, aber ich habe für mich beschlossen, nicht immer nur zu meckern, sondern auch was zu tun! Sich zu engagieren, dabei sein.

Und die hier immer wieder geäusserten Argumente, die Etablierten lassen einen doch nicht hoch, oder Verschwörungen sind gegen einen und so weiter und so weiter, schrecken mich nicht mehr, ich will was tun!

Und als nächstes steige ich in die Kommunalpolitik ein...


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(@uranus32)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren

Hallo Segestus!

Ich wünsche Dir frohes Schaffen!
Aber es wird nicht einfach sein, die Fröhlichkeit zu behalten; im Anbetracht, wie Politik in der BRD praktiziert wird.  🙂

Gruß Uranus32!


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Beiträge: 695
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(@segestus)
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Ja, Uranus, aber wo kommen wir hin, wenn wir unsere Fröhlichkeit verlieren? Ich glaube, dass in den letzten Jahren die Fröhlichkeit den Menschen ausgetrieben worden ist! Keiner ist mehr von sich heraus froh und Optimismus ist verpönt. Keiner sagt mehr: "So, jetzt fröhlich ans Werk."

Ich bin fröhlich, ich kann mich über nichts beklagen. Und deshalb gehe ich frohen Mutes, auch wieder so ein Ausdruck, von dem ich glaube, dass er leider bei vielen Menschen verschwunden ist, an die Sache heran.

Und nur noch wenige wollen sich engagieren. Vor kurzem wurde ich in den Landesvorstand eines Landesschachverbandes gewählt. Und warum? Ich hatte ein Konzept für diesen Bereich vorgelegt und kein anderer wollte es machen. Also hatte ich den Job...

Keiner will sich mehr engagieren! Und die, die sich noch engagieren werden immer älter. Ich weiß noch, als ich so 16 war, und fussball spielte, standen 90 % der Eltern am Spielfeldrand, hinterher wurde gegrillt, und so weiter.  Ich war erst letzte Woche bei einem B-Jugendspiel, da waren neben uns nur noch ein weiteres Elternpaar da. Die Kinder werden einfach abgegeben oder kommen alleine. Nach dem Spiel unterhielt ich mich mit beiden Trainern und beide sagten, dass sie die Trainingspläne der Jungs per Post an die Eltern schicken. Weil es einfach keine Kommunikation zwischen Eltern und Trainern mehr gibt. Das, was früher hinterher oder nebenbei am Spielfeldrand erledigt worden ist...


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(@uranus32)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren

Ja, die Eltern haben jetzt andere Dinge zu tun. Wir sind ins Technologiezeitalter eingetreten. Das bringt keinesfalls nur Vorteile, so wie uns das die Industrie verkaufen will (und das auf immer aggressivere Weise). Uns werden immer mehr Möglichkeiten offeriert, wie wir unsere kostbare Freizeit gestalten können. Kino, Internet, DVD, Auto, Handys, Fotographieren... Ist auch alles nicht ganz billig. Und ständig wechselt der Trend;  da kann man schon mal die Übersicht verlieren.
Dazu kommen noch andere Einflüsse.

-Zur Umerziehungsmethode äußerte sich 1967 der Ordinarius für Politikwissenschaft an der Uni Frankfurt/M., Prof. Dr. Irving Fletscher, sehr präzise:
"Als durch die totale Niederlage der Wehrmacht die Voraussetzungen für den Aufbau eines neuen, demokratischen Deutschlands entstanden waren, wußten die Alliierten so gut wie deutsche Demokraten, daß hierfür nicht nur die Schaffung von Verfassungen und die Neubildung von Parteien erforderlich sein würde, sondern auch ein intensiver Wandel des Denkens, der Empfindungen, der Verhaltensweisen. Soziologie, Demoskopie, Politwissenschaft dienen als wissenschaftliche Hilfsinstrumente bei der Orientierung. Wenn die Strukturen der Familien autoritär sind und bleiben und wenn im Berufsleben ein starres und hierachisches Unterordnungsverhältnis besteht, kann kaum erwartet werden, daß die Einstellung zu politischen Entscheidungsfragen vom Geist der Toleranz, der Freiheitsliebe, der demokratischen Mitverantwortung geprägt wird."
Hier wird der grund erkennbar, warum in Westdeutschland systematisch die Emanzipierung der Jugend von der Familie betrieben wird. Prof. Dr. Fetscher fährt fort: "Die moderne Sozialentwickelung kommt diesem Prozeß der Auflösung autoritärer Verhaltensmuster in mancher Hinsicht entgegen."  Eine Konsequenz davon ist die in den USA erfundene und von dort in die Bundesrepublik eingeführte anti-autoritäre Erziehung. Zur Ehre der USA ist allerdings festzustellen, daß dort die Schädlichkeit dieser Methode für Staat und Gesellschaft erkannt wurde, wogegen sie hier größtenteils noch weiter praktiziert wird.
( Auszug


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(@uranus32)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren

An anderer Stelle:

-Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Dr. Gebhard Müller, sprach einmal aus, daß die öffentliche Moral in Westdeutschland, wie sie sich aus einer Reihe von Film- und Druckerzeugnissen dokumentierte, auf einen Tiefstand abgesunken sei, der nirgendwo auf der Welt unterboten werde. Da der Staat zu wenig dagegen unternehme, werde es auch verantwortungsbewußten Eltern fast unmöglich gemacht, ihre Kinder vor den Gefahren einer sexuellen Verwilderung zu bewahren.

Nachdem die westdeutsche Kultusministerkonferenz den Beschluß faßte, daß dem Geschichtsunterricht die deutsche Alleinkriegsschuld zugrundezulegen sei, wurde der obligatorische Geschichtsunterricht an den westdeutschen Schulen praktisch abgeschafft und weitesetgehend durch Politologie und Soziologie ersetzt. Dies bedeutete, daß man die westdeutsche Jugend lehrplanmäßig zu geschichtslosen Barbaren umformen wolle. Der Verlust der Geschichte ist, um mit Prof. Schoeps zu sprechen, gleichbedeutend mit einer moralischen Krisis, einem Zurücksinken ins Fellachendasein( Fellache=Angehöriger der bäuerlichen Landbevölkerung in arab. Ländern), einer Verkümmerung des Menschentums, deren Symptome Daseinsflucht, Verwirrung und Entscheidungslosigkeit sind. ( Auszug "Vertrauliche Mitteilungen", Spezialausgabe zur Umerziehung des deutschen Volkes, Juni 1984)

Ich kann diese Art von Kritik nachvollziehen, wir dürfen ja praktisch nur noch im Bereich Sport und Aufbauhilfe auf unsere Nation stolz sein.

Gruß Uranus32!


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