Hallo zusammen!
Dies soll kein Aufruf zur vegetarischen Ernährung sein, sondern ein Boykott von der gesamten Fast-Food oder besser Junk-Food Scheiße die aus der USA zu uns herüber geschwappt ist.
Hast du wirklich Hunger auf das?
Laut amtlichen Angaben des Landwirtschaftsministerium der USA werden über 90% des in Amerika angebauten Getreides an Tiere verfüttert (Rinder, Schweine, Schafe, Geflügel usw.). Den Schlachttieren Amerikas wird jährlich mehr Getreide verfüttert, als die Bevölkerung von Indien und China zusammen genommen zur Ernährung braucht. Um ein Rind ein Jahr lang zu mästen, benötigt man 0,5 ha Land. Nach einem Jahr erhält man von diesem Tier ca. 300 kg eßbares Fleisch. Hätte man während diesem Jahr auf derselben Fläche Getreide oder Kartoffeln angepflanzt, hätte man 3000 kg bzw. 20000 kg Nahrungsmittel bekommen, also 10 Mal mehr Getreide und 65 Mal mehr Kartoffeln als Fleisch.
Diese verschwenderische Nahrungsproduktion geschieht willentlich. Seit dem 2. Weltkrieg haben finanzstarke Konzerne begonnen, zahllose Kleinbetriebe aufzukaufen und in riesige Kommerzfarmen umzuwandeln, um das Land mit Monokulturen auszubeuten. Dadurch werfen diese Großgrundbesitzer (die hauptsächlich europäisch, amerikanisch und japanischen Chemie-, Versicherungs-, und Bankriesen gehören) 3-fache und noch höhere Getreideerträge ab, was nur möglich war durch den Einsatz von hochtechnologischen Maschinen, genetisch-
manipuliertem Saatgut, chemischen Düngern und Agrargiften. Um zu verhindern, daß durch diese Überproduktion die Preise sinken, mußten die Ernteerzeugnisse vom Markt ferngehalten werden, das heißt anders verwendet werden.
Man stand also vor der Frage, wie man den Überfluß profitbringend loswerden konnte. Die Antwort lag auf der Hand: durch konventionelle Fleischproduktion! Die Rechnung war einfach: Man mästet die künstlich gezüchteten Tiere mit der überproduzierten Nahrung, die an sich ein totes Kapital darstellt, und verkauft das Fleisch alsdann mit hohem Gewinn.
Tiere fressen eine viel größere Menge Futter, als die Schlachtung Fleisch ergibt, und von allen Tieren ist das Rind am ungeeignetsten, pflanzliches Protein in tierisches Protein zu verwandeln. Rindfleisch stellt also die "ideale" Verschwendung dar: 1 Kilo Rindfleisch entspricht 16 Kilo Getreide. Die restlichen 15 Kilo, also 94%,
sind für den Menschen verloren.
Wohlstandsländer verschwenden nicht nur ihr eigenes Getreide, indem sie es an ihre Schlachttiere verfüttern, sondern verwenden für diesen Zweck auch Futtermittel, die in der 3. Welt angebaut werden. Dadurch wird den dortigen Bauern lebensnotwendiges Acker- und Weideland geraubt, was das Gleichgewicht der Wirtschaft in diesen Ländern zerstört und zu Viehsterben und Nahrungsmittelknappheit und dadurch zu Importabhängigkeit und Verschuldung führt.
47% der globalen Getreideproduktion wird an Schlachttiere verfüttert. Demgegenüber sterben nach UNO-Statistik täglich 43000 Kinder an Hunger.
Nicht die angebliche Überbevölkerung ist die Ursache der Nahrungsmittelknappheit, unter der heute fast Dreiviertel der Erdbevölkerung leidet, sondern der Mißbrauch der Nahrungsmittel. Wir produzieren mehr als genug Nahrungsmittel für alle Menschen auf unserem Planeten, doch wir verteilen sie ungerecht, indem wir sie verschwenden (oder tonnenweise ins Meer schütten) um den Preis stabil zu halten.
Der tropische Regenwald, Hauptquelle der Sauerstoffproduktion, unseres Planeten, bedeckte noch im Jahr 1945 die Erde mit einer Ausdehnung von 16 Mio qkm. In den letzten Jahrzehnten jedoch ist diese "grüne Lunge" weltweit um rund 50% zurück gegangen.
Wo vorher die üppige tropische Vegetation vielen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bot, setzt nach der Rodung sofort die Erosion ein, und nach wenigen Jahren der profitgierigen Nutzung bleibt nichts anderes als eine karge Wüstenlandschaft übrig. Und wer ist schuldig? Hauptsächlich die internationalen Fleisch- und Hamburgerkonzerne, die das gerodete Land als Weideflächen für ihre Schlachttierherden oder als Ackerland für riesige Futtermittelplantagen (z. B. Soja) verwenden, und zu einem gewissen Teil auch die Papier und Holzmultis.
Der Teufelskreis zieht aber noch weitere Kreise. Tiere sterben aus, mittlerweile mindestens eine Tierart pro Tag. Nicht nur die Tiere des Urwalds, sondern auch andere Tiere erliegen der Umweltzerstörung. Das schlägt auf den Menschen zurück. Zum Beispiel stellen Bauern fest, daß es vermehrt Ungezieferplagen gibt, da die insekten- und larvenfressenden Vogelarten verschwinden – aufgrund der Monokulturen, Agrargifte, Hecken- und Waldabholzungen usw.
Die stark verunreinigten Abwässer von Mastbetrieben und Schlachthöfen tragen in hohem Maße zur Überdüngung und Abtötung der Seen, Flüsse und Meere bei. Allein auf einem mittleren Mastbetrieb mit 5000 Kälbern entstehen jährlich zehn Millionen Liter Jauche! Die in Deutschland von den Masttieren gesamthaft erzeugt Jauche hat ein solches Ausmaß erreicht, daß jährlich pro Person mehr als drei Tonnen Jauche anfallen.
Ein Beispiel: Zum Aufbau von einem Kilogramm Weizen werden nur rund 60 Liter Wasser benötigt, wohingegen die Produktion von einem Kilogramm Fleisch zwischen 2500 und 6000 Liter Wasser erfordert, die dann im Güllenloch landen. Wohin mit diesem Meer von Jauche? Man versucht sich ihr zu entledigen, indem man sie auf die Felder kippt; aber da zwischen der Menge der Tierexkremente und dem zur Verfügung stehenden Land kein Verhältnis mehr besteht, werden die Felder oft maßlos überdüngt. So gerät die Jauche, die auch die den Tieren verabreichten Chemikalien enthält, in das Grundwasser (=Trinkwasser!) und/oder Abwasser und so in die Gewässer (Flüsse, Seen, Meere).
Der Ökologe Dr. Georg Borgström errechnete, daß durch die Fleischproduktion zehnmal mehr Verschmutzungen verursacht werden als durch Privathaushalte und dreimal mehr als durch die Industrie.
Ist das nicht Grund genug seine Einkäufe zu überlegen, nicht täglich Fleisch zu essen und wenn man Fleisch essen will, dies direkt beim Erzeuger zu kaufen, wo man sicher sein kann, daß man weiß was gefüttert wird und man sehen kann wie die Tiere aufwachsen.
Zusammengefasst aus der Broschüre Vegetarisch leben
Also ein kleiner Anfang ist es McKrebs und Würger-King oder ähnliches zu boykottieren und sich nicht mehr diesen Drecksfraß hereinzuschieben.
Gruß und Tschüß
Loki
Und das sagst Du nun alles einem Fleischergesellen:-)))
Grüß Dich Loki!!
Sei mir nicht böse; wenn ich mir diesen " Drecksfraß " reinimpfe, ist mir die Herkunft des " Fraßes " Schnuddelpipetitte !!
Schmeckt Schweinegut!!!
Tut mir wirklich leid.
Aber ich leg mir auch einen Handgeknüpften, Pakistanischen Teppich in die Stube ( wenn er Umsonst zu bekommen ist !! )!
Ich gehör nun mal nicht zu den Menschen, die über die Herkunft , des von mir gekauften Artikels, Nachdenken woher er kommt und wie er Produziert wird.
Wenn ich mir vor jedem Essen solche Gedanken machen müßte............ ich würde Verhungern!!!
Iss mir Schnuppe woher der " Fraß " kommt!
Hauptsache er schmeckt und ist billig!!!
Gruß!
Andreas
P.S. Unsere Diskussion führen wir noch weiter.
Wenn Zeit ist!!!!
Wo bitte kann man die Broschüre herkriegen oder von einer HP runterladen? Habe nicht gerade das Würgen bekommen, aber deine Zusammenfassung hat mich doch etwas nachdenklich gemacht!
Beste Grüße
Ragnar
Grüß dich alter Kopfschlächter!
Was ein Perserteppich mit der Abholzung und Zerstörung des Regenwaldes zu tun hat, verstehe ich nicht. Denke aber bei Gelegenheit darüber nach. ???
Außerdem machst du genau das was die oberen wollen. :'(
Nicht nachdenken einfach nur mitspielen. :'(
Gruß und Tschüß
Loki
Zitat:
Bet und arbeit, sei nicht faul.
Bezahl Deine Steuer und halts Maul.
Jedem den es interessiert was er so ißt empfehle ich das Buch Die Suppe lügt von Hans-Ulrich Grimm. 😮
Wer dann noch sagt Hauptsache es schmeckt und ist billig soll sich den Fraß halt reinziehen.
bye
2stone